Change-Management: Wie bekommt der Kapitän seine Mannschaft mit ins Boot?

(Buxtehude, 02.05.2013) Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, daran gibt es nichts zu rütteln. Neuem stehen wir grundsätzlich misstrauisch gegenüber – getreu dem alten Motto wählen wir sicherheitshalber lieber den Spatz in der Hand als die bunt schillernde Taube auf dem Dach. Dieses Verhalten zeigt sich natürlich nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf – und wird dann problematisch, wenn es um unternehmerische Änderungsprozesse geht.

Ganz kritisch zu sehen ist die sogenannte „Bombenwurfstrategie“, ein echter Klassiker: Die Geschäftsleitung tüftelt wochenlang hinter verschlossenen Türen an einer Strategie herum, und wenn dann die Entscheidung bekannt gegeben wird, reagieren die Mitarbeiter verwirrt und verstockt und tragen diesen Prozess nicht mit.

Was also tun, wenn Veränderungsprozesse im Unternehmen anstehen? Modernes Change-Management bezieht die Mitarbeiter bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Entscheidungen mit ein. Wenn diese motiviert sind, sind sie auch bereit, die Veränderungen mitzutragen. Der Schlüssel liegt in einer kontinuierlichen internen Kommunikation, und diese darf keine Einbahnstraße sein: Die Führungskraft sollte einerseits informieren, andererseits aber auch zuhören und wissen, wie die Botschaft ankommt. Denn nur wer Menschen emotional erreicht, kann sie auch begeistern und auf seinen Weg „mitnehmen“.

Wie Change-Management funktioniert und welche Techniken sich gezielt einsetzen lassen, kann man lernen – zum Beispiel in den jeweils zweitägigen IBB-Seminaren „Führungsstark im Wandel“ und „Veränderungsprozesse begleiten“.