Ausblick 2014: IBB Vermittlungsoffensive baut Brücken

(Buxtehude, 19.12.2013) Trotz einer insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung in den vergangenen Jahren verfestigen sich dennoch Probleme bei vielen Arbeitsuchenden mit spezifischen Merkmalen: Langzeitarbeitslose, Ältere, Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund haben es deutlich schwerer, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen als andere. Regionale Unterschiede wie z.B. die größere Strukturschwäche in Teilen der neuen Bundesländer spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Die Geschäftsstellen der Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter steigern stetig ihre Aktivitäten, diesen Personenkreisen gerecht zu werden. Gleichzeitig sind die arbeitsmarktpolitischen Dienstleister aufgerufen, ihre Arbeit an dieser Flanke zu verstärken und zu professionalisieren. Das IBB hat in diesem Jahr die Voraussetzungen dafür bereits geschaffen: Eine eigenständige Fachgebietsleitung steuert im gesamten Unternehmen die notwendigen Prozesse für eine noch gezieltere Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Im nächsten Jahr wird die Vermittlungsunterstützung eines unserer Schwerpunktthemen sein“, erklärt Sigrid Baumann-Tornow, IBB-Vorstandsvorsitzende. „Unsere Auftraggeber erwarten vor allem auf diesem Gebiet besondere Aktivitäten von uns. Das deckt sich auch mit unserem eigenen Anspruch. Denn geförderte berufliche Bildung oder Aktivierung ist kein Selbstzweck, beides muss letztlich der Integration in den Arbeitsmarkt dienen.“

Das Vermittlungssystem des IBB sieht für jeden Teilnehmer intensive Unterstützung zum eigenen Bewerbungsmanagement vor. Ein Vermittlungscoach wird die Teilnehmer zusätzlich im individuellen Prozess der Stellensuche begleiten. Der Ausbau regionaler Arbeitgeberkontakte ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive des IBB. Dass diese Arbeit Früchte tragen kann, zeigt das Beispiel Magdeburg. Hier konnten aus einem IBB-Projekt heraus in einer strukturschwachen Region bis zu 70 % der teilnehmenden Hartz-IV-Empfänger vermittelt werden.