Hat der traditionelle Seminarraum ausgedient?

Institut für Berufliche Bildung AG setzt auf virtuelle Schulungen

(Buxtehude, 27.02.2014) Qualifizierte Mitarbeiter können mehr leisten und bringen ihrem Arbeitgeber damit höheren Nutzen – das ist Personalentscheidern bekannt. Sie kennen jedoch auch die andere Seite der Medaille: Der betreffende Mitarbeiter findet nicht immer das passende Bildungsangebot in erreichbarer Nähe, ist den ganzen Tag unterwegs, und die Aufwendungen für Anfahrt, Verpflegung und gegebenenfalls Hotelübernachtung sind nicht unerheblich. Für diese Probleme haben moderne Technologien inzwischen längst praktikable und bezahlbare Lösungen geschaffen: Sogenannte Live-Online-Schulungen in virtuellen Räumen ermöglichen es Unternehmern wie Mitarbeitern, zu fast jedem Thema zeitnah das passende Seminar zu finden, ohne sich lange vom Arbeitsplatz entfernen zu müssen. Reisezeiten entfallen komplett. Die eingesparten Kosten für Hin- und Rückreise sowie für Unterbringung und Verpflegung können zum Teil sogar für weitere Bildungsmaßnahmen eingesetzt werden.

Dass Lernen in virtuellen Seminarräumen nicht nur erfolgreich ist, sondern auch eine Menge Spaß macht, kann das Institut für Berufliche Bildung AG (IBB) aus Buxtehude belegen. Das bereits 1984 gegründete Unternehmen mit rund 70 Standorten bundesweit setzt seit Jahren auf seine Virtuelle Online Akademie „VIONA®“ und ist damit einer der erfahrensten Anbieter bundesweit. Wie das System funktioniert, erläutert Vorstandsmitglied Katrin Witte: „Jeder Teilnehmer sitzt bequem mit seinem Headset am PC oder Notebook. Ganz gleich, ob er sich am Arbeitsplatz, zu Hause oder von einem anderen Ort aus in den virtuellen Raum einloggt, solange ein Internetanschluss verfügbar ist, steht dem Besuch unserer Live-Online-Seminare nichts entgegen.“

Der Teilnehmer „betritt“ mithilfe einer Software und seiner persönlichen Login-Daten seinen virtuellen Seminarraum und findet vor, was ihm aus jedem realen Seminar bekannt ist – Plätze für alle Teilnehmer und Dozenten, eine Tafel, diverse Lernmittel. All dies ist auf dem Bildschirm zu sehen. Im Zentrum steht der Austausch mit den anderen Seminarteilnehmern und dem Dozenten: Jeder kann über sein Mikrofon online mit den anderen sprechen, Fragen stellen, seine Arbeitsergebnisse präsentieren – genau wie in einem normalen Präsenz-Seminar. Der Dozent steuert die Prozesse, leitet Diskussionen, organisiert Kleingruppenarbeit in Nebenräumen, hält Arbeitsergebnisse fest und verteilt zum Schluss Dokumente per Download auf jeden angeschlossenen Rechner.

„Die Vorteile dieses speziellen Szenarios liegen klar auf der Hand“, so Katrin Witte. Die Teilnehmer müssten nicht mehr aus allen Himmelsrichtungen anreisen, Hotelübernachtungen entfielen – das senke nicht nur die Kosten, sondern auch deutlich die Hemmschwelle, sich anzumelden. Viele Unternehmen und Verbände nutzen die Virtuelle Online Akademie mittlerweile auch für regelmäßige Meetings oder veranstalten ihre internen Schulungen über diese Plattform.

Mittlerweile treffen sich täglich mehr als 1.500 Teilnehmer auf der „VIONA®“-Plattform, und damit alles reibungslos abläuft, kümmert sich ein festes Team von rund 20 Mitarbeitern permanent um Organisation, Technik und Server.

 

Virtuelle Räume machen’s möglich: Lernen, ohne die Schulbank drücken zu müssen.