Gewerkschaften fordern Weiterbildung als Teilzeitmodell

(Buxtehude, 30.01.2015) Das Thema „Weiterbildung“ ist auch für die Berliner Zeitung im Januar ein wichtiges Thema. Ein Auszug aus dem Artikel „Gute Vorsätze im Job – Weiterbildung oder Umschulung“: 

„Traditionell werden zum Jahreswechsel gute Vorsätze für die nächsten 12 Monate gefasst. Diese können auch den Job oder die berufliche Entwicklung umfassen. Beides spielt naturgemäß eine wichtige Rolle im Leben jedes Einzelnen. Die Beschäftigung mit einer notwendigen Weiterbildung, ohne die ausdrücklichen Hinweise der Vorgesetzten oder ohne das Erkennen von offenkundigen fachlichen Defiziten, findet leider zu selten statt.

Dabei lassen sich durch Weiterbildungen auch bereits eingeschlagene Branchen-Wege wieder verlassen, soweit sich Unzufriedenheit oder Perspektivlosigkeit eingestellt hat. Im heutigen System der Aus- und Weiterbildung sind berufliche Karrieren möglich, die am Beginn unerreichbar erscheinen. Um berufliche Weiterbildung nicht am Geld scheitern zu lassen, gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Hierzu muss und soll man sich beraten lassen, soweit keine Finanzierung durch den eigenen Betrieb zu erwarten ist. 

Um die zeitlichen Strapazen einer Weiterbildung erträglicher zu machen, wollen Gewerkschaften ein Teilzeitmodell durchsetzen. Danach sollen Arbeitnehmer nach einer Mindestbeschäftigungszeit die Möglichkeit bekommen, sich zwei Jahre ausschließlich um ihre berufliche Weiterentwicklung kümmern zu können. Arbeitgeber sollen den finanziellen Ausgleich der dafür notwendigen Teilzeitbeschäftigung übernehmen.“

 

Quelle: http://www.bz-jobs.de/ratgeber/2300_Gute-Vorsaetze-im-Job-Weiterbildung-oder-Umschulung.html