Immobilienkaufleute – Penthouse oder Lagerhalle?

(Buxtehude, 19.12.2011) Immobilienkaufleute arbeiten in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft, wo sie Kunden in sämtlichen Fragen rund um Haus, Wohnung oder Grundstück beraten. Sie erwerben und verwalten Immobilien und Grundstücke, vermitteln, vermieten bzw. verpachten oder verkaufen sie. Außerdem begleiten sie Bauvorhaben und erstellen Finanzierungskonzepte.

Immobilienkaufleute sind in allen Bereichen der Immobilienbranche tätig, z. B. in Wohnungsbauunternehmen, bei Immobilien- und Projektentwicklern oder Immobilienmaklern. Auch in den Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen oder Versicherungen sind sie beschäftigt. Darüber hinaus arbeiten sie gelegentlich in der öffentlichen Verwaltung, z. B. bei Liegenschaftsbehörden.

Durch geregelte Wahlqualifikationen kann sich der Auszubildende bereits während seiner Ausbildung auf definierte Sachgebiete wie beispielsweise Makeln oder Bauprojektmanagement spezialisieren.

Die bundesweit einheitliche Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Für arbeitsuchende Erwachsene, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben oder zumindest mehrjährige Berufspraxis nachweisen können, gibt es auch die Möglichkeit zur Umschulung. Sie dauert in der Regel zwei Jahre und kann von der Bundesagentur für Arbeit oder anderen Leistungsträgern gefördert werden.

Freie Umschulungsplätze zum 1.2.2012 bietet in der Region z. B. das Institut für Berufliche Bildung (IBB AG) an. Nähere Informationen gibt es kostenlos unter 0800 7050000 oder www.ibb.com.