Lernen in Netzwerken – auch im Business ein unverzichtbares MUSS!

In Netzwerken aktiv zu sein und zu lernen gehört mit zur zukünftigen Kernkompetenz erfolgreicher Mitarbeiter. Vernetzt denken, vernetzt arbeiten und vernetzt lernen – darauf kommt es in Zukunft in einem immer dynamischer werdenden Wettbewerb und einer agilen Arbeitswelt an.

 

Netzwerke in der digitalen Welt

Menschen waren auch schon früher Netzwerker. Die Arbeitswelt wird aber immer digitaler. So verlagern wir unser Netzwerk mit Hilfe von technischen Möglichkeiten in Soziale Medien. Dort treten wir mit Experten in Kontakt, suchen nach Lösungsmöglichkeiten im Netz – sei es, dass wir nach Artikeln, Dokumenten, Videos oder Webinaren suchen. Wir brauchen nicht mehr unser „analoges Netzwerk“ besuchen, sondern können Antworten ganz bequem im Home-Office, von unterwegs oder im Büro herausfinden.

Das ist genial und bringt im Wettbewerb einen echten Vorteil, weil Unternehmen deutlich agiler handeln können.

 

Was folgt daraus für Unternehmen und Mitarbeiter?

Theoretisch bedeutet das, dass sich unsere Mitarbeiter verstärkt in die Netzwerkarbeit begeben müssen, von wo aus Ihnen alle Informationen für den Arbeitsprozess und für das Lernen zur Verfügung stehen.

Und praktisch? Viele Unternehmen bekräftigen die Notwendigkeit, digitaler zu arbeiten und ihre Weiterbildungprogramme um digitale Tools zu erweitern. Unabhängig davon steigt das Bewusstsein, dass der allergrößte Teil des betrieblichen Lernens durch die Mitarbeiter initiativ erfolgen sollte.

 

Praktische Beispiele für vernetztes Arbeiten & Lernen:

  • OpenFriday
  • Peer-Groups
  • Mastermind-Gruppen
  • Kompetenz-Teams
  • Projektarbeiten allgemein

In diesen Teams werden ganz aktuelle Probleme thematisiert, Ideen abteilungsübergreifend ausgetauscht und Lösungen erarbeitet. Ein idealer Boden für cross-funktionales Lernen und Wissenstransfer.

 

Lern- und Kommunikations-Tools unterstützen diesen Austausch. Jane Hart hat aktuell bereits im 10 Jahr die TOP 100 der beliebtesten Lerntools gekürt. (vgl. http://c4lpt.co.uk/top100tools/)

 

Bisher waren es Personalentwickler und Trainer gewohnt, die schwer zugänglichen Informationen für die unterschiedlichsten Zielgruppen der Mitarbeiter aufzubereiten, anzubieten und umzusetzen. Tatsächlich ist es aktuell so, dass  der  Anteil schwer zugänglicher Informationen stetig kleiner wird. Irgendwer bietet meist die bisherigen Themen gut aufbereitet irgendwo im Internet an. Die Frage ist hier eher, wie die Informationen gezielt zu den Mitarbeitern kommen, wie sie aufbereitet und in den Arbeitsprozessen auf die Probe gestellt werden.

Viele Mitarbeiter, Personalentwickler und Bildungsexperten machen schon jetzt folgende Erfahrung:  Wer sein persönliches Netzwerk befragt, erhält sehr schnell wertvolle Informationen und hilfreiche Tipps, und ein Problem lässt sich schnell lösen.

 

Gut kombiniert: klassische Weiterbildung und digitale Tools

Auch in Zukunft zählen klassische Weiterbildungsprogramme zu den wichtigen Säulen in der Personalentwicklung. Aber sie werden viel stärker mit digitalen Tools kombiniert.

Dadurch verändert sich die Rolle des Personalentwicklers immer mehr zu einem Corporate-Learning-Manager. Einen Experten, der das vernetzte Lernen arrangiert, initiiert, aber weniger starr den Lernpfadvorgibt. (vergl. Pape https://khpape.wordpress.com/2016/04/23/wir-muessen-experten-im-netzwerk-lernen-sein/)

Das „Entwicklungspotential“ kann man also auch am Netzwerk ablesen, in dem der Mitarbeiter aktiv ist. Und er lässt sich in Zukunft sogar durch den digitalen Wirkungsindex bewerten. Nicht nur bei der Einstellung neuer Mitarbeiter werden Verantwortliche darauf genau schauen, auch bei der Beurteilung der eigenen Mitarbeiter sind Aktivitäten im jeweiligen persönlichen Netzwerk ein aussagekräftiges Kriterium. (vgl. Harald Schirmer: http://www.harald-schirmer.de/2016/09/17/digitaler-wirkungsindex/)

 

Der vernetzte Mitarbeiter

Als Konsequenz ist ein stärkerer Fokus auf das Unterstützen von Mitarbeitern beim Aufbau des internen Lern-Netzwerkes zu empfehlen. Auch wenn die ersten Schritte in diese Richtung anstrengend sind: Die individuelle und vernetzte Entwicklung der Mitarbeiter wird immer wichtiger und muss im Unternehmen stärker unterstützt werden.

 

Empfehlung: Webinar „Blended-Learning als Teil moderner Personalentwicklung“  

7. Dezember 2016, 18:00 – 19:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung

 

netzwerke

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Stefanie Meise

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