Schwächen bei der Bedienung von Computer und Web beeinträchtigen die Nutzung moderner Formen beruflicher Weiterbildung

Die jüngst durch die OECD veröffentlichte PIAAC-Vergleichsstudie, in der grundlegende Kompetenzen zur Teilhabe an der Gesellschaft überprüft wurden, zeigt Lücken in der Computer- und Internetkompetenz vor allem von älteren Erwachsenen. Fähigkeiten in diesem Bereich sind jedoch nicht nur für den Arbeitsalltag selbst, sondern auch für die berufliche Fort- und Weiterbildung der Zukunft essenziell. Doch auch ältere Erwachsene ohne viel Erfahrung auf diesem Gebiet lernen den Umgang schnell.

(Buxtehude, 11.10.2013)   Anja Schürmann, Leiterin Forschung & Entwicklung beim Institut für Berufliche Bildung AG (IBB), kommentiert die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten PIAAC-Studie im Bereich des computergestützten Lernens in Bezug auf moderne berufliche Weiterbildungsangebote:

„Kenntnisse im Umgang mit Computern werden nicht nur im Beruf, sondern auch in der beruflichen Weiterbildung immer wichtiger, da sich der Trend zu computer- und webbasierten Schulungen bei der Wissensvermittlung eindeutig verstärkt. Die Anforderungen an Weiterbildungsangebote seitens der Unternehmen laufen zunehmend auf individuell zusammengestellte und hochspezialisierte Lerninhalte hinaus. Diese sind in vielen Fällen am effizientesten mit einer Live-Online-Learning-Methode zu realisieren. Hier können Teilnehmer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, live in einem virtuellen Seminarraum mit ihrem Referenten zusammen geschaltet werden.

Bei dieser neuen Art des Lernens ist es hilfreich, wenn sich die Teilnehmer in Schnupperkursen mit dieser Form der Weiterbildung vertraut machen. Im IBB haben wir in den letzten sieben Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Teilnehmer gewöhnen sich schnell an die Methode. Heute schulen wir täglich durchschnittlich 1.500 Menschen auf diese Weise. Quer durch alle Altersstufen erkennen die Teilnehmer die zeitlichen und finanziellen Vorteile der Technologie, bestätigen den hohen Bedienkomfort und erreichen hervorragende Kursabschlüsse.“

Ältere Erwachsene haben manchmal immer noch Berührungsängste gegenüber Computeranwendungen. Das IBB setzt spezielle Methoden ein, um diese Klippe zu umschiffen. Schürmann dazu:

„Wer selbst nicht mit der digitalen Welt aufgewachsen ist und sich wenig in ihr bewegt, hat oft Schwierigkeiten im Umgang mit den digitalen Technologien. Hier muss die Weiterbildung vor der eigentlichen fachlichen Schulung ansetzen, indem sie grundlegende Wissenslücken schließt und auch Berührungsängste gezielt abbaut. Oft reichen hier schon Grundkurse und eine persönliche Zuwendung, die die Teilnehmer ermutigt, sich mit positiven Gefühlen an das Thema heranzuwagen.“

Über das IBB

Das IBB Institut für Berufliche Bildung AG ist einer der größten privaten Bildungsträger Deutschlands und an rund 70 Schulungsorten bundesweit vertreten. Die Hauptverwaltung des Unternehmens, das sich seit über 28 Jahren erfolgreich am Markt positioniert hat, befindet sich seit 1984 in Buxtehude vor den Toren Hamburgs.

Das Unternehmen ist Mitglied des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP) und des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (BBB) sowie zahlreicher Wirtschafts- und Bildungsorganisationen auf regionaler Ebene. Des Weiteren engagiert sich das IBB in Forschungs- und Innovationsprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Als erster überregionaler Bildungsträger in Deutschland wurde das IBB bereits 1996 mit allen Niederlassungen nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Seither entspricht das Unternehmen dieser Qualitätsnorm.

 

Anja Schürmann, Leiterin der Abteilung F&E (Forschung und Entwicklung) im IBB