Aufwind für Kodierfachkräfte

Qualifizierte Kodierfachkräfte sind in den Verwaltungen der Krankenhäuser zunehmend gefragt. Mit der Einführung des sogenannten DRG-Systems wurde die Finanzierung des stationären Sektors grundlegend umgestaltet. Als Folge haben nicht nur die Beschäftigtenzahlen unter der Ärzteschaft zugenommen, sondern auch die Zahl der Mitarbeiter im Verwaltungsdienst. Mit dem DRG-System sind neue Berufsgruppen wie Kodierfachkräfte entstanden – der Administrationsaufwand ist durch die Dokumentations- und Kodierungspflicht erheblich angewachsen.

Zur Erklärung: DRGs oder diagnosebezogene Fallgruppen (Diagnosis Related Groups) bilden die Grundlage für ein leistungsorientiertes Entgeltsystem, mit dem die allgemeinen Krankenhausleistungen nach pauschalierten Preisen vergütet werden.

Der Arbeitsbereich der Kodierfachkräfte ist ausschließlich administrativ, sie entlasten Pflegepersonal und Ärzte und tauschen ihr Wissen mit den unterschiedlichsten Bereichen im Krankenhaus aus.

Weitere Kursinfos:

P-2110-1  Kodierfachkraft (clinical coder)