5 Tipps, wie Sie als ruhiger Mensch mehr Präsenz im Job bekommen

Kennen Sie das auch? Die extrovertierten Mitarbeiter und Kollegen machen einen auf „dicke Hose“ und die leisen Kollegen gucken in die Röhre und werden nicht wahrgenommen, obwohl sie mindestens genauso kompetent sind.  Im Business sind es sehr häufig die extrovertierten und dominant wirkenden Menschen, die die Aufmerksamkeit der Kollegen und Führungskräfte auf sich lenken.  Sie haben immer etwas zu erzählen, ziehen ein Gespräch an sich und signalisieren gerne, dass sie „voll den Durchblick“ haben. Sie sind präsent, vermitteln und hinterlassen Eindruck. Häufig wird genau dieses Verhalten von Chefs so interpretiert, als ob der extrovertierte Mitarbeiter alles im Griff hat. 

Zu oft geht diese Strategie auf. Und die ruhigen und fachlich versierteren Mitarbeiter geraten ins Abseits. Pech gehabt!

Doch woran liegt das?

 

Was zeichnet introvertierte Mitarbeiter aus?

Introvertierte Menschen werden auch als ruhige, leise Menschen beschrieben. Sie meiden laute Umgebungen, weil sie diese als belastend empfinden. Im schlimmsten Fall können Menschenansammlungen sogar Panik auslösen. Introvertierte Menschen arbeiten im Job sehr konzentriert. Sie vermeiden Nebenschauplätze und Nebengeräusche. Beispielsweise läuft während der Arbeit kein Radio im Hintergrund  oder sie halten auch kein Small-Talk mit Kollegen am Telefon. Tendenziell bevorzugen es Introvertierte, alleine zu arbeiten, als mit mehreren „Spaßvögeln“ ein Büro zu teilen.

Introvertierte Menschen sind für den Job wichtige und wertvolle Menschen. Denn gerade hier bringen sie eine Menge benötigter Kompetenzen mit, und sie arbeiten effizient. Deshalb macht es Sinn, einen bewussten Blick auch auf die Mitarbeiter zu werfen, die ruhig ihre Arbeit erledigen und gute Leistungen bringen. Es gilt, sie zu identifizieren und sie positiv zu beachten. In vielen Berufen sind es genau die leisen Menschen, die die beste Performance bringen. Nur posaunen sie die tollen Erfolge nicht in die Welt hinaus!

( Foto: Pexels)

 

Erkennen Sie sich wieder? Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, im Job präsenter zu werden!

 

5 Tipps, wie Sie als ruhiger Mitarbeiter präsenter werden

 

  1. Nutzen Sie Ihre Stärken bewusst.

Gerade für introvertierte Menschen ist es wichtig, sich ihre Stärken bewusst zu machen. Wer zum Beispiel gut zuhören kann (auf viele Introvertierte trifft das zu), kann mit dieser Eigenschaft bei Kollegen punkten. Einige Studien haben sogar herausgefunden, dass introvertiertere Menschen besser für Führungspositionen geeignet sein können als extrovertiertere. Es kommt dabei auf die Konstellation an: Vor allem bei sehr selbstständig arbeitenden Teams können introvertiertere Chefs für besonders viel Effektivität sorgen – zum Beispiel, weil sie sowohl das persönliche Wachstum als auch das Wohlbefinden des ganzen Teams stark im Blick haben und forcieren.

 

  1. Knüpfen Sie Kontakte zur Vernetzung.

Zugegeben: Bei Networking denkt man zuerst wieder an die Extrovertierten. Selbstdarstellung bei Meetings, auf Feiern oder anderen Events ist ja schließlich nicht die Stärke der Introvertierten. Kein Grund zur Verzweiflung! Suchen Sie stattdessen den direkten Dialog mit einzelnen Personen für ein Gespräch in entspannter Atmosphäre. So können auch Sie Kollegen besser kennenlernen und Kontakte knüpfen. Vorteil: Bei diesen Gesprächspartnern werden Sie umso besser in Erinnerung bleiben.

 

  1. Bereiten Sie sich gut vor.

Introvertierte drängeln sich in Meetings nicht vor, um ihre Ideen zu präsentieren oder moderierende Parts zu übernehmen – zumindest nicht spontan. Aber mit der passenden Vorbereitung nutzen Sie Ihre Chancen. Überlegen Sie sich vorher gut, was Sie sagen möchten; machen Sie sich Notizen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Botschaft: Was möchten Sie wem wie vermitteln? Sie könne Ihre mündliche Kommunikation auch mit visuellen Hilfsmitteln wie Powerpoint unterstützen – und nebenbei mit Ihren Skills in diesem Bereich überzeugen.

 

  1. Bewahren Sie Haltung.

Nicht die Schultern hängen lassen! Das suggeriert Ratlosigkeit und mangelndes Selbstvertrauen. Und weit hochgezogene Schultern wirken verkrampft oder sogar ängstlich. Die richtige Körperhaltung unterstützt dagegen selbstbewusstes Auftreten. Am besten wirken eine aufrechte Haltung und ein gefestigter Stand. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, sie möchten einem Sturm trotzen. Die richtige Körpersprache wirkt gleich doppelt: auf andere und auf Sie selbst. Sie kann Sie bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben unterstützen.

 

  1. Verbiegen Sie sich nicht zu sehr.

Sie sind, wie Sie sind – und das ist genau richtig! Bei allen Tipps und Vorschlägen: Verstellen Sie sich nicht zu sehr, bleiben Sie Sie selbst. Wenn Sie Ihre eigene Persönlichkeit wertschätzen, präsentieren Sie sich automatisch selbstbewusst. Eine introvertierte Person, die plötzlich zum großen Showmaster wird, wirkt sehr künstlich. Und außerdem ist es natürlich unglaublich anstrengend, immer eine Rolle spielen zu wollen, die gar nicht passt.

 

Los geht´s!

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