Bundesregierung macht Pflegeberufe noch attraktiver – Erhöhung des Mindestlohns für Betreuungskräfte

Bislang galt für die zusätzlichen Betreuungskräfte als absolute Lohnuntergrenze der allgemeine Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Seit dem 1. Oktober 2015 gilt nun auch für sie der höhere Pflege-Mindestlohn von mindestens 9,40 Euro je Stunde (West) und 8,65 Euro (Ost).

Staatssekretär Karl-Josef Laumann stellt in diesem Zusammenhang klar, dass dies nicht zu höheren Zuzahlungen für die Pflegeheimbewohner führt: „Die Ausweitung des Pflege-Mindestlohns führt für die Pflegebedürftigen in den stationären Einrichtungen nicht zu Mehrkosten. Die Gehälter der zusätzlichen Betreuungskräfte werden vollständig und ausschließlich durch die Pflegekassen bezahlt.“

Zum 1. Januar 2016 wird der Pflege-Mindestlohn als absolute Lohnuntergrenze für alle Pflege- und Betreuungskräfte um weitere 35 Cent je Stunde erhöht.

 

Quelle: Bundesgesundheitsministerium