Die eierlegende Wollmilchsau

Anforderungen an Führungskräfte realistisch formulieren

(Buxtehude, 13.02.2013) Folgt man den zahlreichen Publikationen rund um das Thema „Führungskräfte von morgen“, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, Unternehmen müssten eine ganz besondere Spezies von neuen Menschen heranzüchten: fachlich versiert, sensibel aber durchsetzungsfä­hig, teamfähig und entscheidungsstark, überdurchschnittlich engagiert, sinnstiftend, motivie­rend, flexibel, kommunikativ, netzwerkerfahren… Man könnte ein kleines Lexikon füllen mit den Fähigkeiten, die unsere Manager sich aneignen sollten oder am besten schon mitbringen.

Ein scheinbar undurchdringlicher Dschungel der Anforderungen. Wie kann der gelichtet werden? „Der Schlüssel liegt im Blick auf das eigene Unternehmen“, so Egon Zank, seit 12 Jahren international als Business-Coach tätig. Welche Aufgaben soll die Füh­rungskraft genau bewältigen, welche Art von Verantwortung wird ihr übertragen? Daraus lässt sich konkret ableiten, welche Fähigkeiten der „Manager von morgen“ wirklich braucht. Und aus der Ikone des universell talentierten Supermanns wird wieder ein realer Mensch, „der den heuti­gen Anforderungen kompetent begegnet“, ergänzt Zank.

Für die Zukunft gerüstet sein

Dabei ist es zunehmend wichtig, nicht nur die gegenwärtige Situation zu berücksichtigen, sondern auch die Anforderungen der Zukunft. Und da steht die Mehrheit der Unternehmen vor neuen Fragen: Wie verstehen es die Führungskräfte, mit der zweifellos steigenden kultu­rellen Unterschiedlichkeit ihrer Mitarbeiter/-innen und deren Werteorientierung umzugehen? Wie wird es möglich sein, mit einer älter werdenden Belegschaft gleiche oder sogar höhere Leistungen zu erbringen? Wie gelingt es unter den Bedingungen des Fachkräftemangels, gute Mitarbeiter/-innen an das eigene Unternehmen zu binden?

Hier setzt auch das Nachwuchsführungskräfte-Programm des Instituts für Berufliche Bildung an. Ziel ist es, den Managern von morgen das Rüstzeug an die Hand zu geben, das sie in ihrem Unternehmen benötigen - konkret, praxisnah und nachhaltig. Die speziell für diesen Personenkreis entwickelte „Young Leadership Box“ enthält verschiedene Elemente, von der genauen Bedarfserhebung bis zur Praxisbegleitung im Anschluss an Trainingsprogramme. Ihr Inhalt wird individuell für jedes Unter­nehmen bzw. jede/n Teilnehmende/n zusammengestellt. „Nur so ist gewährleistet, dass die IBB-Trainer und Coaches genau dort ansetzen, wo Unternehmen und Teilnehmer die wichtigsten Veränderungen erwarten“, erläutert Stefanie Meise, Bereichslei­terin Business-Line der IBB AG. „Denn eierlegende Wollmilchsäue gibt es noch nicht einmal im Zoo“.

Unternehmen, die Leadership-Boxen für ihren Führungsnachwuchs füllen möchten, wenden sich an Stefanie Meise unter 04161/5165-89 oder stefanie.meise@ibb.com