Investition lohnt sich: Altersgerechte Arbeitsplätze

(Buxtehude, 06.12.2012) „Ein teurer Stuhl muss es nicht sein. Wichtig ist, dass sich die Höhe und die Lehne verstellen lassen“, erklärt Katja Witter, für das betriebliche Gesundheitscoaching zuständige Physiotherapeutin am Berliner Rückenzentrum. Dass allerdings der richtige Stuhl nur ein Baustein im gesamten System „gesunder Arbeitsplatz“ sein kann - dazu gibt es zahllose Untersuchungen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Unternehmen zunehmend auch ältere Mitarbeiter/innen beschäftigen, bekommt das Thema eine neue Brisanz.

So sind nachgewiesenermaßen längere Ausfallzeiten von Mitarbeitern wesentlich teurer als eine rechtzeitige Investition in Strategien, vermeidbare Ausfälle zu verhindern. Dabei spielen neben der reinen Ergonomie eines Arbeitsplatzes Fragen der Arbeitszeiten und -pausen, Möglichkeiten von Entspannung und Bewegung, die Vermeidung höchst einseitiger Tätigkeiten und das Arbeitstempo eine Rolle. Die nächsten eintägigen Seminare für Führungskräfte, die auf diesem Gebiet Verantwortung tragen, finden in Stuttgart, Köln und Nürnberg am 13. und 15. März 2013 bei der IBB AG statt.