3 gute Gründe, warum Führungskräfte im Vorteil sind, wenn sie komplexe Probleme mit virtuellen Teams lösen

Immer mehr Beschäftigte arbeiten immer weniger in den Büros ihrer Arbeitgeber. Stattdessen arbeiten sie von unterwegs oder von zu Hause aus. Homeoffice oder mobiles Arbeiten liegen voll im  Trend, wie zum Beispiel eine BITKOM Studie belegt. Je nach Lebensphase des Mitarbeiters steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Fokus und wird gegenüber dem Unternehmen sogar eingefordert.

Mittlerweile arbeiten in Deutschland sogar über 60 % der Führungskräfte mobil (laut Studie DGfP). Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Bemerkenswerterweise wird tendenziell eher kritisch über virtuelle Teams berichtet, insbesondere, wenn es um die Herausforderung der virtuellen Kommunikation im Team geht. Aber:

Gute virtuelle Teams bringen tatsächlich echte Vorteile mit, um komplexe Probleme zu lösen:

 

1. Als Führungskraft muss ich die Anforderungen des Marktes interpretieren und daraus ableitend die Aufgaben grundsätzlich einschätzen. Fallen eher komplizierte und komplexe Problemstellungen an? Sind die Aufgaben mit Prozessen und Regeln beherrschbar oder braucht es neue Ideen, kreative Denkansätze und Intuition, um das Problem zu lösen? Die virtuelle Führungskraft sollte in der Lage sein, modernes Führungsverständnis auch in virtuellen Teams anzuwenden und dieses Verständnis zu verbreiten, um komplexe Probleme erfolgreich zu lösen. Dabei ist es vorteilhaft, dass moderne Denk- und Handlungsansätze in der Teamarbeit einfließen und verantwortliches Arbeiten ermöglicht wird.

 

2. Ausschlaggebend dafür ist die Aufstellung des virtuellen Teams für die Lösung von komplexen Problemen. Habe ich ausschließlich „Zuarbeiter“ in meinem Team, die aufgabenbezogen ein Thema bevorzugt bearbeiten, gibt es eine Mischung mit Machern und Kreativen oder dominieren diese sogar? Leider werden virtuell arbeitende Menschen häufiger vom Unternehmen „vergessen“, wenn es um die direkte Weitergabe von Informationen und den Kommunikationsfluss geht. Virtuell arbeitende Mitarbeiter, die intrinsisch motiviert sind, ticken dann etwas anders: Sie suchen nach schnelleren Antworten und bauen sich konsequent interne und auch externe Netzwerke von ganz unterschiedlichen Experten aus. So kommen sie schneller und kreativer an Antworten und damit ans Ziel.

 

3. Erfolgreiche virtuell arbeitende Mitarbeiter sind viel stärker technikaffin und bringen daher einen entscheidenden Vorteil im Kontext der Digitalisierung mit. Die positive Haltung zur Technik resultiert auch daraus, dass die Technik eine elementare Voraussetzung in Bezug auf die Kommunikation und die Zusammenarbeit darstellt. Egal ob Laptop, Smartphone oder Kommunikations-Messanger: Diese Dinge gehören maßgeblich zum Handwerkszeug eines virtuellen Teams. Sie ermöglichen erst kollaboratives Arbeiten und eine schnelle Kundenreaktionszeit auch von unterwegs gegenüber dem Kunden. Ebenso besteht die Möglichkeit, aktiv an einem komplexen Problem mitzuwirken, weil die Kompetenzen der virtuellen Mitarbeiter in diesem Themenfeld im Team bekannt und geschätzt werden.

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