Der heiße Draht zum Arbeitsmarkt

Die IBB-Jobcoachs unterstützen gezielt und individuell bei der Arbeitssuche

Die Trends am Arbeitsmarkt beobachten, Kontakte zu Unternehmen knüpfen und Arbeitgeber mit den Kunden des IBB  zusammenbringen – das sind die spannenden Aufgaben der Jobcoachs beim IBB, die an vielen der über 70 IBB-Standorte im Einsatz sind.

Doch was genau macht eigentlich ein Jobcoach? Nadia Riggio, Jobcoach in Duisburg und Krefeld, gibt in einem Interview Einblick in den abwechslungsreichen Alltag.

Wie würden Sie die Arbeit eines Jobcoachs beim IBB beschreiben?

Auf den Punkt gebracht: Menschen zusammenbringen und Synergien schaffen. Ich agiere als Vermittlerin zwischen den regionalen Unternehmen und unseren Kunden. Ich baue Netzwerke auf, immer mit der Botschaft im Gepäck: „Wir qualifizieren die Fachkräfte, die die Unternehmen morgen brauchen“. Das Entscheidende dabei ist: Wir kennen diese potenziellen Mitarbeiter bereits sehr gut. Ein Jobcoach erfährt in der persönlichen Betreuung nicht nur etwas über die Qualifikation des Kunden, sondern auch über seine sozialen Kompetenzen. Hat ein Unternehmen eine Vakanz, habe ich meist sofort das Bild eines unserer Kunden dazu, der haargenau auf die Stelle passt.

Wie reagieren die Unternehmen auf Ihre Arbeit als Jobcoach?

Die Personalchefs sind begeistert – das ist meine Erfahrung. Denn mit mir haben sie eine Ansprechpartnerin, die ihnen eine Menge Zeit und Aufwand bei der Personalsuche einsparen kann. Wichtig ist dabei natürlich ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis, das sich erst nach und nach aufbaut. Zum einen durch gute und intensive Kontaktpflege, zum anderen durch erfolgreiche Vermittlungen. Neben dem Besuch von Messen, Vereinen, Stammtischen und Social-Media-Netzwerken gehören deshalb Geduld und Ausdauer zu den Grundpfeilern in diesem Job.

Was macht Ihnen am meisten Spaß am Jobcoaching beim IBB?

Das Arbeiten mit Menschen, die einen bewegen. Kein Tag ist wie der andere, deshalb muss man als Jobcoach nicht nur Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis haben, sondern auch sehr flexibel und kreativ sein. Was mich besonders freut: Wenn meine Arbeit Früchte trägt und wieder ein Kunde vermittelt wurde. So können wir Schritt für Schritt unsere ohnehin schon guten Vermittlungsquoten noch verbessern. Das gelingt nur durch einen wertschätzenden und authentischen Umgang mit unseren Kunden und Kooperationspartnern. Und weil wir unsere Kunden wirklich umfassend bei der Jobsuche und darüber hinaus betreuen.

Gibt es einen Vermittlungserfolg, an den Sie sich besonders gerne erinnern?

In einem gemeinsamen Coaching schlug ich einer Kundin vor, sich bei einem Personaldienstleister zu bewerben. Die Kundin hatte, wie viele Menschen, eine negative Einstellung zu Personaldienstleistern. Also vereinbarten wir eine kleine Wette: Sie bewirbt sich auf eine Stellenanzeige eines Unternehmens, und ich stelle sie bei einem Personaldienstleister vor, mit dem wir regional sehr gut und eng zusammenarbeiten. Der Wetteinsatz: Wer zuerst Erfolg hat, bekommt einen gebackenen Kuchen. Das Ergebnis: Ich musste nicht backen und die Kundin hat einen Arbeitsvertrag bekommen, mit dem sie sehr zufrieden war. Hier konnte ich nicht nur zwei Parteien glücklich machen, sondern auch Barrieren abbauen – das ist ein doppelter Erfolg.

 

Nadia Riggio, IBB-Jobcoach in Duisburg und Krefeld