Wie du potentielle Arbeitgeber bei der Jobsuche auf dich aufmerksam machst und deine Stärken ins beste Licht rückst, verraten wir dir in folgendem Artikel. Nicht erst seit der Corona-Krise schreitet die Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens in rasanter Geschwindigkeit voran. Egal, ob es sich dabei um die Freizeitgestaltung, das Lesen, Lernen oder um den …
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]]>Wie du potentielle Arbeitgeber bei der Jobsuche auf dich aufmerksam machst und deine Stärken ins beste Licht rückst, verraten wir dir in folgendem Artikel.
Nicht erst seit der Corona-Krise schreitet die Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens in rasanter Geschwindigkeit voran. Egal, ob es sich dabei um die Freizeitgestaltung, das Lesen, Lernen oder um den digitalen Einkauf handelt. Homeoffice und Homeschooling bestimmen unseren Alltag. Doch gerade in den letzten Jahren haben sich auch unsere sozialen Kontakte mehr und mehr auf das Internet verlagert: Freundschaften und Beziehungen werden über Netzwerke gepflegt, auch berufliche Kontakte werden über digitale Plattformen gehalten und ausgebaut.
Viele Unternehmen, die Personal suchen, haben ihr Recruiting auf Plattformen wie XING und LinkedIn verlagert. Insbesondere in Corona-Zeiten bietet LinkedIn daher tolle Optionen, wenn du auf Jobsuche bist. Das Karriereportal und wird auch besonders von Recruitern stark genutzt.
Wen verwundert es da, dass auch die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle vorwiegend über das Internet stattfindet?
Über 17 Mio. Menschen nutzen LinkedIn im DACH-Raum und 790 Mio. weltweit. Es handelt sich dabei – ebenso wie bei der vor allem im deutschen Sprachraum vertretenen Plattform XING – um ein soziales Netzwerk, das sich auf Businesskontakte spezialisiert hat. Wie auch auf XING sind die Geschäftskontakte auf LinkedIn ebenfalls in Deutschland ansässig, zudem allerdings auch weltweit vertreten.
Auch in Deutschland ist LinkedIn relevant und erfreut sich ebenfalls starker Beliebtheit. Hier finden sich neben Mitarbeitern in großen und kleinen Unternehmen ebenso Selbstständige und mittelständische Unternehmer. Im Gegensatz zu XING sind jedoch auf LinkedIn zusätzlich vor allem DAX- und Großunternehmen sowie Start-Ups vertreten: Beste Voraussetzungen für die Jobsuche.
Und: Vor allem auf LinkedIn – eher als auf XING und weitaus wahrscheinlicher als auf Facebook – lassen sich Kontakte zu Führungskräften im oberen Management knüpfen.
Wenn du dich also für einen neuen Job interessiert, bist du bei LinkedIn gut aufgehoben. Grund genug für uns, diese einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Social-Media-Plattform LinkedIn vernetzt derzeit knapp 790 Millionen User weltweit. Laut einer Studie des US-amerikanischen Content Marketing Institute nutzen 94 % der Marketing-Experten LinkedIn, um ihre Inhalte öffentlichkeitswirksam zu machen. Was könnte besser sein, wenn du dich über ein Unternehmen, bei dem du dich bewerben willst, vorab informieren möchtest?
Sogar Mitarbeiter, die bei diesem Unternehmen bereits arbeiten, lassen sich über eine detaillierte Suchfunktion finden. Dies gibt dir die Chance, dich auf ihrem Profil über ihren Ausbildungsweg zu informieren oder aus Beiträgen über diese Posten ein genaueres Bild über deren Arbeitswelt abzuleiten.
Ein kleiner Tipp hierzu: Zwar bietet LinkedIn – anders als Facebook – unter bestimmten Umständen den Mitgliedern die Möglichkeit, zu erfahren, wer das eigene Profil besucht hat. Falls du allerdings dahingehend Bedenken hast, kannst du auch als anonymer Besucher surfen und trittst so nicht namentlich in Erscheinung.
Apropos Profilbesucher: Die Funktion, sich Profilbesucher anzeigen zu lassen, dient nicht nur der Befriedigung der persönlichen Neugierde. Du hast dadurch die Chance, dich mit den an dir interessierten Personen direkt zu vernetzen und auszutauschen – und so ein hochwertiges berufliches Netzwerk aufzubauen. Sei es schon vor der Bewerbung oder erst nach dem Start in deinem Wunschunternehmen.

LinkedIn lässt sich kostenlos oder – mit erweiterten Funktionen – als kostenpflichtiger Premiumaccount nutzen. Für den Anfang kann man jedoch sagen, dass die kostenlosen Funktionen durchaus ausreichen. Sie bieten nämlich bereits:
Übrigens: Businessprofile auf LinkedIn werden in der Google-Suchmaschine eher angezeigt als Facebook-Profile. Daher ist eine Mitgliedschaft auf dieser Plattform auch sinnvoll, wenn du in erster Linie über die Internet-Suche gefunden werden willst. Ebenfalls ist es möglich, deine eigene Bewerbungswebsite in deinem Profil zu verlinken, falls du für mehr Chancen eine solche erstellt hast.
Wer als Bewerber noch stärker auf sich aufmerksam machen will, der kann seinen Basis-Account auf die kostenpflichtige Premium-Version updaten. Sie liegt vom Preis her auf einem ähnlichen Niveau wie XING und bietet je nach Tarif nützliche Funktionen, die den Basis-Account ergänzen.
Die Suchfunktion im Premium-Account lässt sich auf noch weitere Kriterien einschränken. Außerdem wird dir eine höhere Anzahl an Ergebnissen angezeigt. Je nach Tarif wird eine unterschiedliche Anzahl an InMails eingeräumt, die dem Empfänger anzeigen, dass sie eine besonders hohe Priorität besitzen. Durch das Open-Profile kann der eigene Account von anderen Personen leichter kontaktiert werden. Der kostenpflichtige Premium-Account ist somit darauf angelegt, dir die besten Möglichkeiten einzuräumen, dich mit für den für deine Stellensuche wertvollen Kontakten zu vernetzen.
Ganz gleich, ob die Basis-Funktionen genutzt werden oder du auf einen Premium-Account setzt: Der Schutz der Privatsphäre wird bei der Plattform großgeschrieben. Welche deiner Daten öffentlich sichtbar sind, kannst du selbst entscheiden. Anderenfalls werden sie nur deinen Kontakten angezeigt. Außerdem kannst du sichtbar oder anonym auf fremden Accounts surfen. Allerdings werden dir – falls du dich dazu entschließt, die anonyme Variante zu wählen – die Besucher deiner Seite ebenfalls nicht angezeigt.

Alles in allem ist LinkedIn ein hervorragendes Business-to-Business-Tool, das dir bei deiner Stellensuche ganz entscheidend weiterhelfen kann und in Deutschland stark genutzt wird. Voraussetzung für deinen Erfolg ist natürlich, dass dein Profil immer auf dem neuesten Stand ist und es ein aussagekräftiges, professionelles Foto enthält. Für deinen internationalen Auftritt ist ein zweites Profil in englischer Sprache hilfreich. Es kann ebenfalls kostenfrei angelegt werden.
Und: Je mehr du dich generell am Leben im Netzwerk beteiligst, desto größer sind die Chancen, auf dich aufmerksam zu machen. Denn auch LinkedIn ist kein Hexenwerk: Deinen Erfolg musst du letztlich auch hier in die eigenen Hände nehmen.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form (generisches Maskulinum), z. B. „der Mitarbeiter“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.
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