Unternehmenskultur: Warum Feelgood-Manager immer wichtiger werden

Die Unternehmenskultur hat zentralen Einfluss auf die Werte und Normen eines Unternehmens – genauso wie auf die Einstellungen, Entscheidungen, Handlungen und das Verhalten von Mitarbeitern. Aber welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern? Und welche Rolle spielen dabei die sogenannten Feelgood-Manager?

Mitarbeiter und Führungskräfte agieren in einem Spannungsfeld: Einerseits gibt es das Streben nach mehr Leistungsfähigkeit und Output als Antwort auf stärkere Wettbewerbsdynamik. Gleichzeitig steigt die Forderung nach sinnstiftender Arbeit, besserer Work-Life-Balance und guten Werten. Unternehmen setzen immer stärker auf eine wertschätzende Unternehmenskultur. Und das hat wichtige Gründe.

Zum einen gaben laut der letzten Gallup-Studie (2017) 70 % der Beschäftigten an, nur „Dienst nach Vorschrift“ zu machen. Das ist dramatisch. Zum anderen veröffentlicht die AOK jährlich einen „Fehlzeiten-Report“, in dem die Krankheitstage und deren Ursachen untersucht werden. Dabei wurde der starke Zusammenhang zwischen „sich wohlfühlen“ und „gesund sein“ sehr deutlich. Eine gute Unternehmenskultur zahlt erkennbar auf die Motivation und das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein. Wer sich gut fühlt, hat weniger körperliche und psychische Beschwerden und verspürt mehr Tatendrang und Motivation, sich einzubringen und Dinge anzupacken. Hier setzen sogenannte „Feelgood-Manager“ an!

 

Was ist Feelgood-Management? Und was macht ein Feelgood-Manager?

In einer werteorientierten Unternehmenskultur schafft ein Feelgood-Management eine positiv wirksame Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und der Führungsebene. Der Feelgood-Manager unterstützt durch seine umfangreichen Aufgabengebiete in den verschiedenen Bereichen eine konstruktive und leistungssteigernde Zusammenarbeit und fördert damit die positive Unternehmenskultur. Dazu gehören die Verbesserung der internen Kommunikation und des Klimas innerhalb der Organisation, passgenaues Teambuilding, Konfliktberatung, betriebliches Gesundheitsmanagement, optimales Onboarding sowie die Koordination interner Veranstaltungen.

 

Welche Voraussetzungen sollte ein Feelgood-Manager grundsätzlich mitbringen?

Ein Feelgood-Manager sollte psychologische Vorkenntnisse mitbringen und Vorerfahrungen im HR-Bereich sind sicher vorteilhaft. Am wichtigsten ist es, dass ein Feelgood-Manager selbst eine starke und gefestigte Persönlichkeit ist, der mit unterschiedlichen Menschen-Typen souverän und wertschätzend umgehen kann.

Ein Feelgood-Manger …

  • ist empathisch
  • genießt Vertrauen im Team
  • begegnet der Unternehmensführung auf Augenhöhe
  • sollte eine standhafte Persönlichkeit sein
  • ist belastbar und kann mit Rückschlägen und Kritik gut umgehen
  • besitzt eine schnelle Auffassungsgabe, wo Probleme liegen und Reibungen im Team entstehen

 

Welche Vorteile haben Mitarbeiter und Unternehmen von einem Feelgood-Manager?

  • Von überzeugten Unternehmen wird der Feelgood-Manger auch anerkennend als der „Hüter der Unternehmenskultur“ bezeichnet. Durch sein Wirken verbessert sich die Kultur und entwickelt sich positiv weiter.
  • Unternehmen und Mitarbeiter schätzen gleichermaßen, dass es eine Person gibt, die auf ihre Art das Ohr am Menschen hat. Beide Parteien haben einen direkten Ansprechpartner für ihre Ideen, Probleme und Sorgen.
  • Feelgood-Management führt zu einem positiven Image nach außen und signalisiert Bewerbern, dass das Unternehmen sehr großen Wert auf ihre Unternehmenskultur und ihre Mitarbeiter legt.
  • Feelgood-Manager verbessern die Kommunikation zwischen vielen Abteilungen und Schnittstellen, Führungskräften und Mitarbeitern und bringen damit alle ein Stück weiter.
  • Feelgood-Management fördert die Leistungsfähigkeit und senkt indirekt die Krankheitsquote der Mitarbeiter.

 

Feelgood-Management wird immer beliebter!

Viele innovative und zukunftsgewandte Unternehmen begreifen immer stärker: Es lohnt sich, in die Unternehmenskultur, in die Gesundheit und in das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter zu investieren. Mittlerweile werden sogar in mittelständischen Unternehmen Stellen für Feelgood-Manager geschaffen, um von den Vorteilen zu profitieren.

 

Weiterbildungstipp:

Seminar Feelgood-Manager: Praktiken für eine bessere Unternehmenskultur

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