NRW Bildungsscheck: Änderungen seit Januar 2015 mit neuer Ausrichtung in Kraft

(Buxtehude, 11.02.2015) Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.

Mit dem Bildungsscheck wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen. Die wesentlichen Kernelemente der Förderung ab Januar 2015 sind:

  1. Weiterhin gibt es einen individuellen und einen betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck.
  2. Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kurskosten, max. 500 €.
  3. Unter Berücksichtigung der begrenzt zur Verfügung stehenden Fördermittel und des Vorrangs der Bildungsprämie des Bundes konzentriert sich der Bildungsscheck in NRW auf besonders nachhaltige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, deren Kursgebühr bei mindestens 500 € liegt.
  4. Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30.000 € (und bei gemeinsam Veranlagten 60.000 €) nicht übersteigt.
  5. Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten können im Zeitraum von zwei Kalenderjahren maximal zehn Bildungsschecks für ihre Beschäftigten beantragen – ausgenommen ist der öffentliche Dienst. Der Betrieb trägt den Eigenanteil.
  6. Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000 € (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000 €) mit einem maximalen Zuschuss von 500 € (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000 €).

Quelle: http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/beschaeftigung_foerdern/bildungsscheck/index.php