Stefanie Meise, Autor bei Ich & mein Job Der Blog rund um Beruf, Bildung und Karriere Wed, 19 Mar 2025 08:43:36 +0000 de hourly 1 https://www.ibb.com/blog/app/uploads/favicon-150x150.png Stefanie Meise, Autor bei Ich & mein Job 32 32 Kleiner Knigge: 6 Tipps für mobiles Arbeiten https://www.ibb.com/blog/kleiner-knigge-6-tipps-fuer-mobiles-arbeiten/ https://www.ibb.com/blog/kleiner-knigge-6-tipps-fuer-mobiles-arbeiten/#comments Fri, 10 Aug 2018 11:54:37 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=1104

Flexibles, mobiles Arbeiten wird immer mehr zum Trend. Nicht zuletzt der digitale Wandel schafft mehr persönliche Freiheiten für Mitarbeiter, was ihren Arbeitsort betrifft. Das bezieht sich nicht nur aufs Homeoffice, sondern auch auf das Arbeiten im öffentlichen Raum. Mit mobilen Geräten sind wir im Prinzip fast überall arbeitsfähig – zum Beispiel im Café oder auf …

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Flexibles, mobiles Arbeiten wird immer mehr zum Trend. Nicht zuletzt der digitale Wandel schafft mehr persönliche Freiheiten für Mitarbeiter, was ihren Arbeitsort betrifft. Das bezieht sich nicht nur aufs Homeoffice, sondern auch auf das Arbeiten im öffentlichen Raum. Mit mobilen Geräten sind wir im Prinzip fast überall arbeitsfähig – zum Beispiel im Café oder auf Reisen.

Laute Gespräche, nervige Telefonate, „Tunnelblick“ und rücksichtsloses Verhalten bergen aber Konfliktpotenzial – schließlich wollen andere Menschen sich vielleicht nur entspannen, gemütlich etwas trinken oder einfach ihre Ruhe haben.

Mobile Working als Trend

„Mobile Worker“ sitzen nicht jeden Tag an einem festen Arbeitsplatz, sondern arbeiten ortsunabhängig und – wie der Name schon sagt – mobil. Dabei kann es sich um Selbstständige handeln, aber durchaus auch um festangestellte Mitarbeiter. Denn Industrie-Arbeitsplätze nehmen ab, und „Kopfarbeit“ muss nicht unbedingt dauerhaft im Büro erbracht werden. Der „Workplace of the Future“-Report des amerikanischen Netzwerkausrüsters Citrix Systems prognostiziert, dass schon im Jahr 2020 nur noch gut die Hälfte der Angestellten in Deutschland überwiegend vom Büro aus arbeitet und mobiles Arbeiten weiter zunimmt.

6 Tipps für angenehmes und konfliktfreies mobiles Arbeiten
  1. Immer freundlich bleiben
    Ob im Café, im Park oder im Zug: Euer „Arbeitsplatz“ ist für andere vielleicht eine Frühstücksoase, ein Freizeitplatz oder eine Ruhezone. Macht diese Orte also nicht egoistisch zu eurem Stamm(arbeits)platz und spart euch die persönlichen Allüren. Wenn euch ein Getränk oder Snack serviert wird, unterbrecht eure Arbeit für einen Moment. Seid freundlich zur Bedienung, sucht den Blickkontakt, sagt danke. Denn auch wenn ihr arbeitet: Nehmt die Personen um euch herum wahr und schenkt ihnen Wertschätzung. Das macht das Leben leichter – und das Arbeiten!
  2. Nicht immer unter Strom stehen
    Arbeiten auf der Zugfahrt? Sehr praktisch. Aber vielleicht kennt ihr das auch: Ihr checkt schon die Steckdose, bevor ihr überhaupt am Platz angekommen seid. Und wehe, es zapft jemand Strom für andere Sachen, während ihr doch wirklich dringenden geschäftlichen Dingen nachgehen müsst!
    In diesem Fall gilt: Erstmal entspannen! Vielleicht habt ihr ja noch genug Strom in den Geräten. Sprecht euch einfach mit dem Sitznachbarn ab, sodass jeder nach Bedarf „nachladen“ kann. Leicht lässt sich eine Lösung finden!
    Auch an öffentlichen Plätzen sind Stromanschlüsse (und auch Wifi-Zugänge) nicht unbegrenzt verfügbar. Und gastronomische Einrichtungen, die so etwas anbieten, machen das auch nicht nur aus Selbstzweck. Nehmt also Rücksicht und blockiert diese Annehmlichkeiten nicht den ganzen Tag.
  3. Runterschalten statt runterladen
    Auch öffentliche Hotspots sind beliebt und stark frequentiert. Ihr solltet dort also nicht unbedingt Filme streamen oder skypen. Führt große Downloads lieber woanders durch, wenn es geht. Denn andere Nutzer wollen auch etwas vom freien Internet haben.
  4. Kopfhörer auf!
    Mobiles Arbeiten ist oft auch mit Telefon- oder Webkonferenzen verbunden. Für andere Leute ist es aber schon genug, wenn sie euch dauernd laut sprechen hören. Verschont sie wenigstens mit den blechernen, abgehackten Antworten der Gesprächspartner aus dem Laptop- oder Smartphone-Lautsprecher. Ein Headset oder zumindest Kopfhörer sollte deshalb zu eurer Grundausstattung als Mobile-Worker gehören. So muss die Umgebung zumindest nicht an eurem kompletten Business teilhaben oder jede sensible Information mithören.
  5. Vorsicht bei Kopfhörern!
    Gerade noch wurden Kopfhörer empfohlen, und jetzt heißt es „Vorsicht“? Ja, denn mit Kopfhörern auf dem Ohr nimmt man die Umwelt nicht mehr „normal“ wahr: Man redet automatisch lauter, poltert mit Gegenständen und verbreitet einfach mehr Lärm. Versucht also, eure Lautstärke und Bewegungsgeräusche bewusst zu kontrollieren und zu dämpfen – man wird es euch danken!
  6. Positives Feedback geben
    Wenn ihr gerne an bestimmten Orten arbeitet und euch dabei wohlfühlt: Teilt es anderen zum Beispiel auf sozialen Medienplattformen mit. Damit unterstützt ihr eure Lieblingsplätze und schönsten Arbeitsorte.
Eine Frau sitzt im Zug, in den Händen ein Tablet, vor sich auf dem Tisch ein Smartphone, ein Notitzbuch und eine Brille.
Mobiles Arbeiten im Zug ist praktisch. Aber man sollte Rücksicht auf Mitreisende nehmen!

Fazit: Ihr seid hier nicht alleine zu Hause!
Macht euch beim mobilen Arbeiten an öffentlichen Orten einfach bewusst: Ihr seid hier nicht alleine, sondern nur Gast. So sollte man sich auch benehmen – oder zurück ins Büro oder Homeoffice fahren.

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Working Out Loud: Themen teilen, gemeinsam profitieren https://www.ibb.com/blog/working-out-loud-themen-teilen-gemeinsam-profitieren/ https://www.ibb.com/blog/working-out-loud-themen-teilen-gemeinsam-profitieren/#respond Wed, 06 Jun 2018 06:30:55 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=887

Einfach, aber wirkungsvoll: Working Out Loud (WOL) gilt momentan als DIE Methode für eine fruchtbare Zusammenarbeit – vor allem in der digitalen Welt. Große Unternehmen wie Bosch oder Siemens veranstalten zum Beispiel eigene standortübergreifende Working Out Loud Circle. Ihre Mitarbeiter sind davon begeistert und profitieren davon. Aber wie funktioniert das „laute Arbeiten“ eigentlich, von dem …

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Einfach, aber wirkungsvoll: Working Out Loud (WOL) gilt momentan als DIE Methode für eine fruchtbare Zusammenarbeit – vor allem in der digitalen Welt. Große Unternehmen wie Bosch oder Siemens veranstalten zum Beispiel eigene standortübergreifende Working Out Loud Circle. Ihre Mitarbeiter sind davon begeistert und profitieren davon. Aber wie funktioniert das „laute Arbeiten“ eigentlich, von dem so viele fasziniert sind? Und worin liegen die Vorteile?

 

Darum geht es bei Working Out Loud

Mitarbeiter nutzen die WOL-Methode, um leichter zusammenzuarbeiten, sich besser zu vernetzen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Dadurch, dass Themen und Lösungsansätze aus dem eigenen Arbeitsbereich mit anderen geteilt werden, profitiert man von deren Input. Und so können alle zusammen dabei lernen und noch besser werden.

Folgende Effekte kann Working Out Loud erzielen:

  • Stärkung sozialer Netzwerke: Verbindet euch mit Gleichgesinnten – ihre Einschätzungen und Erfahrungen haben viele positive Wirkungen und bieten neue Möglichkeiten.
  • Neuer Input: Teilt eure Themen mit anderen, lasst sie eure Lösungen sehen und beurteilen. Durch die Sicht „von außen“ entsteht Innovationspotenzial.
  • Stärkung digitaler Kompetenz: WOL unterstützt „nebenbei“ eure Medienkompetenz und Online-Reputation. Ihr lernt, soziale Netzwerke sinnvoll aufzubauen und für euch zu nutzen.
  • Erweitertes Bewusstsein: Ihr lernt, die Perspektive zu wechseln. Wenn ihr aufmerksam und unvoreingenommen seid, stärkt das auch eure Selbststeuerungs- und Führungskompetenz.
  • Sinnstiftung: Wenn die WOL-Themen für euch persönlich und inhaltlich eine möglichst große Relevanz haben, steigert das die Leidenschaft und bringt euch nachhaltig weiter.
Virtuelle Personen sitzen, stehen und reden im virtuellen Raum miteinander.
Sogenannte Working Out Loud Circle sind regelmäßige Treffen im virtuellen Raum, bei denen man mit Gleichgesinnten seine Arbeitsthemen bespricht.
Eine Guideline für gutes Working Out Loud

Nachdem John Stepper seinen langjährigen Job verloren hatte, musste er beruflich neu beginnen. Dabei merkte er, dass er den „digitalen Zug“ verpasst hatte. Mit WOL hat er daraufhin eine neue berufliche Perspektive entwickelt und präsentiert eine einfache Methode, die zu mehr persönlichem und beruflichem Erfolg führen kann.

Vier bis sechs Menschen bilden dabei einen Working Out Loud Circle und treffen sich wöchentlich virtuell zu einem einstündigen Meeting. In 12 Wochen werden 12 Themen behandelt. Der WOL-Circle soll dazu dienen, dass sich alle persönlich in unterschiedlichen Themenbereichen weiterentwickeln.

Jeder Teilnehmer ist auch „Teilgeber“. Jeder kann seinen Teil zu Debatten und Arbeitsprozessen beitragen, Beziehungen aufbauen und sich vernetzen.

Ihr wollt mehr zum Thema erfahren? Die WOL-Guideline findet ihr hier. Probiert es mal aus – let´s get loud!

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Warum Selbstführungskompetenz immer wichtiger wird https://www.ibb.com/blog/warum-selbstfuehrungskompetenz-immer-wichtiger-wird/ https://www.ibb.com/blog/warum-selbstfuehrungskompetenz-immer-wichtiger-wird/#respond Wed, 18 Apr 2018 02:45:19 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=547

Immer öfter gibt es in Organisationen und Unternehmen nicht mehr DEN Vorgesetzten oder den „einen“, der das Sagen hat. Anders als bei traditioneller Führung wird die Last auf mehrere Schultern verteilt. Selbstorganisierte Teams müssen deshalb über die notwendigen Skills verfügen – vor allem über Selbstführungskompetenz.   Wie viel Führung braucht man in Selbstorganisationen? Generell braucht …

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Immer öfter gibt es in Organisationen und Unternehmen nicht mehr DEN Vorgesetzten oder den „einen“, der das Sagen hat. Anders als bei traditioneller Führung wird die Last auf mehrere Schultern verteilt. Selbstorganisierte Teams müssen deshalb über die notwendigen Skills verfügen – vor allem über Selbstführungskompetenz.

 

Wie viel Führung braucht man in Selbstorganisationen?

Generell braucht man mehr Führung – und eine andere Form der Führung: Sie geht nicht nur punktuell von einer Person aus, sondern alle Teammitglieder peilen das Ziel gemeinsam an. Ein Teammitglied kann die Führung je nach erforderlicher Kompetenz zeitweise übertragen bekommen. Ist die aktuelle Aufgabe erledigt, wird die Führungsverantwortung auf einen anderen Mitarbeiter übertragen, der das Team in der nächsten Phase voranbringt. Die Richtung ist vorgegeben, der Weg aber nicht unbedingt. Er kann je nach Ressourcen und Know-how durchaus neu berechnet werden.

Drei Männchen umfassen einen Pfeil und steuern auf eine Zielscheibe zu.
Das Ziel ist klar. Aber bei agilen Organisationen geht öfter mal jemand anders voran.

 

Führung situativer gestalten

Unternehmen denken immer häufiger über mehr Selbstorganisation nach und möchten ihre Organisation agiler gestalten. Dahinter steckt auch das Ziel, auf neue Herausforderungen schnell und unkompliziert zu reagieren und zielgenaue Lösungen zu entwickeln. Das bedeutet, dass auch Führung sich immer neu ausrichten muss: Sie sollte nicht allgemeingültig, sondern agiler auf Situationen hin anpassbar sein, damit das eigentliche konkrete Ziel bestmöglich erreicht wird.

 

Vom „Ansager“ zum Gestalter

In Selbstorganisationen braucht es Führung, die direkt aus dem Team heraus kommt, und einen allgemeinen Rahmen, um den sich Führungsgestalter kümmern. Solche Rahmen leiten sich zum Beispiel aus Strukturvorgaben ab. Zu den typischen Modellen gehören SCRUM oder Kanban, darin werden bestimmte Rollenbilder umgesetzt. Dabei sorgt der Scrum-Master als Rolleninhaber für die Strukturen und die Einhaltung der Regeln, während der Product Owner beispielsweise die Strategie vorgibt.

Wenn diese Rollen von Mitgliedern des selbstorganisierten Teams ausgeführt werden, wird keine Führung im traditionellen Sinne mehr benötigt – man braucht keinen „Ansager“ oder „Vormacher“.

Es braucht zwar weiter eine Top-down-Führung, aber die Rolle der Führungskräfte ändert sich: Sie werden zu Gestaltern, die den passenden Handlungsrahmen bereitstellen, in dem sich selbstorganisierte Teams bewegen können. Sie geben aber nicht mehr den Takt vor, sie sind auch nicht Teil des Teams.

Entscheidungen zu treffen bleibt aber auch in Zukunft eine wichtige Führungskompetenz, denn auch bei Selbstorganisation muss eine klare Richtung vorgegeben sein. In Situationen, in denen zu viel diskutiert und emotionalisiert wird, muss auch mal einen Punkt gesetzt und ein Abschluss gefunden werden.

 

Selbstführung als Basis für Selbstorganisation

Bei Selbstorganisation ist es notwendig, situativ und zusammenhangsbezogen unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen. Dafür besonders wichtig ist die grundsätzliche Fähigkeit von Führungskräften zur Selbstführung. Denn nur wer die Selbstführung gut beherrscht, kann Verantwortung für sich und danach auch für andere übernehmen.

Für den Erfolg selbstorganisierter Teams ist es wichtig, innerhalb des Handlungsrahmens situativ und zielorientiert zu arbeiten. Manchen Teammitgliedern gelingt das besser, zum Beispiel weil ihnen selbstorganisierte Arbeitsformen schon vertraut sind. Andere müssen erst versuchen, sich zurechtzufinden. Manche überzeugen mit unternehmerischer Denk- und Handlungserfahrung, andere haben wenig Ahnung von Planung, aber dafür ganz andere herausragende Stärken, von denen das Team später profitieren kann. Hier kommt wieder die Selbstführungskompetenz ins Spiel: Teammitglieder mit ausgeprägter Selbstführungskompetenz sollten diese Situationen erkennen, reflektieren und danach handeln.

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Die 11 beliebtesten Business-Podcasts https://www.ibb.com/blog/die-11-beliebtesten-business-podcasts/ https://www.ibb.com/blog/die-11-beliebtesten-business-podcasts/#respond Mon, 19 Mar 2018 10:43:01 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=423

Podcasts erfreuen sich insgesamt wachsender Beliebtheit – viele feiern sie als das neue Radio unserer Zeit. Über das wachsende digitale Medienangebot können sich Menschen zielgerichtet über brandaktuelle Themen informieren, die für sie von Interesse sind. Außerdem sind Podcasts schön praktisch: Man kann sie kostenfrei und in kurzen Folgen zum Beispiel „nebenbei“ im Auto oder Zug …

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Podcasts erfreuen sich insgesamt wachsender Beliebtheit – viele feiern sie als das neue Radio unserer Zeit. Über das wachsende digitale Medienangebot können sich Menschen zielgerichtet über brandaktuelle Themen informieren, die für sie von Interesse sind. Außerdem sind Podcasts schön praktisch: Man kann sie kostenfrei und in kurzen Folgen zum Beispiel „nebenbei“ im Auto oder Zug hören, beim Sport, im Homeoffice, auf dem Sofa …

Längst sind Podcasts nicht mehr nur zum Sprachenlernen hilfreich oder bei Lifestyle-Themen interessant. Auch wer sich über Business-Themen informieren oder weiterbilden möchte, findet ein immer größeres Angebot mit vielen spannenden Themen in hervorragender Qualität.

Ich habe euch einige davon in drei Kategorien zusammengestellt. Hört mal rein und lasst euch inspirieren!

 

Neue Arbeitswelt, Lernen und Karriere

In der heutigen Arbeitswelt ist wenig konstant – außer der Wandel. Für Veränderung sorgen neue Geschäfts- und Arbeitsmodelle, Wettbewerbs- und Arbeitsbedingungen. Tradierte Prozesse werden hinterfragt und abgelöst. Damit spielen betriebliches Lernen und Weiterbildung eine immer wichtigere Rolle. Denn neue Wege bieten neue Chancen! Wer hierbei auf den aktuellsten Stand kommen möchte, sollte bei folgenden drei Podcasts reinhören:

Digital kompakt (Joel Kaczmarek)

Neue Wirtschaft (Lars Vollmer, Mark Poppenborg)

On the Way to New Work (Michael Trautmann)

 

Online-Marketing

Im Online-Business stecken weiterhin riesige Potenziale. Aber es funktioniert nach eigenen Gesetzen – und rüttelt das klassische Marketing und den Vertrieb schon seit einiger Zeit ordentlich durch. Bleibt am Ball und erfahrt mehr über die spannende Themenwelt des Online-Marketings und Mobile-Workings! Folgende Podcasts ermöglichen einen praxisnahen Zugang:

Digital Beat Podcast (Thomas Kußmann)

OMR (Online Marketing Rockstars – Florian Heinemann)

Kassenzone Podcast (Alexander Graf)

Podcasts sind praktisch und und können sehr hilfreich sein.
Podcasts liefern euch wertvollen Input zu Business und Bildung.

 

Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie

Das Thema Persönlichkeitsentwicklung ist gerade dabei, zu den Top-3-Themen der nächsten Jahre zu werden. In einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt ist es ein großer Vorteil, mit Ungewissheit und Veränderungen gut umgehen zu können. Folgende Podcasts helfen euch, die passenden Verhaltensweisen für den Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln:

Die Kunst dein Ding zu machen (Christian Bischoff)

Lerne Wirtschaftspsychologie (Matthias Niggehoff)

Effizienter Lernen Arbeiten Leben (Thomas Mangold)

Bewohnerfrei® Podcast (Tobias Beck)

Probiert die Podcasts einfach mal aus und seht selbst, wie viel sie euch bringen können. In diesem Sinne: Ohren auf, Wissen rein!

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Virtuelle Teams führen: So kann es gelingen https://www.ibb.com/blog/virtuelle-teams-fuehren-so-kann-es-gelingen/ https://www.ibb.com/blog/virtuelle-teams-fuehren-so-kann-es-gelingen/#respond Fri, 23 Feb 2018 11:22:38 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=227

In immer mehr Projekten kommen virtuelle Teams zum Einsatz; für Unternehmen wird diese Art der Projektgestaltung immer wichtiger. Die Dynamik des Marktes erfordert eine flexiblere Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen im Unternehmen. „Virtuelle Teams“ bedeutet, dass die Team-Mitglieder projektbezogen und sehr zielgerichtet je nach dem konkreten Bedarf zusammengestellt werden und über die Distanz zusammenarbeiten. Genau das bringt …

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In immer mehr Projekten kommen virtuelle Teams zum Einsatz; für Unternehmen wird diese Art der Projektgestaltung immer wichtiger. Die Dynamik des Marktes erfordert eine flexiblere Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen im Unternehmen. „Virtuelle Teams“ bedeutet, dass die Team-Mitglieder projektbezogen und sehr zielgerichtet je nach dem konkreten Bedarf zusammengestellt werden und über die Distanz zusammenarbeiten.

Genau das bringt aber auch die unterschiedlichsten Probleme mit sich, an denen virtuelle Teams nicht selten scheitern. Oft kommt die Zusammenarbeit unvorbereitet und unkoordiniert zustande. Die Aufgabe der Führungskräfte ist es daher, einen professionelleren Blick auf die Führung virtueller Teams und die damit verbundenen Besonderheiten zu richten. Mit dem passenden Führungsverständnis können die typischen Probleme verhindert werden.

 

5 Ursachen, warum virtuelle Teams oft erfolglos sind

Schauen wir zunächst einmal: Worin zeigen sich die Probleme und was sind deren Ursachen?

In virtuellen Teams treffen oft hochkompetente Menschen und erfahrene Führungskräfte aufeinander. Aber ihnen will die Zusammenarbeit auf Distanz mittels technologischer Unterstützung nicht richtig gelingen. Das Phänomen lässt sich in unzähligen virtuellen Teams beobachten – egal ob bei Start-ups oder in Konzernen.

Das sind die häufigsten Gründe:

  1. Kaum zwischenmenschliche Töne
    Die Brücke, die Menschen sozusagen zusammenführt, ist der persönliche Kontakt. Er dient als „Kitt“ und schafft Vertrauen für die weitere Zusammenarbeit im Team. Zusätzlich zu digitalen Kontaktformen wie Mails ist es also wichtig, sich am Anfang und zwischendurch möglichst auch persönlich zu treffen.
  2. Keine gemeinsamen Spielregeln
    In jedem Team gelten eigene Spielregeln, die das zwischenmenschliche Zusammenspiel und die Interaktion bestimmen. Virtuellen Teams bleiben in ihrer zeitlich begrenzten Zusammenarbeit aber kaum Möglichkeiten, solche Spielregeln gleich zu kennen oder erst langfristig zu entwickeln.
  3. Kaum Führung
    Virtuelle Teams bekommen häufig weniger Aufmerksamkeit in der Führung als andere Teams – aus dem Auge, aus dem Sinn. Sie benötigen aber einen Führungsmix aus strukturierter, situativer und kooperativer Führung.
  4. Konflikte in virtuellen Teams
    Auch auf Distanz gibt es Reibungen zwischen Menschen. Wenn Konflikte entstehen, werden sie in virtuellen Teams häufig viel zu spät erkannt, denn die Anzeichen dafür sind nicht so eindeutig zu spüren wie bei Präsenzteams.
  5. Kulturelle Spannungen
    Meistens werden kulturelle Unterschiede in virtuellen Teams kaum offen angesprochen, sondern zunächst nur durch die Kommunikation untereinander registriert. Die Unterschiede können sehr vielfältig sein: Verschiedene Unternehmenskulturen, verschiedene Arbeitsweisen der einzelnen Fachabteilungen oder auch sprachliche Feinheiten können über Konfliktpotenzial verfügen.
Mann im Anzug mit Headset vor dem PC
in Kontakt mit den anderen Mitgliedern des virtuellen Teams

 

3 Erfolgsfaktoren für wirksame virtuelle Führung


1. Kick-off-Meeting

Ein persönliches Kick-Off-Meeting ist gerade zu Beginn einer virtuellen Zusammenarbeit hilfreich. Zu den wichtigsten Inhalten zählen:

a) Persönliches Kennenlernen
Ein persönliches Kennenlernen schafft Vertrauen und baut eine konstruktive Beziehung im Team auf. Die Teammitglieder können eine Grundsympathie entwickeln, die im weiteren Verlauf der virtuellen Zusammenarbeit sehr hilfreich sein kann.

b) Ziele und Aufgaben klären
Gerade am Anfang muss das Ziel ganz konkret benannt, der Auftrag geklärt sowie die Rolle und Aufgabe der einzelnen Teammitglieder definiert werden. Das verschafft dem Team ein klares Bild von den konkreten Anforderungen und Erwartungen.

c) Festlegung von Kommunikationswegen, Informationsaustausch und Datenmanagement

  • Für welchen Anlass werden welche Kommunikationsträger genutzt? Zu definieren sind unter anderem: E-Mail, Telefon, Video- und Audiokonferenz, persönlicher Austausch
  • Wo werden Dokumente grundsätzlich abgelegt? Und wo genau diejenigen, die gemeinsam bearbeitet werden?
  • Welche Anfragen sind bis wann zu erledigen?
  • Wer kümmert sich um die Kommunikationstechnologien? Wer kann bei Support-Bedarf angesprochen werden?
  • Wie und über wen läuft die Rechtevergabe bei Kommunikationstechnologien?

 

2. Spielregeln für virtuelle Teams entwickeln

Im klassischen Büroalltag gelten viele ungeschriebene Gesetze. Sie entstehen über längere Zeiträume und werden den Mitarbeitern meist informell und ganz natürlich weitergegeben. In virtuellen Teams hingegen gibt es nicht die Zeit und die natürliche Umgebung dafür. Deshalb hilft es sehr, die Teamregeln zum Beispiel im Rahmen eines kleinen Workshops als Standardwerk aufzustellen. Maximal zwei Stunden sollten dafür ausreichen.

Definiert und entwickelt werden müssen:

  • Die „Etikette“ für Telefonate, E-Mails, Audio- und Videokonferenzen
  • Zeitliche Richtlinien zur Bearbeitung von E-Mails, Telefonaten und Voice-Mails
  • Time-Boxen für konzentriertes Arbeiten in Projektteams
  • Vorgaben zur Planung, Organisation und Durchführung von Meetings
  • Vorgaben zu Meeting-Agenden und der Rolle eines Protokollführers
  • Der Umgang mit verschiedenen Zeitzonen
  • Zeitliche Zugeständnisse an Nicht-Muttersprachler
  • Gemeinsame Sprache für die Kommunikation im virtuellen Team
  • Der Umgang mit Konflikten und ein gemeinsame Verständnis, was ein Konflikt ist.

 

3. Kulturelle Unterschiede berücksichtigen

Kulturelle Unterschiede stellen besondere Herausforderungen für virtuelle Teams und Führungskräfte dar. Es ist wichtig, kulturelle Missverständnisse im Umgang miteinander zu vermeiden, damit daraus keine Konflikte entstehen.

Auf folgende Unterschiede muss besonders geachtet werden:

a) Regionale kulturelle Unterschiede
Innerhalb eines Landes wie Deutschland kann es regionale Unterschiede geben – typische kulturelle Feinheiten zwischen Nord und Süd zum Beispiel, die zu Missverständnissen führen können. Führungskräfte sollten offen mit ihrem virtuellen Team über solche Unterscheide sprechen. So greifen sie möglichen Konflikten vor und geben dem Team Orientierung und Klarheit.

b) Kulturelle Unterschiede zwischen Business-Units und anderen Unternehmen
Besonders bei übergreifender Projektarbeit arbeiten Teammitglieder aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und Partnerunternehmen zusammen. In der heutigen Zeit ist das gängige Praxis. Die Mentalitäten der verschiedenen Unternehmensvertreter und der Umgang miteinander können dabei weit auseinandergehen. Zum Beispiel kann es sein, dass es die einen eher partnerschaftlich mögen, während die anderen eher misstrauisch und erfolgsorientiert sind.

c) Kulturelle Besonderheiten innerhalb eines Unternehmens
Auch innerhalb eines Unternehmens kann es Unterschiede geben: Einzelne Abteilungen oder Niederlassungen pflegen oft eine eigene Teamkultur. Bei abteilungsübergreifenden virtuellen Projekten muss daher eine gemeinsame Grundlage und Struktur geschaffen werden, um die Grundrichtung und Denkweise der anderen zu verstehen und um möglichst harmonisch zusammenzuarbeiten.

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