„Wirres Geplauder“ statt einschläfernder Langeweile

Wie Vorträge kurz und prägnant werden – und Begeisterung wecken

(Buxtehude, 13.02.2013) Pecha Kucha ist kein finnischer Erfolgsautor, und essen kann man es auch nicht. Pecha Kucha (sprich: Petscha Kutscha) kommt vielmehr aus dem Japanischen und heißt so viel wie „Wildes Geplapper“. Dies ist allerdings nicht wörtlich zu nehmen, denn es handelt sich dabei um eine neue Art der Vortragspräsentation, die regelrecht zum Trend geworden ist.

„20 x 20“ lautet die Regel: 20 Folien, 20 Sekunden. Jeder Vortragende hat genau 20 Folien (keine mehr, keine weniger) und je Folie 20 Sekunden Zeit, dazu etwas zu sagen. Danach blät­tert sich automatisch die nächste Folie auf. Die Folge: Jeder Vortrag ist nicht länger als 6 Minuten 40 Sekunden. Das erfordert ein paar Gedanken im Vorfeld, und der Beitrag bleibt knackig und kurzweilig – das ideale Mittel gegen das allseits bekannte „Death by Powerpoint- Syndrom“, das Wegdämmern bei Reden und Präsentationen.

Mittlerweile hat sich in Deutschland eine große Fangemeinde dieser Vortragsart gebildet, die sich regelmäßig zu „Pecha Kucha Nights“ in verschiedenen Städten trifft. Jeder, der etwas Interessantes zu sagen hat, darf sich dort anmelden. So entsteht eine bunte Mischung von Themen, die alles Mögliche beinhalten kann – nur keine Langeweile.

Auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) veranstaltet regelmäßige Pecha-Kucha-Nächte; naturgemäß behandeln die Vorträge dann in erster Linie unternehmeri­sche Themen. Das IBB wird am 19. März 2013 zur 11. BVMW-Pecha-Kucha-Nacht in Nürnberg seine „Young Leadership Box“ vorstellen, ein spezielles Trainingsprogramm für junge Füh­rungskräfte. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich eingeladen – und weiß garantiert in 6 Minuten 40 Sekunden Bescheid.

Infos zur Young Leadership Box – Trainingsprogramme speziell für junge Führungskräfte: Stefanie Meise, IBB-Bereichsleiterin Firmenkunden, Tel. 04161 5165-89 oder stefanie.meise@ ibb.com