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Ausbildung Betreuungskraft nach § 87b

Da Seniorenresidenzen oder Pflegeheime nicht nur professionelle Pflege anbieten möchten, sondern auch auf einen liebevollen Umgang mit ihren Bewohnern setzen, ist der Bedarf an zusätzlichen Betreuungskräften nach § 87b SGB XI nach wie vor groß. Dieser Beruf eignet sich optimal für Menschen, die Interesse am Bereich der Betreuung haben, aber über keine spezielle therapeutische oder pflegerische Ausbildung verfügen. Die Betreuungskraft ist unter anderem bei der Arbeit mit Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen oder körperlichen Beeinträchtigungen von großer Bedeutung. Besonders dann, wenn bei den Pflegebedürftigen keine körperlichen Gebrechen vorliegen, wird nicht unbedingt ständig eine Pflegekraft benötigt, dafür aber viel Zuwendung und Beschäftigung.

Zu den Aufgaben einer Betreuungskraft gehört die Unterstützung und Motivation der Alltagsaktivtäten wie Malen und Basteln, Kochen und Backen, die Begleitung von Besuchen und Aktivitäten außerhalb der Einrichtung oder ein einfühlsames Gespräch. Wenn Ihnen solche Aufgaben zusagen, ist die IBB-Weiterbildung zur Betreuungskraft nach § 87b Abs. 3 SGB XI für Sie genau richtig.

Die Ausbildung wurde nach den neuesten Richtlinien vom 29.12.2014 aufgebaut. Die vermittelten Kenntnisse sind erforderlich, um als zusätzliche Betreuungskraft – auch Betreuungsfachkraft, Alltagsbegleiter oder Seniorenbetreuer genannt – in voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtungen zu arbeiten, also beispielsweise in Pflegeheimen oder in Einrichtungen der Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege.

 

Inhalt der Ausbildung

  • Grundlagen der § 87b sowie § 45 a und b nach SGB XI
  • Würdevoller Umgang mit Menschen, die:
    • an demenzbedingten Fähigkeitsstörungen leiden
    • psychische Erkrankungen aufweisen
    • an geistigen Behinderungen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden
  • Förderung der Empathie
  • Arbeiten mit der Biografie der Menschen
  • Aktivitäten planen, durchführen und dokumentieren
  • Kommunikation
  • Stress- und Konfliktlösungen
  • Lehre der altersbedingten Erkrankungen
  • Ernährung
  • Hygienevorschriften
  • Rechtliche Grundlagen
  • Kontakte im Alter
  • Wohnen und Wohnformen
Bild zum Informationen zur Ausbildung zur Betreuungskraft.

Mehr Details

 

Jährliche Pflichtfortbildung der Betreuungskraft

Die Betreuungskraft nach § 87b Abs. 3 SGB XI ist gesetzlich verpflichtet, einmal jährlich an einer zweitägigen Fortbildung teilzunehmen. Durch diese Fortbildung wird das Wissen für die berufliche Praxis auf den neuesten Stand gebracht. Das IBB bietet jährlich drei bis vier Termine mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten für solche Pflichtfortbildungen an.

Zu den Plichtfortbildungen

 

Anforderungen und Voraussetzungen

Diese Ausbildung zur Betreuungskraft richtet sich an Personen, die eine hohe soziale Kompetenz aufweisen. Bevor Sie sich für diese Ausbildung im IBB entscheiden, müssen Sie ein mindestens fünftägiges Praktikum absolvieren. Auf diese Weise können Sie herausfinden, ob Ihnen die Arbeit mit Menschen, die an demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden, Freude bereitet. Weitere Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs sind gute sprachliche Verständigungsmöglichkeiten in Deutsch sowie psychische Belastbarkeit.

 

Berufliche Perspektiven

Durch den stetig größer werdenden Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft steigt auch der Bedarf an Betreuungsdienstleistungen kontinuierlich an. Durch das das Pflegestärkungsgesetz I, welches seit dem 1. Januar 2015 Gültigkeit hat, wurde außerdem der Betreuungsschlüssel erhöht. Die Aussichten, mit einer Fortbildung als Betreuungskraft einen Arbeitsplatz zu finden, sind somit gut.

 

Fördermöglichkeiten der Betreuungskraft-Ausbildung

Die Agentur für Arbeit bietet einen Bildungsgutschein für Ihre Fortbildungen beim IBB an.

Wer bietet finanzielle Förderung?

Einen Bildungsgutschein oder eine andere Förderungsart können
Sie unter anderen bei folgenden Kostenträgern beantragen:

  • Agentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)

Wo informiere ich mich über eine mögliche Förderung?

Der erste Schritt zu einer Förderung ist die Wahl einer passenden Fortbildung. Hier bietet das IBB eine breite Auswahl an Seminaren. All unsere Kurse sind zertifiziert – wir erfüllen somit die Anforderungen, die für eine Förderung notwendig sind.
Bei Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater gerne zur Verfügung.

Auch die Agentur für Arbeit bietet mit Ihrem Portal KURSNET eine zentrale Informationsplattform für Weiterbildungen. In der umfangreichen Datenbank finden Sie mehr als 1.100.000 Bildungsangebote, davon sind mehr als 930.000 mit einem Bildungsgutschein förderbar.

Mehr zum Bildungsgutschein erfahren

 

Kundenbewertungen

Katrin Mann aus Buxtehude:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Umgang mit dem PC, dem VIONA-Programm und dem virtuellen Klassenraum habe ich mich mit Hilfe der Standortkoordinatoren sehr schnell reingefunden. Ab diesem Zeitpunkt machte es mir richtigen Spaß, zu lernen. Die Dozenten waren alle sehr nett und gaben sich große Mühe, uns den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Sehr gut kam ich auch mit den Mitschülern meiner Online-Klasse und den Damen und Herren im PC-Raum zurecht. Zwar hatten die Teilnehmer verschiedene Richtungen einer Qualifikation, aber man konnte sich trotzdem gegenseitig gute Tipps geben und sich überhaupt untereinander helfen. Den Anforderungen konnte man leicht gerecht werden, da man zwischen den Unterrichtsstunden sogenannte Wissensvertiefung hatte.
Fazit: Ich würde jedem, der es benötigt, diese Einrichtung des IBB weiterempfehlen. Ich bedanke mich hiermit recht herzlich bei den Koordinatoren für die Geduld mit mir und die große Unterstützung.

 

Bärbel Nitsch & Bettina Hagen aus Erfurt:

Der Einstieg in VIONA und der Beginn des Kurses waren schnell möglich. Nach einem Gesprächstermin mit der Koordinatorin gab es durch ihre sehr freundliche und sehr kompetente Art sofort eine Entscheidung zu dieser Bildungseinrichtung.
Im Lerncampus wurde uns sehr praxisnah Bildung vermittelt, welche gut verständlich herüber kam. Der Unterricht war geprägt von vielen Diskussionsbeiträgen, welche immer interessant für uns waren. Das virtuelle Klassenzimmer ist gewöhnungsbedürftig, dennoch hatte sich sehr schnell ein guter Kontakt zwischen den Teilnehmern entwickelt. Die Atmosphäre zwischen den Dozenten und uns „Schülern“ war sehr angenehm. Wir möchten uns hiermit bei dem gesamten Team und den Dozenten für die so umfangreiche Wissensvermittlung bedanken. Wir werden IBB immer weiter empfehlen.

 

Simona Junghanns aus Lüneburg:

Es ist nun länger her, dass ich zum letzten Mal in der Schule war und daher war es eine Herausforderung, „die Schulbank zu drücken“. An den Unterricht und die Kommunikationsart in der Computerform habe ich mich ziemlich schnell gewöhnt. Hier am Standort hatte ich auch immer nette Ansprechpersonen für jede Frage, die mir am Herzen lag. Eine angenehme Atmosphäre begleitete meine Lernzeit beim IBB.

 

Saduman Kaplan aus Recklinghausen:

Zuerst habe ich an einem Einzelcoaching bei dem IBB teilgenommen, welches ich als sehr gut und hilfreich empfunden habe. Hier wurde ich sehr individuell beraten, was meine Bewerbungsaktivitäten und die Berufe, die mich interessierten, angeht. Nach einem kurzen Orientierungspraktikum in einer Pflegeeinrichtung für Demenzerkrankte stand meine Entscheidung fest. Ich wollte unbedingt Betreuungsfachkraft nach §87b werden. Die Unterrichtseinheiten in der Virtuellen Akademie (VIONA) sind sehr organisiert und werden von Fachdozenten mit enormem Wissen und sehr hohem Engagement vermittelt. Auch ein Lob an die Fachdozenten in der Virtuellen Akademie! 
Mein Fazit:
Die Weiterbildung war eines der besten "Dinge", die mir im Leben widerfahren sind! Wirklich ... vielen, vielen Dank noch einmal, an alle Mitarbeiter des Standorts Recklinghausen.

 

Ines Möhring aus Stendal:

Die mir bis dahin unbekannte E-Learning-Methode habe ich als interessant und praktikabel erlebt. Der Kontakt, auch mit Teilnehmern an anderen Standorten, fiel leicht und war bereichernd. Für mich als Quereinsteiger waren viele Kursinhalte hilfreich. Im Haus hier wurde uns stets freundlich begegnet und alle nötige praktische Unterstützung gegeben. Angenehm empfand ich auch die äußeren Rahmenbedingungen, wie die Frühstücksversorgung im Haus. So kann ich den Kurs und diesen Standort weiterempfehlen.

 

Jutta Hötling aus Stendal:

Ein großes Lob an das IBB. ln diesen 10 Wochen habe ich vieles gelernt, das ich auch wirklich super als Betreuungsfachkraft anwenden kann. Ganz herzlich möchte ich mich bei den Mitarbeitern am Standort bedanken. Sie hatten immer ein offenes Ohr für jeden Einzelnen von uns. Danke! Ich kann das IBB nur weiterempfehlen.