IBB Institut für Berufliche Bildung AGIhr ausgezeichneter Bildungsträger0800 7050000 (Mo-Fr 7:30 - 22:00)

    Handwerkskammer HWK

    Die Handwerkskammer sorgt mit ihrem breiten Serviceangebot und ihrer Lobbyarbeit dafür, dass die Unternehmen der Region möglichst erfolgreich sein können. Der Zweck der Handwerkskammer ist es, neben gesetzlichen Aufgaben, den Mitgliedsbetrieben so viele Vorteile wie möglich zu verschaffen. Die gesetzlichen Aufgaben und Ziele einer Handwerkskammer sind in der  Handwerksordnung (HwO) definiert. Dort ist auch festgelegt, welche Pflichtaufgaben die Kammer wahrnehmen muss.

    Themenübersicht

        Handwerkskammer vertritt Interessen ihrer Mitglieder
        Beratung bei der Handwerkskammer
        Neue Möglichkeiten durch Meisterausbildung bei der Handwerkskammer
        Weiterbildung mit HWK-Abschluss am IBB
        Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Meister bei der Handwerkskammer HWK
        Kosten der Weiterbildung und Förderungsmöglichkeiten
        Weiterqualifizieren nach erfolgreicher Meisterprüfung an der Handwerkskammer
        Geprüfter Betriebswirt (HwO)

     

    Handwerkskammer vertritt Interessen ihrer Mitglieder

    Ziel der Handwerkskammer ist es, für die zugehörigen Handwerksbetriebe gesunde Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft zu fördern und zu erhalten. Eine weitere Aufgabe der Handwerkskammer besteht darin, das Ansehen des Handwerks zu fördern. Dazu wirkt die Handwerkskammer beispielsweise bei Gesetzgebungsverfahren mit und unterstützt die Behörden durch Anregungen und Vorschläge sowie bei der Erstellung von Gutachten und der Konjunkturberichterstattung oder auch im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

    Beratung bei der Handwerkskammer

    Sind Sie sich als Mitglied klar darüber, was Sie für Ihren Beitrag wirklich alles bekommen?

    Die Handwerkskammer ist heute ein modernes Dienstleistungszentrum des regionalen Handwerks. Ihre Mitarbeiter beraten Sie zu allen Fragen rund um den Betrieb - ein Service, den nur die Mitglieder der Kammer genießen. Die Beratungen umfassen dabei vielfältige Themen: Betriebsberatung, Umweltberatung, Technologieberatung, Rechtsberatung oder Ausbildungsberatung. Auch in der Fachkräftesicherungsberatung und Außenwirtschaftsberatung bekommen Sie hilfreiche Informationen für Ihren Betrieb.


    Sie suchen nach erfolgreicher Gesellenprüfung und vielleicht nach einigen Jahren Berufserfahrung ein neues berufliches Ziel? Sie möchten sich und Ihren Betrieb kontinuierlich weiterentwickeln? Legen Sie den Grundstein für Ihre weitere Karriere und beginnen Sie mit der Weiterbildung im Handwerk bei der Handwerkskammer HWK.

    Neue Möglichkeiten durch Meisterausbildung bei der Handwerkskammer

    Die schnellen Weiterentwicklungen in allen Märkten fordern von Ihnen ein kontinuierliches, lebenslanges Lernen. Die Ausbildung Ihrer Fähigkeiten und das Verständnis für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge bilden den Grundstein für Ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Die Meisterausbildung bietet Ihnen viele neue Möglichkeiten und Chancen für Ihre berufliche Weiterentwicklung.

    Weiterbildung mit HWK-Abschluss am IBB

    Das IBB bietet Umschulungskurse mit HWK-Abschluss für folgende moderne Handwerksberufe an:

    Anlagenmechaniker /-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - Umschulung (HWK)

    •     Kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen und berücksichtigen
    •     Anwendung des Qualitätsmanagementsystems des Betriebs
    •     Informationen beschaffen, bewerten und nutzen
    •     Prüf- und Messmethoden
    •     Anlagen- und Systemtechnik
    •     Inbetriebnahme von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen
    •     Kundenorientierte Auftragsbearbeitung
    •     Bauphysikalische, bauökologische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
    •     Funktionskontrollen und Instandhaltung
    •     Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten
    •     Installation von Baugruppen und Komponenten

     

    Elektroniker /-in für Energie- und Gebäudetechnik - Umschulung (HWK)

    •     Lern- und Arbeitstechniken
    •     Wirtschafts- und Sozialkunde
    •     Planen und Ausführen elektrischer Installationen
    •     Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen
    •     Steuerungen analysieren, programmieren, realisieren, anpassen
    •     Elektrische Systeme sowie energie- und gebäudetechnische Systeme und Anlagen 
          planen, installieren, konfigurieren, warten, instand halten, anpassen
    •     Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten

     

    Mechatroniker /-in für Kältetechnik - Umschulung (HWK)

    •     Lern- und Arbeitstechniken
    •     Wirtschafts- und Sozialkunde
    •     Bauteile durch verschiedene Techniken zusammenfügen
    •     Verdrahten von Bauteilen nach Schaltplänen
    •     Rohrleitungen verlegen und anschließen
    •     Bleche und Schutzeinrichtungen bearbeiten und anpassen
    •     Mechanische Schutzeinrichtungen prüfen und reinigen
    •     Lesen von Montagezeichnungen und elektrischen Schaltplänen
    •     Wartung und Instandsetzung
    •     Sicherheits- und Funktionsprüfungen durchführen und die Ergebnisse dokumentieren
    •     Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme einstellen
    •     Umweltrechtlichen Regelungen, Wiederverwenden und fachgerechtes Entsorgen von Kältemittel
    •     Optimierung von Anlagen unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten
    •     Übergabe an Kunden, Einweisung in die Bedienung der Anlagen

     

    Die Handwerkskammer HWK unterstützt Sie bei Ihrem nächsten Schritt mit einem umfangreichen Weiterbildungsangebot. Damit die Meisterausbildung optimal nach Ihren Vorstellungen verläuft, ist eine genaue Planung im Vorhinein sehr hilfreich.

    Wünschen Sie eine Beratung?

    Wir beraten Sie gerne und unverbindlich zu Weiterbildung,
    Umschulung und Förderungen.

    Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Meister bei der Handwerkskammer HWK

    Bevor es um die Details der Ausbildung geht, sollten Sie prüfen, ob Sie die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Meister bei der Handwerkskammer HWK erfüllen. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, müssen Sie:

    • eine dem Meisterberuf entsprechende Gesellenprüfung erfolgreich absolviert und bestanden haben.
    • eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf absolviert und bestanden haben und mehrere Jahre Berufstätigkeit in Ihrem  Handwerk vorweisen.
    • einen erfolgreichen Abschluss einer Fachschule nachweisen. Bei einjährigen Fachschulen ist hierfür ein Jahr Berufstätigkeit, bei mehrjährigen Fachschulen sind mindestens zwei Jahre Berufstätigkeit nachzuweisen.
    • bereits im Handwerk selbständig, als Werkmeister oder einer vergleichbaren Anstellung tätig sein.

     

     

    Im folgenden Schritt sollten Sie klären, welches Unterrichtsformat das richtige für Sie ist: Wünschen Sie eine Weiterbildung in Teilzeit oder in Vollzeit? Eine Vollzeit-Ausbildung findet im Blockunterricht meistens  von Montag bis Freitag statt, eine Teilzeit-Ausbildung dagegen abends, freitagnachmittags und samstags.

    Kosten der Weiterbildung und Förderungsmöglichkeiten

    Ein wichtiger Aspekt sind auch die Kosten der Weiterbildung: Welche Kosten kommen genau auf Sie zu und welche Finanzierungsmöglichkeiten haben Sie? Vielleicht finanziert Ihr Betrieb einen Teil der Ausbildung, vielleicht erhalten Sie auch Förderungsmöglichkeiten vom Staat wie beispielsweise das Meister-BAföG (auch Aufstiegs-BAföG genannt). Möglich ist auch die Bewerbung um ein Stipendium.

    Weiterqualifizieren nach erfolgreicher Meisterprüfung an der Handwerkskammer

    Sie wollen noch mehr? Nach erfolgreicher Meisterprüfung können Sie sich noch weiterqualifizieren. Die Weiterbildung zum Betriebswirt Handwerkskammer (Geprüfter Betriebswirt - HwO) eröffnet weitere spannende berufliche Möglichkeiten. Der Betriebswirt ist die höchste Qualifizierungsstufeim Handwerk und ist dem akademischen Mastertitel gleichgestellt. Der Lehrgang zum Betriebswirt Handwerkskammer vertieft Ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, um die unternehmerischen Prozesse und Vorschriften in Ihrem Betrieb besser zu verstehen und/oder einen eigenen Betrieb selbstständig zu führen.

    Geprüfter Betriebswirt (HwO)

    Der Betriebswirt ist sehr praktisch aufgebaut und orientiert sich nah an den täglichen Herausforderungen im realen Alltag des Handwerks. Wie auch in der Meisterausbildung gibt es vier feste Lerninhalte, die in ca. 700 Stunden Präsenzunterricht und 100 Stunden Selbstlernphase vermittelt werden. Die Inhalte sind:

    •     Strategieentwicklung
    •     Unternehmensführung
    •     Personalmanagement
    •     Innovationsmanagement

    Vom Marketing bis zur Buchhaltung - jedes Thema, das für die erfolgreiche Unternehmensführung wichtig ist, wird in der Weiterbildung zum Betriebswirt Handwerkskammer behandelt. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des Kursbesuches: Ist Blockunterricht, also Unterricht von montags bis freitags, gewünscht, dauert die Weiterbildung sechs Monate. Bei anderen Kursformen verlängert sich die Dauer der Weiterbildung entsprechend. Wird der Lehrgang abends und am Wochenende besucht, kann die Ausbildung 12 bis 16 Monate dauern.