Mit Deutschkursen gegen den Fachkräftemangel

Die deutsche Wirtschaft braucht Zuwanderer – Institut für Berufliche Bildung vermittelt notwendiges Sprachwissen bereits im Heimatland

(Buxtehude, 23.10.2013) Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, spricht in seinem aktuell veröffentlichten Interview Klartext: Deutschland brauche die gezielte Zuwanderung, die Betriebe könnten ihren Bedarf mittelfristig nicht allein aus inländischen Kräften decken. „Doch viele tun sich schwer damit, jemanden zu integrieren, der die deutsche Sprache noch nicht gut beherrscht“, bringt er die Berührungsängste vieler kleiner und mittelständischer Unternehmer auf den Punkt. Jemanden einstellen, der kein Deutsch spricht? Für die meisten Arbeitgeber schwer vorstellbar.

Diese Bedenken sind verständlich und leicht nachvollziehbar, aber auch schnell aus dem Weg geräumt: Zum einen sprechen viele Zuwanderer ausreichend Englisch, um sich – zumindest in den ersten Tagen und Wochen ihres Aufenthaltes in Deutschland – mit Kollegen und Vorgesetzten zu verständigen. Zum anderen sind sie hoch motiviert, sich hier ihren festen Arbeitsplatz zu sichern und damit eine dauerhafte Existenz aufzubauen. Das Deutschlernen ist dabei ein wesentlicher Bestandteil und wird von den meisten mit wahrem Feuereifer betrieben.

Neue Sprachen lernen – von zu Hause, aber nicht allein

Zudem bieten Online-Sprachkurse den potenziellen Zuwanderern die Möglichkeit, bereits in ihrem Heimatland die ersten Deutschkenntnisse zu erwerben. Das Institut für Berufliche Bildung AG (IBB) hat damit durchweg positive Erfahrungen gemacht, die Sprachschüler seien sehr motiviert und bestrebt, sich möglichst rasch auf Deutsch ausdrücken zu können. Die Kurse finden über die sogenannte Virtuelle Online Akademie, kurz VIONA, statt.  Dabei sitzen die Kursteilnehmer zu Hause mit einem Headset vor dem ans Internet angeschlossenen PC und können auf diese Weise miteinander und mit dem Dozenten live und in Echtzeit lernen und kommunizieren.

„Die virtuelle Akademie erlaubt das gemeinsame Lernen, ohne dass weite Wege zurückgelegt werden müssen, die viel Zeit und Geld kosten. Auch der Dozent kann die Seminare bequem von Deutschland aus geben“, erklärt Katrin Witte, die im IBB die Virtuelle Online Akademie leitet. Das Live-Online-Lernen sei äußerst effizient, außerdem ließe sich der Unterricht problemlos in Deutschland fortsetzen – mit den gleichen Dozenten und den gleichen Mitschülern, die die Teilnehmer bereits kennen. So nähmen sie gleich ein paar „virtuelle Freunde“ und eine gewisse Vertrautheit mit in ihr neues Heimatland.

Die Sprachkurse werden im Rahmen des Einwanderungsprogramms „MobiPro-EU“ von der deutschen Bundesregierung gefördert. Interessierte finden hier weiterführende Informationen:

www.ibb.com/virtuelle-akademie/thejobofmylife

Das Institut für Berufliche Bildung

Gegründet wurde das Institut für Berufliche Bildung im Jahr 1984, und es gehört heute zu den größten privaten Bildungsträgern Deutschlands. Bereits 1996 ist das Unternehmen als erster überregionaler Bildungsanbieter in Deutschland nach DIN EN ISO 9001 ff. zertifiziert worden. Seit vielen Jahren betreibt das IBB seine Virtuelle Online Akademie „VIONA®“, in deren Zentrum der Live-Unterricht in virtuellen Klassenräumen steht. Hier lernen zurzeit täglich mehr als 1.500 Teilnehmer/-innen aus dem gesamten Bundesgebiet unter Moderation von speziell dafür ausgebildeten Tutoren. Das IBB ist damit einer der größten deutschen Anbieter virtueller Lernszenarien in der beruflichen Bildung.

 

Vor allem aus Spanien und anderen südeuropäischen Ländern wandern derzeit viele junge Menschen nach Deutschland aus – das Lernen der deutschen Sprache ist dabei elementare Voraussetzung für den dauerhaften beruflichen Erfolg.