Die Reform der sozialen Pflegeversicherung

In dieser Legislaturperiode möchte die Bundesregierung die große Reform der sozialen Pflegeversicherung umsetzen. Kernstück der Pflegereform wird die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs sein: Die bisherigen drei Pflegestufen sollen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Bei der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit soll keine Unterscheidung mehr zwischen körperlichen, geistigen und psychischen Erkrankungen vorgenommen werden. Die Pflegebedürftigkeit wird bei den Pflegegraden dann nach dem Grad der Selbstständigkeit beurteilt. Neben den Versicherten mit körperlichen Einschränkungen sollen vor allem auch Demenzkranke von den neuen Pflegegraden profitieren.

Ziel der Reform ist es, nicht nur Pflegebedürftige zu stärken, sondern auch deren Angehörige sowie die Pflegekräfte. So sollen über 500 Millionen Euro in zusätzliche Betreuungskräfte in den Pflegeheimen investiert werden, die ergänzend zu den Pflegekräften mit Pflegebedürftigen spazieren gehen, ihnen vorlesen oder Gespräche führen. Damit ist ein Anstieg von derzeit rund 25.000 zusätzlichen Betreuungskräften auf bis zu 45.000 möglich.

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Kursinfo: /kurs-fuer-arbeitssuchende/P-930-2-betreuungskraft-nach-87b-abs-3-sgb-xi

Quelle und weitere Informationen zu den Pflegestärkungsgesetzen: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegestaerkungsgesetze/pflegestaerkungsgesetz-i.html