Mit Weiterbildung die Region stärken

IBB AG feiert Eröffnung des zweiten Wilhelmshavener Standorts mit Tag der offenen Tür

(Buxtehude, 15.02.2013) Zahlreiche Gäste konnte das In­sti­tut für Be­ruf­li­che Bil­dung AG (IBB) zur Eröffnung sei­nes zwei­ten Wil­helms­ha­ve­ner Standortes am 13. Februar in der Ebert­stra­ße willkommen heißen. Das Veranstaltungs-Motto „Norddeutschland braucht Fachkräfte – wir packen es an“ traf offenbar auf großes Interesse. So konnte IBB-Vorstandsmitglied Clemens Arnold-Hoffmann die Landtagsabgeordneten Holger Ansmann und Holger Heymann, Elke Schute von der Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven, Peter Laupert für die IHK Oldenburg sowie viele andere Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaft, des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr und aus der Wirtschaft begrüßen.

Im Mittelpunkt der Reden und der zahlreichen Einzelgespräche stand immer wieder die Frage, wie alle Arbeitsmarkt-Akteure der Region gemeinsam mit Politik und Verwaltung langfristig für ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis von Fachkräftebedarf und -angebot sorgen können. Der Landtagsabgeordnete Holger Ansmann bestätigte diesen allgemeinen Tenor: „Beim Thema Fachkräftemangel müssen wirklich alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um langfristig erfolgreich sein zu können. Das Institut für Berufliche Bildung ist dabei ein verlässlicher und starker Partner, den wir nicht missen möchten.“

Einig waren sich die Anwesenden, dass dabei die Weiterbildung eine zentrale Rolle spielt. Auch Wirtschaftsförderin Elke Schute unterstrich in ihrer Ansprache, dass Deutschland sich „mitten in einem Strukturwandel befindet, weg von der Produktionsgesellschaft, hin zur Wissensgesellschaft“. Sie dankte dem IBB „für die innovativen Ideen, die neuen Wege, den wichtigen Beitrag“ zur Deckung des Fachkräftebedarfs. „Ich möchte Sie ermutigen, in Ihren Anstrengungen und Bestrebungen um gute Bildung nicht nachzulassen.“

Mit Stolz konnte das IBB auf eine erfolgreiche Entwicklung seiner Arbeit in Wilhelmshaven hinweisen. Friedhelm Hein als Niederlassungsleiter freut sich besonders über die Eröffnung der zweiten Niederlassung: „Die star­ke Nach­fra­ge nach be­ruf­li­cher Wei­ter­bil­dung hat die Er­wei­te­rung des vor­han­de­nen Stand­or­tes not­wen­dig ge­macht. Wir kön­nen nun ins­ge­samt 70 Lern­plät­ze an­bie­ten."

Eine Besonderheit des erfolgreichen IBB-Lernkonzeptes konnten die Besucher live erleben: Den Unterricht in einem virtuellen Klassenraum. Seit mehr als 5 Jah­ren be­treibt das IBB sei­ne Vir­tu­el­le On­li­ne-Aka­de­mie VIONA®, in de­ren Zen­trum der Live-Un­ter­richt in vir­tu­el­len Klas­sen­räu­men steht. Hier ler­nen z. Z. täg­lich mehr als 1.500 Teil­neh­mer aus dem ge­sam­ten Bun­des­ge­biet un­ter Mo­de­ra­ti­on von spe­zi­ell da­für aus­ge­bil­de­ten Tu­to­ren. Das IBB ist da­mit ei­ner der größ­ten deut­schen An­bie­ter vir­tu­el­ler Lern­sze­na­ri­en in der be­ruf­li­chen Bil­dung.

Der große Vorteil für die Teilnehmenden: Sie können aus einer riesigen Palette von rund 1.400 zertifizierten Bildungsmodulen auswählen und müssen dann nicht lange auf den nächsten Starttermin warten, denn beim IBB beginnen die meisten Kurse wöchentlich. Das Angebotsspektrum ist sehr breit angelegt; es finden sich Kurse aus den Bereichen Dienstleistungen, EDV/IT, Technik, Grafik/Design/interaktive Medien, kaufmännisch/verwaltend, Management/Personal, Qualitätsmanagement, sozial/pflegerisch/medizinisch, Umwelt und Vertrieb/Marketing.

Holger Ansmann (MdL, SPD) und Clemens Arnold-Hoffmann (Vorstand IBB) im angeregten Gespräch (v. l.)