„Einen Maßanzug für jeden Arbeitslosen“

(Buxtehude, 01.06.2012) So lautete der Appell von Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, auf der Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (BBB) in Berlin. Gemeint war die Forderung nach einer höheren Individualisierung der Angebote für Arbeitsuchende. Mit dem neu geschaffenen § 45 des SGB III sind zusätzliche Möglichkeiten entstanden, passgenaue Konzepte für die möglichst schnelle und nachhaltige Vermittlung von Arbeitslosen zu entwickeln. Das IBB ist mit seinem „Vermittlungscampus“ konsequent den Weg der Modularisierung und Individualisierung gegangen.

„Das ist kein vollständiger Abschied von Gruppenmaßnahmen,“ erläutert Anja Schürmann, Abteilungsleiterin Forschung und Entwicklung. „Aber ein deutlicher Schritt zur Individualisierung. Wir wollen jedem Arbeitsuchenden genau die Dienstleistung anbieten, die er im Moment braucht - professionell und vor allem zeitnah“. Das aus dieser Überlegung heraus entstandene Konzept bietet eine Vielzahl von Modulen: Vom Bewerbungstraining über die fachliche Qualifizierung bis hin zum individuellen Intensiv-Coaching. Für jeden Kunden bedürfnisorientiert kombinierbar. Eine Broschüre informiert detailliert über das Angebot. Sie kann über jeden IBB-Bereich bezogen werden.