Zukunft der Personalentwicklung: Der Methodenmix macht’s

Mit dem rasanten technischen Fortschritt muss sich auch die Personalentwicklung grundlegend verändern. Nicht nur die Lernkultur ist im Wandel begriffen, sondern auch die Lerntools. So können Unternehmen heutzutage von Podcasts und Büchern über Wikis, Communities und Foren bis hin zu klassischem Coaching und Training auf unterschiedlichste Instrumente zurückgreifen und sie miteinander kombinieren, um ihren Mitarbeitern effektive, individuelle und selbstgesteuerte Weiterbildung zu ermöglichen.

Diesem Methodenmix gehört die Zukunft, wie die Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 bestätigt: Nach Meinung von 99 Prozent der befragten Bildungsexperten wird Blended Learning in den nächsten drei Jahren eine zentrale Bedeutung für das betriebliche Lernen in Unternehmen haben. Damit bleibt dieser Spitzenwert im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Unter Blended Learning (von engl. blended = vermischt) versteht man Lernkonzepte, die traditionelle Präsenz-Lernformen und computergestützte Angebote miteinander verbinden. Die spezifische Ausgestaltung dieser Mischung hängt stark von den Lerninhalten und der Zielsetzung des Bildungsangebotes ab. Denkbar ist zum Beispiel, dass der Teilnehmer zunächst Aufgaben online bearbeitet und anschließend einen weiterführenden Präsenz-Workshop besucht, wo er sich mit anderen Lernenden austauschen kann. Danach führt er den Kurs online fort und schließt mit einem Test ab.

„Blended Learning ermöglicht es, Präsenztrainings sinnvoll und praxisorientiert mit anderen digitalen Lerntools zu kombinieren.  Dadurch kann der Wissenstransfer optimal in den verschiedenen Lernphasen vertieft werden“, betont Stefanie Meise, Bereichsleiterin business line beim IBB.