Ja, wo laufen sie denn?

Mittelständler sind bei ihrer Personalsuche meist zu konservativ – und haben gegenüber Großunternehmen das Nachsehen

Er ist längst viel mehr als ein Gespenst, das am Horizont auftaucht: der Fachkräftemangel. Große Unternehmen haben bereits reagiert und die Methoden ihrer Personalgewinnung darauf eingestellt. Auch bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen spüren mehr als 50 Prozent aller Verantwortlichen, dass der Fachkräftemangel greift und diesem durch strukturiertes Recruiting dringend etwas entgegenzusetzen ist. Doch kaum ein Mittelständler versteht dieses Alarmsignal als Aufforderung, das „Man müsste mal“ auch wirklich in die Tat umzusetzen. Die meisten bleiben ihren altvertrauten Maßnahmen zur Mitarbeitersuche treu: Online-Jobportale, die eigene Webseite oder Print-Anzeigen sind für sie nach wie vor das Mittel der Wahl.

Doch die Resultate sprechen für sich: Immer weniger qualifizierte Bewerbungen auf derartige Jobausschreibungen zeigen deutlich, dass sich die Zeiten gewandelt haben. Um passende Kandidaten für die vakanten Positionen im Unternehmen zu finden, sollte sich der Blick des Personalers vor allem auch nach innen richten: Die Kunst besteht darin, eigene Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten zu fördern und sie so für die angestrebte Position zu qualifizieren. Talent Management ist hier das Zauberwort.

Zu diesem Ergebnis kommt auch die QRC-Studie über HR-Trends im Mittelstand: Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist es höchste Zeit, umzudenken und neue Wege im Recruitment zu beschreiten.

Die Studie lässt sich im Netz kostenlos herunterladen: http://goo.gl/zx2UyO