Die Erfolgsstory: Dank Englischkurs zum Traumjob

Manchmal schlägt das Leben kleine Kapriolen, wie zum Beispiel beim 30-jährigen Mathematiker Simon Raker aus Friedeburg. Lange Zeit war er arbeitsuchend – bis er zum IBB kam: Über den kleinen Umweg eines Englischkurses sowie ein professionelles Bewerbertraining hat er nun seinen Traumjob im Flugzeugbau ergattert. Wie das funktioniert hat, erzählt er in einem Interview:

Hatten Sie bereits vor diesem Job eine besondere Affinität zu Flugzeugen?

In meinem Semesterpraktikum habe ich bereits in der Luftfahrtbranche gearbeitet. Dort unterstützte ich die Bereiche Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement bei der Herstellung von Flugzeugsegmenten, das hat mir damals schon recht gut gefallen.

Sie waren vor diesem Job arbeitsuchend und haben im IBB eine Weiterbildung in Form eines 6-wöchigen Englischkurses gemacht. Inwiefern war diese Fortbildung entscheidend dafür, dass Sie diesen Arbeitsplatz bekommen haben?

In der Luftfahrtbranche ist die englische Sprache allgegenwärtig. Deshalb ist es ein großer Vorteil, die englische Sprache zu beherrschen, und war somit ein wesentlicher Faktor für die Einstellung in der Firma.

Begleitend zum Englischkurs haben Sie im IBB auch ein individuelles Bewerbungscoaching bekommen. Was war dabei denn Ihr größtes Aha-Erlebnis?

In diesem Bewerbungscoaching wurde mir vermittelt, wie wichtig es ist, ein gutes Anschreiben zu erstellen. Durch die vielen Tipps und Anregungen habe ich gelernt, wie ich meine Bewerbungsmappe verbessern konnte. Außerdem, wie wichtig es ist, ein sicheres Auftreten beim Vorstellungsgespräch zu haben.

Der Englischkurs fand ja nicht in einem herkömmlichen Klassenraum, sondern in der „Virtuellen Akademie“ statt. Wie ist Ihre Erfahrung mit diesem Lernsystem?

Gut! In den sechs Wochen habe ich die Vorzüge des virtuellen Lernens erfahren. In einem virtuellen Klassenraum ist es möglich, Gruppenarbeiten und Diskussionen durchzuführen, obwohl die Mitschüler quer durch Deutschland verteilt vor ihrem PC sitzen.

Wie reagieren Ihre Mitmenschen, wenn Sie von Ihrer Fortbildung über das Internet berichten?

In meinem Bekanntenkreis musste ich die virtuelle Akademie genauer erklären und die Vorurteile entkräften. Viele konnten sich schwer vorstellen, dass durch diese Methode Wissen vermittelt werden kann. Nach einiger Erläuterung reagierten aber eigentlich alle positiv auf diese Fortbildungsmöglichkeit.

Worin sehen Sie die größten Vorteile?

Ein großer Vorteil ist, dass es keine großen Anfahrten zu dem Unterricht gibt. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Regionen. Hier ist es schwierig, einen Kurs mit Interessenten zu füllen. Für die virtuelle Akademie ist dies kein Problem, da die Teilnehmer in ganz Deutschland zu finden sind.

Mit welchen drei Worten würden Sie abschließend Ihre Fortbildung beschreiben?

Interessant, informativ, lehrreich.

Simon Raker in einer der riesigen Montagehallen seines neuen Arbeitgebers M&D Flugzeugbau vor einem Nottriebwerk eines Motorseglers. (Foto: P. Muszynski)