Kleiner Knigge: Mobile-Worker und ihre Lieblingsarbeitsplätze

Mobiles, ortsunabhängiges Arbeiten ist Trend – und der Traum freiheitsliebender Mitarbeiter, die aus den vier Wänden entfliehen möchten. Man wählt sich seine bevorzugten Arbeitsplätze selbst aus und macht es sich an seinen Lieblingsplätzen gemütlich – vielleicht im Garten oder auf dem Balkon, vielleicht aber auch im Café oder sogar am Strand. Auf Dienstreisen ist mobiles Arbeiten natürlich oft eher eine Notwendigkeit als ein bewusstes Privileg – im Zug, am Bahnhof, am Flughafen, im Hotel. 

 

Wer ist eigentlich ein Mobile-Worker?

Ein Mobile-Worker ist jemand, der nicht regelmäßig an einem festen Arbeitsplatz seinen Job verrichtet. Das kann durchaus ein Selbstständiger, aber auch ein festangestellter Mitarbeiter sein. Mobile-Worker arbeiten ortsunabhängig, mobil und flexibel.

Industriearbeitsplätze nehmen ab, die Wissensarbeit dagegen nimmt zu. Wissensarbeit muss aber nicht zwingend im Büro erbracht werden. Der herkömmliche Büroarbeitsplatz hat zwar nicht ausgedient, doch seine Nutzung nimmt ab. Nur noch rund die Hälfte (Deutschland: 53 %, weltweit: 67 %) der Angestellten wird im Jahr 2020 vorwiegend vom Büro aus arbeiten. Das ist das Ergebnis des „Workplace of the Future“-Report des amerikanischen Netzwerkausrüsters Citrix Systems.

 

Knigge für Mobile-Worker

Mehr mobiles Arbeiten bedeutet auch, dass immer mehr Leute an öffentlichen Orten ihre Laptops aufklappen oder geschäftliche Telefonate führen. Das birgt Konfliktpotenzial und erfordert Rücksichtnahme auf andere Menschen, die vielleicht einfach gemütlich etwas trinken, sich entspannen oder unterhalten möchten. Ein gutes Miteinander ist für alle Gold wert!

 

Neun einfache Tipps, damit jeder seine ganz persönliche (Arbeits-) Oase genießen kann:

 

  1. Wenn einer eine Reise tut…

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie möchten während Ihrer Zugreise möglichst viel abarbeiten, egal ob am Laptop oder am Telefon. Noch nicht ganz am reservierten Platz angekommen, checken Sie schon, ob die Steckdose frei ist. Und wehe, jemand zapft Strom für Computerspiele oder andere Dinge, während Sie, der den wirklich „wichtigen Dingen” nachgehen muss, die Steckdose viel dringender braucht!

Entspannen Sie sich erst einmal. Vielleicht haben Sie ja noch genug Strom in Ihren Geräten. Sprechen Sie mit Ihrem Sitznachbarn, dass jeder seine Gerätschaften laden kann. Es findet sich bestimmt eine Lösung!

 

  1. Caffè Latte oder eher Matcha-Tee?

Das spielt keine Rolle. Wenn Ihnen ein Getränk gebracht wird, unterbrechen Sie Ihre Arbeit für einen Augenblick. Suchen Sie den Blickkontakt und seien Sie freundlich zu dem Menschen, der serviert. Bedanken Sie sich für Ihr Getränk. Nehmen Sie die Personen um sich herum einfach wahr. Kleine herzliche Augenblicke schenken allen Menschen ganz einfach Wertschätzung und Wärme und machen das Leben (und Arbeiten!) leichter.

 

  1. Stromanschlüsse und Wifi-Zugänge: Wem gehört der Anschluss?

An öffentlichen Plätzen sind Stromanschlüsse und Wifi-Zugänge nicht in Hülle und Fülle verbreitet. Und Cafés, die das anbieten, machen das nicht aus Selbstzweck. Aus Rücksicht sollten Sie dort nicht den ganzen Tag die Annehmlichkeiten blockieren.

 

  1. Stau im World-Wide-Web

Gerade öffentliche Hotspots werden stark frequentiert. Vermeiden Sie es dort deshalb, Filme zu streamen oder zu skypen. Und wenn es geht, führen Sie große Downloads lieber woanders durch, damit alle Nutzer etwas vom freien Internet haben.

 

  1. Kopfhörer auf!

Webkonferenzen oder Telkos gehören ganz selbstverständlich zur Arbeit eines Mobile-Workers. Aber mal ehrlich: Wer hat sich noch nie von einem Berufstätigen gestört gefühlt, der uns indirekt an seinem Business teilhaben lassen hat? Machen Sie es besser: Ein guter Kopfhörer, ein Headset gehört zur Grundausstattung eines Mobile-Workers. Das Headset schützt zum einen davor, dass sensible Informationen mitgehört werden. Zum anderen verschonen Sie damit gleichzeitig Ihre Umgebung mit blechernen, abgehackten Unterhaltungsfetzen aus dem Smartphone oder Laptop.

 

  1. Sie sind nicht alleine – passen Sie Ihre Lautstärke an!

Vielleicht ist Ihnen das bei anderen schon aufgefallen: Sie haben die Stöpsel im Ohr und verhalten sich automatisch lauter und gefühlt rücksichtsloser. Wenn wir ein Headset auf den Ohren haben, nehmen wir uns nicht mehr “normal” wahr. Wir reden lauter, legen Dinge polternd auf dem Tisch ab und verbreiten einfach mehr Lärm. Versuchen Sie, Ihre Lautstärke und Bewegungsgeräusche bewusst zu dämpfen, wenn Ihre Ohren nicht frei sind.

 

  1. Seien Sie freundlich.

Sie nehmen im Café, im Park oder auch im Zug einen „Arbeitsplatz” ein, der für andere eine Frühstücksoase, ein Reise- oder Freizeitplatz ist. Es ist deshalb wichtig, diese Orte nicht egoistisch zu seinem Stammarbeitsplatz mit seinen persönlichen Allüren zu machen. Seien Sie nett zur Bedienung und zu den Menschen um sich herum.

 

  1. Unterstützen Sie Ihre Lieblingsarbeitsplätze.

An welchen Orten Sie auch immer arbeiten und sich dabei wohlfühlen: Teilen Sie es anderen via Facebook, Twitter & Co. mit. Geben Sie Ihren schönsten Arbeitsorten und den Menschen einfach ein positives Feedback!

 

  1. Sie sind hier nicht alleine zu Hause!

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, sei es hier zum Schluss nochmals gesagt: Sie arbeiten an öffentlichen Plätzen, in Cafés, Restaurants usw. und sind nicht alleine, sondern sogar nur Gast. Genau so sollte man sich auch benehmen – oder zurück ins Büro oder Home-Office fahren.

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