Eigentlich bist du jetzt in einem Alter, in dem alles möglich sein soll. Beruflich loslegen. Den eigenen Weg finden. Unabhängig werden. Vielleicht sogar schon „ankommen“. Und stattdessen stellst du fest: Je mehr Möglichkeiten da sind, desto unruhiger wirst du. Je öfter du dich mit anderen vergleichst, desto mehr fragst du dich, ob du vielleicht irgendwo …
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]]>Eigentlich bist du jetzt in einem Alter, in dem alles möglich sein soll. Beruflich loslegen. Den eigenen Weg finden. Unabhängig werden. Vielleicht sogar schon „ankommen“. Und stattdessen stellst du fest: Je mehr Möglichkeiten da sind, desto unruhiger wirst du. Je öfter du dich mit anderen vergleichst, desto mehr fragst du dich, ob du vielleicht irgendwo falsch abgebogen bist…
Willkommen bei einem Thema, das viele betrifft und über das erstaunlich selten ehrlich gesprochen wird: Quarterlife Crisis.
In diesem Artikel erfährst du:
Mit dem Begriff wird eine krisenhafte Phase in der „Entwicklungsphase, die den Übergang zwischen Jugend- und Erwachsenenalter bildet und durch Veränderungen/Instabilität in vielen Bereichen sowie eine intensive Exploration der eigenen Identität geprägt ist“ beschrieben.
Denn die Zeit zwischen Schulabschluss und „richtig erwachsen sein“ ist eine extrem spannende, in der viele Erfahrungen gemacht und wichtige Entscheidungen getroffen werden: Berufs- bzw. Studienwahl, Berufseinstieg, Beziehungen, finanzielle Fragen, Wohnort, Zukunft, Sinn, Identität… Bei aller Begeisterung für die vielen Chancen kann diese Situation aber auch der Nährboden für Verunsicherung, Selbstzweifel, Zukunftsangst und Entscheidungsdruck sein. Oft dauert dieser Zustand mehrere Monate an – es geht also nicht um einen „schlechten Tag“, sondern eine Phase, in der dein innerer Kompass plötzlich nicht mehr zuverlässig wirkt.
Für die Generation deiner Großeltern war die Sache (meist) klar: Schulabschluss, Berufsabschluss, Heirat, Familiengründung, Hausbau – und das alles noch vor dem 30. Geburtstag. Früher waren Lebensläufe oft geradliniger. Heute ist vieles offener und freier. Aber Freiheit hat ihren Preis: Du musst mehr entscheiden, mehr abwägen, mehr verantworten.
Das Problem ist nicht nur, dass du viele Optionen hast. Das Problem ist, dass jede Entscheidung für die Option gleichzeitig eine Entscheidung gegen viele andere Möglichkeiten ist. 2026 gibt es 324 anerkannte Ausbildungsberufe und nicht weniger als 22.426 Studiengängen.
Kein Wunder, dass in einer solchen Gemengelage plötzlich jede Menge Lebensfrage aufploppen:
Lust auf ein bisschen Statistik?
2024 lag bei Hochzeiten das durchschnittliche Erstheiratsalter von Frauen bei 32,9 und das von Männern bei 35,3; vor 35 Jahren, also 1991 lag es noch bei 26,1 (Frauen) und 28,5 (Männer).
Bei der Geburt des ersten Kindes lag 2024 das durchschnittliche Lebensalter der Mutter bei 30,4 und das der Väter bei 33,3 – Anfang der 1990er Jahre war die Mutter knapp 27 Jahre alt.
Der Übergang von der Schul- bzw. Uniwelt ins Arbeitsleben ist für viele kein sanfter Übergang, sondern eher ein Sprung ins kalte Wasser. Auf einmal geht es nicht mehr nur um Lernen oder Orientierung, sondern um Leistung, Konkurrenz, Geld, Sichtbarkeit und Richtung.

Social Media verschärft diesen Vergleichsdruck zusätzlich. Du öffnest dein Smartphone und schon laufen sie wieder an dir vorbei: die Menschen mit dem perfekten Insta-Profil, dem Yoga-Retreat in Portugal, der Teamleiter-Stelle mit 27, der Eigentumswohnung im Stadtzentrum mit Anfang 30 und der Partnerschaft, die selbstverständlich immer glücklich aussieht.
Das Problem daran ist alt, aber digital beschleunigt: Du vergleichst dein Innenleben mit den Schaufenstern anderer.
Wenn dann Unsicherheit auftaucht, fühlt sich schnell nicht nur dein Job fraglich an, sondern die ganze eigene Person.
Wenn du das Gefühl hast, dass psychische Belastungen bei jungen Erwachsenen zunehmen, dann ist das nicht bloß ein Bauchgefühl. Wissenschaftliche Daten, wie z. B. in einer OECD-Studie, belegen steigenden Raten von Angst, psychischer Belastung und geringerem Wohlbefinden bei jungen Menschen in vielen Ländern. Alte Erfahrungen, frühe Selbstzweifel, familiäre Erwartungen, Perfektionismus oder das Gefühl, immer funktionieren zu müssen – all das reist mit. Wenn dann neue Anforderungen dazukommen, kann sich die Lage schnell verdichten.
Nicht jede Phase der persönlichen Unsicherheit ist gleich eine Quarterlife Crisis. Aber es gibt einige typische Signale:
Vielleicht wirkt das auf Außenstehende manchmal übertrieben. Von innen fühlt es sich allerdings selten klein an. Eher so, als würde im Kopf ständig gleichzeitig ein Warnsignal blinken.
Einer der häufigsten Denkfehler in Krisenzeiten lautet: Ich muss jetzt endlich herausfinden, was ich wirklich will – und zwar für immer. Das ist ungefähr so hilfreich, wie bei Nebel mit Vollgas zu fahren, weil man schneller Klarheit haben möchte.
Die bessere Frage lautet meistens nicht: „Was ist mein endgültiger Lebensplan?“ Sondern: „Was ist mein sinnvoller nächster Schritt?“
Zum Beispiel:
Das ist ein heikler Punkt. Viele junge Erwachsene verwechseln unbemerkt zwei Dinge miteinander: Wer bin ich? und Wie gut sehe ich nach außen aus?
Jobtitel, Kontostand, Beziehung, Wohnung, Karriereschritte – all das kann wichtig sein. Aber all das ist nicht dein menschlicher Wert.
Je enger du dein Selbstwertgefühl an äußere Marker koppelst, desto härter trifft dich jede Übergangsphase. Eine robuste Orientierung entsteht eher durch innere Werte als durch gesellschaftlichen Status.
Fragen, die dir helfen können:
Viele Menschen reagieren in Krisen mit innerer Härte: „Reiß dich zusammen. Andere schaffen das doch auch. Stell dich nicht so an!“
Das Problem: Diese Strategie macht selten klarer. Sie macht meistens nur erschöpfter.
Eine wichtige psychologische Ressource ist Selbstmitgefühl. Das bedeutet nicht, dich zu bemitleiden. Es bedeutet, dir in einer belastenden Phase mit derselben Fairness zu begegnen, die du einem guten Freund entgegenbringen würdest.
Oder einfacher gesagt: Du musst nicht zusätzlich auf dich einprügeln, während du versuchst, wieder Orientierung zu gewinnen.
Krisen machen leise. Man zieht sich zurück, sagt weniger, erklärt weniger, schämt sich vielleicht sogar. Gerade deshalb ist soziale Unterstützung so wichtig.
Sprich mit Menschen, die zuhören können, ohne sofort alles besser wissen zu wollen – Freunde, Familie oder Kollegen. Ein gutes Gespräch löst nicht alles. Aber es kann entlasten, sortieren, spiegeln und vor allem eines verhindern: dass aus Unsicherheit Einsamkeit wird.
Schlaf, Bewegung, Tagesstruktur, Pausen, Ernährung, weniger Bildschirmzeit: Das klingt oft enttäuschend unglamourös. Ist aber psychologisch nicht nebensächlich.
Wenn dein Nervensystem dauerhaft auf Alarm steht, wird alles größer: Sorgen, Vergleiche, Zukunftsängste, Entscheidungsdruck. Stabilität im Alltag schafft die Voraussetzung dafür, wichtige Lebensfragen sinnvoll zu klären.
Es gibt einen Punkt, an dem man ehrlich sagen sollte: Hier geht es nicht mehr nur um „normale Unsicherheit“, sondern um eine psychische Belastung, die den Alltag spürbar beeinträchtigt.
Wenn du merkst, dass du dauerhaft kaum noch zur Ruhe kommst, dich stark zurückziehst, schlecht schläfst, depressive Symptome entwickelst oder dich Hoffnungslosigkeit begleitet, dann ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Die Stiftung Gesundheitswissen hat eine hervorragende Übersicht über professionelle Unterstützungsmöglichkeiten erstellt.

Ich glaube, viele Menschen verstehen ihre Quarterlife Crisis zunächst falsch. Sie halten sie für einen Beweis des Scheiterns. Für ein Zeichen, dass sie zu spät dran sind, zu unsicher, zu wenig belastbar.
Aber oft ist sie etwas anderes:
Der Moment, in dem dein Inneres sich nicht länger mit Antworten abspeisen lässt, die nur nach außen gut aussehen.
Das innere Stoppschild, bevor du jahrelang in eine Richtung läufst, die gar nicht zu dir passt.
Die Chance für einen Neuanfang.
Eine Quarterlife Crisis wird oft schlimmer, wenn du Unsicherheit als etwas behandelst, das sofort verschwinden muss. Psychologisch hilfreicher ist es, Unsicherheit als Teil eines offenen Lebens zu akzeptieren.
Wie fasst es der US-Autor Neale Donald Walsch so schön zusammen? „Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone.“
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]]>Du hast Zeit, Energie und oft auch Nerven in eine Weiterbildung, einen Kurs oder sogar eine Umschulung gesteckt – vielleicht neben dem Job, in einer Phase der Arbeitslosigkeit oder nach einer längeren Pause. Jetzt soll sich genau das in deiner Bewerbung und beim Gehalt auch wirklich auszahlen. Genau darum geht es in diesem Blog-Artikel: wie …
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]]>Du hast Zeit, Energie und oft auch Nerven in eine Weiterbildung, einen Kurs oder sogar eine Umschulung gesteckt – vielleicht neben dem Job, in einer Phase der Arbeitslosigkeit oder nach einer längeren Pause. Jetzt soll sich genau das in deiner Bewerbung und beim Gehalt auch wirklich auszahlen.
Genau darum geht es in diesem Blog-Artikel: wie du deine Weiterbildung so präsentierst, dass Arbeitgeber darin keinen „nice to have“-Punkt sehen, sondern einen konkreten Mehrwert – und warum sie dafür grundsätzlich sehr offen sind.
Weiterbildungen und Zertifikate sind für viele Personalverantwortliche ein deutliches Signal:
Außerdem: Wer sich weiterbildet, hat bessere Chancen auf höhere Gehälter und verantwortungsvollere Aufgaben – vor allem mit anerkannten Abschlüssen.
Eine Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung zeigt zum Beispiel, dass Personen mit Meister- oder Technikerabschluss über ihr Erwerbsleben hinweg ähnlich viel verdienen wie Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium.
Die gute Nachricht: Du kannst aktiv steuern, wie sichtbar deine Weiterbildung wird – und genau damit fangen wir jetzt an.
Bevor du irgendetwas im Lebenslauf oder Anschreiben schreibst, kläre für dich erst einmal die folgenden Fragen:
1. Welche fachlichen Inhalte hast du konkret gelernt?
Beispiele:
2. Welche Tools, Methoden oder Standards beherrschst du jetzt?
Beispiele: SAP S/4 HANA, Microsoft 365, AutoCAD, Agiles Projektmanagement mit Scrum, Design Thinking etc.
Diese und viele weitere Bildungsangebote findest du übrigens auch in unserem Kursangebot auf www.ibb.com – schau gerne direkt vorbei.
3. Welche Soft Skills wurden gestärkt?
Viele Kurse fördern nebenbei auch Präsentation, Teamarbeit, Selbstorganisation und Lernfähigkeit – alles Kompetenzen, die Arbeitgeber explizit nachfragen.
4. Welche Form des Abschlusses hast du?
Zertifikate dienen dabei als formaler Nachweis – in Deutschland wird großer Wert auf belegbare Qualifikationen gelegt. Das zahlt sich gleich doppelt aus: „94 Prozent der beruflich ausgebildeten Personen finden in Deutschland binnen zwei Jahren eine Arbeit – der höchste Wert aller OECD-Länder. Zudem verdiene diese Gruppe im Durchschnitt 67 Prozent mehr als Menschen mit einem niedrigeren Bildungsgrad.“ [Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/weniger-berufsabschluesse-deutschland-100.html ]
Praxis-Tipp:
Schreibe dir eine Liste mit 5–10 ganz konkreten Fähigkeiten, die du durch den Kurs gewonnen oder vertieft hast. Diese Liste brauchst du gleich für Lebenslauf, Anschreiben und Gespräch.
Gerade wenn du nach einer Phase der Arbeitslosigkeit, einer Umschulung oder nach der Elternzeit wieder einsteigen möchtest, hilft dir diese Klarheit, selbstbewusster aufzutreten.
Viele Bewerbende machen den Fehler, im Lebenslauf nur Titel und Anbieter zu nennen. Besser ist eine prägnante Auflistung der Inhalte, durch die sofort klar wird, wofür dich der Kurs qualifiziert.
Das kann dann zum Beispiel so aussehen:
03.2025 – 02.2026 Weiterbildung Finanzbuchhaltung mit DATEV und SAP
IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH Wilhelmshaven
Einsortieren kannst du das Ganze entweder als Teil des beruflichen Werdegangs oder in einem separaten Abschnitt, zum Beispiel „Weiterbildungen“, „Fort- und Weiterbildungen“ oder „Qualifizierungen“.
Weniger ist mehr: Relevanz statt Kurs-Sammlung
Personaler sehen Zusatzqualifikationen im Lebenslauf gern – aber nur, wenn sie für die Stelle relevant und nicht Teil einer endlosen Aufzählung sind.
Im Anschreiben geht es nicht darum, den Kurs „schön zu beschreiben“, sondern aufzuzeigen, dass du durch diese Weiterbildung ein konkretes Problem des Unternehmens (besser) lösen kannst.
Eine einfache Argumentationsstruktur für das Anschreiben:
1. Anforderung des Arbeitgebers aufgreifen
„In Ihrer Stellenausschreibung legen Sie großen Wert auf fundierte Kenntnisse in der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung …“
2. Weiterbildung als Antwort darauf darstellen
„… genau diese Themen habe ich in meiner Weiterbildung „Finanzbuchhaltung mit DATEV“ vertieft.“
3. Praxisbezug ergänzen
„Anhand praxisnaher Fallstudien habe ich u. a. monatliche Lohnläufe, OPOS-Listen und Mahnwesen eigenständig bearbeitet.“
4. Nutzen für das Unternehmen formulieren
„Dadurch kann ich Ihr Team schnell bei laufenden Buchhaltungsprozessen unterstützen und Einarbeitungszeiten verkürzen.“
Durch relevante Schlüsselwörter, die auch in der Stellenanzeige verwendet werden, wird dein Anschreiben sowohl für Personaler als auch für Bewerbungsmanagementsysteme relevant (also Software, die Bewerbungen automatisch vorsortiert und nach bestimmten Stichworten durchsucht).
Mehr zum Thema Bewerbungsmanagementsysteme erfährst du übrigens in diesem Blog-Artikel.

Im Vorstellungsgespräch, Videocall oder Telefoninterview wird häufig nach Weiterbildungen gefragt – besonders, wenn du dich gerade „zwischen zwei Jobs“ befindest oder Quereinsteiger bist.
Eine gute Struktur für deine Antwort:
1. Motivation – Warum hast du den Kurs gemacht?
2. Inhalte & Praxis – Was hast du konkret gelernt und angewendet?
3. Transfer in den Job – Was davon ist für die Stelle relevant?
Kurz-Formel:
„Ich habe den Kurs gemacht, weil … Dort habe ich vor allem … gelernt und praktisch geübt. Für Ihre Stelle ist besonders wichtig, dass ich nun … kann.“
Bereite dir 2–3 konkrete Beispiele vor, in denen du beschreibst, wie genau du neues Wissen im Kurs angewendet hast – das wirkt deutlich stärker als eine reine Aufzählung von Inhalten.
Weiterbildungen können auch in der Gehaltsverhandlung ein starkes Argument sein. Das gilt übrigens nicht nur für langjährige Mitarbeitende: Auch wenn du nach einer Umschulung oder als Wiedereinsteiger neu beginnst, kannst du deine Weiterbildung als Argument nutzen – besonders dann, wenn du damit direkt Engpässe im Team schließen kannst.
Statt nur zu sagen „Ich habe eine Weiterbildung gemacht“, bereite konkret vor:
Hier ein Beispiel für die Gehaltsverhandlung in einer Bewerbungssituation:
„Durch meine Umschulung zur Fachkraft XY und den zusätzlichen Kurs im Bereich Z bin ich in der Lage, von Beginn an Aufgaben wie … zu übernehmen. Der konkrete Vorteil für Ihr Unternehmen ist … Für diese Kombination aus Berufserfahrung und aktueller Qualifikation halte ich ein Jahresgehalt von … Euro für angemessen.“
Wenn du dich noch genauer auf das Gespräch und die Gehaltsfrage vorbereiten möchtest, schau dir gern unseren Beitrag „Das 1×1 des Bewerbungsgesprächs“ an – dort findest du viele weitere Formulierungsbeispiele und Tipps.
So vorbereitet hast du sehr gute Karten, mit deinem Kursabschluss ein neues Karrierekapitel aufzuschlagen – ob beim Jobwechsel, beim Wiedereinstieg oder als Quereinsteiger.
Wenn du magst, schreib uns in die Kommentare, welche Weiterbildung du gemacht hast und wo du dir noch Unterstützung bei Bewerbung oder Gehaltsverhandlung wünschst. Wir greifen deine Fragen gern in weiteren Artikeln auf.
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]]>Du bist auf Jobsuche oder möchtest dich beruflich neu orientieren? Dann sind Jobmessen ein echter Geheimtipp für dich! Auf solchen Veranstaltungen triffst du auf zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen, kannst direkt mit Personalern sprechen und erhältst Einblicke, die du sonst kaum bekommst. Klingt spannend, oder? Lass uns gemeinsam entdecken, warum sich ein Besuch auf einer …
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]]>Du bist auf Jobsuche oder möchtest dich beruflich neu orientieren? Dann sind Jobmessen ein echter Geheimtipp für dich! Auf solchen Veranstaltungen triffst du auf zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen, kannst direkt mit Personalern sprechen und erhältst Einblicke, die du sonst kaum bekommst. Klingt spannend, oder? Lass uns gemeinsam entdecken, warum sich ein Besuch auf einer Jobmesse für dich richtig lohnen kann.
Eine Jobmesse ist mehr als nur eine Ansammlung von Ständen – sie ist eine einzigartige Gelegenheit, dich persönlich zu präsentieren und direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Anders als bei Online- oder Papier-Bewerbungen kannst du hier sofort einen Eindruck hinterlassen, Fragen stellen und dich von deiner besten Seite zeigen. Viele Bewerber berichten, dass sie durch den direkten Kontakt auf Jobmessen schneller und erfolgreicher zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden. Das persönliche Gespräch schafft Vertrauen und hebt dich aus der Masse heraus.
Außerdem bieten dir Jobmessen eine Übersicht über den Arbeitsmarkt und aktuelle Trends. Du kannst verschiedene Branchen kennenlernen, dich über Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote informieren und sogar an Workshops teilnehmen, die dich fit für den Bewerbungsprozess machen. So bist du bestens vorbereitet, wenn es darum geht, deinen Traumjob zu ergattern.
Viele, die Jobmessen besucht haben, berichten von echten Erfolgserlebnissen. Zum Beispiel eine 62-jährige Bürokraft, die ausgerechnet auf einer Ausbildungsmesse in Wilhelmshaven direkt nicht nur eine, sonders sogar sechs Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten hat – vorher hatte sie sich monatelang erfolglos beworben. Oder ein Elektrotechniker, der auf einer Messe in Osnabrück nicht nur spannende Jobangebote fand, sondern auch wertvolle Kontakte knüpfen konnte, die ihm später bei der Jobsuche halfen. Oder auch eine Umschülerin, die auf einer Jobmesse in Hannover ihren Praktikumsplatz als Industriekauffrau fand.
Diese Erfolgsgeschichten zeigen: Wer aktiv auf Jobmessen geht, der hat nicht nur die Chance, Jobs zu finden, sondern baut auch ein Netzwerk auf, das langfristig Türen öffnet. Und das Beste: Du kannst dich direkt vor Ort über die Unternehmenskultur informieren und herausfinden, ob das Unternehmen wirklich zu dir passt.

Damit du weißt, wo du deine Chancen nutzen kannst, hier fünf der wichtigsten Karriere- und Jobmessen, die branchenübergreifend sind und regelmäßig in Deutschland stattfinden:
Damit dein Besuch auf der Jobmesse ein voller Erfolg wird, solltest du dich gut vorbereiten.
Einen super Messe-Guide findet man auf der Seite von karrieretag.org – hier bekommt man Tipps von der Vorbereitung über Smalltalk bis hin zur Kontaktaufnahme nach der Jobmesse.
Fazit: Jobmessen sind deine Karriere-Booster.
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]]>Du bist auf Jobsuche und merkst, dass es gar nicht so einfach ist, eine gute Bewerbung zu erstellen? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Die Welt der Bewerbungen hat sich im digitalen Zeitalter stark gewandelt, und es gibt mittlerweile viele Tools, die dir dabei helfen können, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. …
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]]>Du bist auf Jobsuche und merkst, dass es gar nicht so einfach ist, eine gute Bewerbung zu erstellen? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Die Welt der Bewerbungen hat sich im digitalen Zeitalter stark gewandelt, und es gibt mittlerweile viele Tools, die dir dabei helfen können, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. Auch wenn du vielleicht etwas reserviert gegenüber KI-Lösungen bist, gibt es einige praktische und benutzerfreundliche Werkzeuge, die dir die Arbeit erleichtern können. Hier sind einige davon:
Na, erinnerst du dich auch noch mit Grausen daran, für ein gutes Bewerbungsfoto zum Fotografen zu gehen und für vier Fotos 30 Euro zu bezahlen? Diese Zeiten sind vorbei, denn mittlerweile verfügen die meisten Smartphones über wirklich gute Kameras und entsprechende Filterfunktionen. BewerbungNet erklärt in einem hervorragenden Anleitungs-Video in unter fünf Minuten, worauf du achten musst und wie du ein gutes Foto erstellst. Denn ein professionelles Profilbild kann den ersten Eindruck deiner Bewerbung erheblich verbessern.
Pfpmaker.com* und Picofme.io sind einfach zu bedienende Tools, mit denen du hochwertige Profilbilder erstellen kannst. Du musst lediglich ein Foto hochladen, und die Tools entfernen den Original-Hintergrund und ersetzen ihn durch Einfarb-, Farbverlaufs-, Office- oder Kreativhintergründe. So kannst du sicherstellen, dass dein LinkedIn-Profil, Deckblatt oder Lebenslauf einen professionellen Eindruck hinterlässt.
Canva ist ein vielseitiges Design-Tool, das dir hilft, ansprechende Header für LinkedIn oder ein attraktives Deckblatt zu gestalten. Ebenso kannst du z.B. eine Bewerbungsvisitenkarte oder einen Bewerbungsflyer damit erstellen. Es bietet eine Vielzahl von Vorlagen, die du einfach anpassen kannst. Selbst wenn du kein Design-Profi bist, kannst du mit Canva professionelle und visuell ansprechende Bewerbungsunterlagen erstellen. Die Benutzerfreundlichkeit und die vielen Anpassungsmöglichkeiten machen es zu einem unverzichtbaren Werkzeug für deine Bewerbung.

Zum Glück hat mittlerweile (fast) jede Textverarbeitung wie z.B. Microsoft Word, Apple Pages, LibreOffice Writer und OnlyOffice eine eingebaute Rechtschreibprüfung. In vielen Berufen ist eine sichere Verwendung der deutschen Sprache wichtig – Personaler achten daher häufig immer noch stark auf Rechtschreibfehler.
Aber nicht nur ein fehlerfreier Lebenslauf und ein orthographisch korrektes Anschreiben sind wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung, sondern auch eine gute Struktur und überzeugende Grammatik. Languagetool.org* ist ein leistungsstarkes Korrektur- und Stilprüfungstool, das dir dabei hilft, Rechtschreib- und Grammatikfehler zu vermeiden. Es unterstützt mehrere Sprachen und bietet detaillierte Verbesserungsvorschläge. So kannst du sicherstellen, dass deine Texte nicht nur korrekt, sondern auch stilistisch einwandfrei sind.
Neben der Website gibt es auch praktische kostenlose Add-Ons für alle gängigen Betriebssysteme, Mailprogramme, Browser und Textverarbeitungsprogramme.
Der CVlizer* von JobCloud HR Tech ist ein innovatives Tool, das dir dabei hilft zu überprüfen, ob dein Lebenslauf auch maschinenlesbar ist. Denn in der heutigen digitalen Welt ist der Bewerbungsprozess stark automatisiert.
Ein zentrales Werkzeug dabei ist das Applicant Tracking System (ATS); in einem Blog-Artikel haben wir ausführlich beleuchtet, was es damit auf sich hat.
Mit dem CVlizer kannst du im ersten Schritt deinen Lebenslauf hochladen und erhältst dann eine Übersicht, welchen Datenbankfeldern deine Daten und Angaben zugewiesen wurden. Du erkennst also auf einen Blick, ob die Software deine Arbeitgeber, Positionen, Tätigkeiten, Kontaktdaten etc. korrekt ausgelesen hat. Wenn nicht, dann weißt du, dass du an der Maschinenlesbarkeit noch arbeiten musst.
Vielleicht fragst du dich, warum du diese Tools für die Bewerbung nutzen solltest, wenn du bisher ohne sie ausgekommen bist. Die Antwort ist einfach: Sie sparen Zeit und helfen dir, deine Bewerbungsunterlagen zu optimieren. In einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt kann jedes kleine Detail den Unterschied machen. Ein professionelles Profilbild, ein ansprechendes Design und fehlerfreie Texte können deine Chancen erheblich verbessern.
Auch wenn du vielleicht skeptisch gegenüber KI-Lösungen bist, lohnt es sich, diese Tools für die Bewerbung auszuprobieren. Sie sind benutzerfreundlich und können dir dabei helfen, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. Die Kombination aus professionellen Profilbildern, ansprechendem Design und fehlerfreien Texten kann dir den entscheidenden Vorteil verschaffen, den du brauchst, um deinen Traumjob zu landen.
Probier es aus – du wirst überrascht sein, wie viel einfacher und effektiver der Bewerbungsprozess mit diesen Tools sein kann!
Übrigens, falls du dir hinsichtlich deiner persönlichen Daten und Infos Sorgen machst: Hinter allen mit einem (*) Sternchen gekennzeichneten Tools stehen europäische Unternehmen, für deren Angebote die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zwingend ist.
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]]>Wenn du gerade arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann der Aufbau einer starken Personenmarke ein entscheidender Schritt sein, um den nächsten Karriereschritt zu machen. Egal, ob du Berufseinsteiger oder Fachkraft bist – mit einer klaren und überzeugenden Personenmarke kannst du dich von der Masse abheben und deine beruflichen Chancen verbessern. In diesem Artikel …
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]]>Wenn du gerade arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann der Aufbau einer starken Personenmarke ein entscheidender Schritt sein, um den nächsten Karriereschritt zu machen. Egal, ob du Berufseinsteiger oder Fachkraft bist – mit einer klaren und überzeugenden Personenmarke kannst du dich von der Masse abheben und deine beruflichen Chancen verbessern. In diesem Artikel erfährst du, wie du Schritt für Schritt deine eigene Personenmarke aufbaust.
Denk mal an Fast Food … Na, hast du vor deinem inneren Auge auch eine „Goldene Möwe“ gesehen? Marken prägen sich ein. Und das, was große Unternehmen und Konzerne tun, kannst du auch! Personal Branding bedeutet, dich selbst als Marke zu betrachten und gezielt zu präsentieren. Es geht darum, deine Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeitsmerkmale so zu kommunizieren, dass du für potenzielle Arbeitgeber attraktiv und unverwechselbar wirst. Eine starke Personenmarke hilft dir, deine beruflichen Ziele zu erreichen und deine Karriere voranzutreiben.
In der heutigen Arbeitswelt ist es nicht mehr ausreichend, einfach nur gut in deinem Job zu sein. Es geht darum, sichtbar zu sein und sich von anderen abzuheben. Personal Branding hilft dir dabei:

Bevor du mit dem Personal Branding beginnst, ist es wichtig, dass du dir erst einmal über deine eigenen Stärken, Werte und Ziele im Klaren bist. Nimm dir Zeit für eine tiefgehende und ehrliche Selbstreflexion. Beantworte folgende Fragen:
Wer für alles offen ist, der kann nicht ganz dicht sein. Deshalb überlege dir im nächsten Schritt, wer überhaupt deine Zielgruppe ist. Möchtest du potenzielle Arbeitgeber ansprechen oder Kollegen in deiner Branche? Je klarer du deine Zielgruppe definierst, desto gezielter kannst du deine Botschaften formulieren. Denke daran:
Jetzt geht es darum, deine Kernbotschaft zu entwickeln. Diese sollte klar und prägnant sein und deine Stärken und Ziele widerspiegeln. Überlege dir:
Orientiere dich dabei ruhig an Unternehmen aus der Wirtschaft. Deren Botschaften sind meist sehr prägnant und werden zu einem Werbespruch, einem Slogan zusammengefasst:
Eine starke Online-Präsenz ist heute unerlässlich für erfolgreiches Personal Branding. Nutze Plattformen wie LinkedIn und XING oder erstelle ein Portfolio (z.B. auf Github für Programmierer, Behance für Mediengestalter oder Journo für Journalisten), um dich zu präsentieren. Hier einige Tipps:
Ein starkes Netzwerk ist ein wichtiger Bestandteil deiner Personenmarke. Nutze gute Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu pflegen. Hier einige Ideen:
Personal Branding ist kein einmaliger Prozess, sondern erfordert kontinuierliche Arbeit und Anpassung. Bleibe am Ball und entwickle deine Personenmarke stetig weiter. Denke daran:
Der Aufbau einer starken Personenmarke ist ein wichtiger Schritt, um deine beruflichen Chancen zu verbessern und dich von anderen abzuheben. Mit einer klaren Selbstreflexion, einer gezielten Zielgruppenanalyse, einer überzeugenden Botschaft und einer starken Online-Präsenz kannst du dein Personal Branding erfolgreich aufbauen. Nutze die Chancen, die sich dir bieten, und bleibe kontinuierlich am Ball. Viel Erfolg auf deinem Weg zur starken Personenmarke!
Wenn du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, stehen wir dir gerne zur Verfügung. In unseren individuellen Coachings helfen wir dir dabei, deine Stärken zu analysieren, deine Zielberufe zu identifizieren und für Arbeitgeber sichtbar zu werden. Lass uns gemeinsam deine berufliche Zukunft gestalten – vereinbare am besten heute noch einen Termin!
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]]>2024 war für viele ein finanziell herausforderndes Jahr, sei es durch betriebsbedingte Kündigungen oder die anhaltende Wirtschaftskrise, die Branchen wie Maschinenbau, Einzelhandel, Bau und Automobil stark getroffen hat. In solchen Zeiten wird die Bedeutung von beruflicher Weiterbildung und Fortbildung besonders deutlich. Weiterbildung ist nicht nur ein Mittel, um die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem …
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]]>2024 war für viele ein finanziell herausforderndes Jahr, sei es durch betriebsbedingte Kündigungen oder die anhaltende Wirtschaftskrise, die Branchen wie Maschinenbau, Einzelhandel, Bau und Automobil stark getroffen hat. In solchen Zeiten wird die Bedeutung von beruflicher Weiterbildung und Fortbildung besonders deutlich. Weiterbildung ist nicht nur ein Mittel, um die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch eine entscheidende Strategie, um die beruflichen Perspektiven zu verbessern und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Heute geben wir dir einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten beim IBB. Unsere langjährige Kollegin und Bildungsberaterin Kathrin Lopes erklärt dir im Video, wie du die passende Fortbildung findest und welche finanziellen Unterstützungen dir zur Verfügung stehen. Lass dich inspirieren und entdecke, wie du durch gezielte Weiterbildung deine beruflichen Perspektiven nachhaltig verbesserst und deine Karrierechancen maximierst!
Für Jobsuchende und diejenigen, die sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen, schafft berufliche Weiterbildung zahlreiche Vorteile. Das IBB bietet eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten, die auf deine individuellen Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten sind. Ob es sich um Fortbildung, Umschulung, Teilqualifizierung oder Coaching handelt, das IBB unterstützt dich dabei, die passende Weiterbildung zu finden und deine beruflichen Ziele zu erreichen.
Da die Angebote des IBB zertifiziert sind, hast du die Möglichkeit, Weiterbildungen und Umschulungen durch Bildungsgutscheine und weitere Förderungen der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Rentenkasse finanzieren zu lassen. Dies bedeutet, dass die Kosten für die Weiterbildung vollständig abgedeckt werden können, was den Zugang zu diesen wertvollen Bildungsangeboten erleichtert. Aber auch für Berufstätige gibt es Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel das Qualifizierungschancengesetz (QCG), das es ermöglicht, sich berufsbegleitend weiterzubilden.
Mach 2025 zum Jahr, in dem du beruflich neu durchstartest!
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]]>Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und mit ihr auch die Anforderungen an eine Bewerbung. Wenn du dich das letzte Mal beworben hast, als Coldplay in den Charts war und Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, dann ist es jetzt höchste Zeit, deine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. In diesem Artikel geben wir dir einen umfassenden …
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]]>Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und mit ihr auch die Anforderungen an eine Bewerbung. Wenn du dich das letzte Mal beworben hast, als Coldplay in den Charts war und Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, dann ist es jetzt höchste Zeit, deine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. In diesem Artikel geben wir dir einen umfassenden Überblick über die aktuellen Standards für eine erfolgreiche Bewerbungsmappe.
Was gehört in eine Bewerbung? Eine zeitgemäße Bewerbungsmappe besteht im Kern (weiterhin) aus den folgenden Komponenten:
Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, deine Bewerbung zum Beispiel um ein Deckblatt, Arbeitsproben, Referenzschreiben oder eine „Dritte Seite“ zu ergänzen.
Die wahrscheinlich wichtigste Veränderung der letzten zwanzig Jahre: Die Bewerbungsmappe ist heutzutage digital. Als Standard hat sich durchgesetzt, alle Unterlagen in einer PDF-Datei (max. 5 MB) zusammenfassen und per Mail zu verschicken oder ggf. in Bewerbungsmanagementsystemen der Arbeitgeber hochzuladen. Nur noch extrem selten verlangen Unternehmen die Bewerbung in Papierform. Mehr noch: Manche Firmen erwähnen in ihrer Stellenausschreibung ausdrücklich, dass Unterlagen in Papierform nicht berücksichtigt werden.
Falls du physische Bewerbungsmappen verwenden willst, dann lass bitte die Finger von den sogenannten „Dreifaltigkeits-Mappen“ – meistens sind diese aus Karton gefertigt, mit goldener Schrift verziert und müssen doppelt aufgeklappt werden. Personaler hassen sie, weil es mühsam ist, die Unterlagen herauszufriemeln und nach dem Kopieren oder Scannen wieder an den richtigen Stellen einzuheften. Ärgerlich – ausgeklappt nimmt die Mappe viel Platz auf dem Schreibtisch ein. Wesentlich cleverer und praktischer sind ja Klemmmappen – mit einem Griff sind die gesamten Unterlagen ein- bzw. ausgeheftet. Und sie kosten meist auch nur ein Fünftel dessen, was eine dreiteilige Bewerbungsmappe kostet.

Auch, wenn es eine wachsende Zahl von Unternehmen gibt, denen Lebenslauf und Zeugnisse als Entscheidungsgrundlage reichen: Das Anschreiben bleibt nach wie vor ein zentrales Element deiner Bewerbung. Es sollte folgende Kriterien erfüllen:
Solltest du deine Bewerbung wirklich in Papierform verschicken, dann gehört das Anschreiben übrigens lose auf die Bewerbungsmappe!
Der Lebenslauf hat sich in den letzten Jahren am stärksten gewandelt:
Bei der Auswahl deiner Anlagen gilt: Qualität vor Quantität.
Ein Deckblatt kann deine Bewerbung optisch aufwerten:
In einigen Branchen, wie etwa im Kreativbereich, sind Arbeitsproben unerlässlich. Ein Portfolio zeigt konkrete Beispiele deiner Arbeit und kann z.B. Folgendes umfassen:
Diese optionale Seite bietet Platz für:
Eine zeitgemäße Bewerbungsmappe zeichnet sich durch Klarheit, Relevanz und Professionalität aus. Sie präsentiert deine Qualifikationen und Erfahrungen prägnant und zielgerichtet. So erhöhst du deine Chancen, im Bewerbungsprozess zu überzeugen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Denk daran: Deine Bewerbungsmappe ist dein persönliches Marketinginstrument – nutze es klug, um dich von der Konkurrenz abzuheben!
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]]>Laut einer Umfrage aus 2023 ist knapp die Hälfte der Beschäftigten bereit, den Arbeitgeber innerhalb der nächsten zwölf Monate zu wechseln – das ist einer der Gründe, warum die Zahl der Bewerbungen seit Jahren zunimmt. Nicht wenige Jobsuchende denken, dass die Bewerbung direkt von einem Personaler gelesen wird – aber das ist immer seltener …
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Laut einer Umfrage aus 2023 ist knapp die Hälfte der Beschäftigten bereit, den Arbeitgeber innerhalb der nächsten zwölf Monate zu wechseln – das ist einer der Gründe, warum die Zahl der Bewerbungen seit Jahren zunimmt. Nicht wenige Jobsuchende denken, dass die Bewerbung direkt von einem Personaler gelesen wird – aber das ist immer seltener der Fall. In der heutigen digitalen Welt ist der Bewerbungsprozess stark automatisiert. Ein zentrales Werkzeug in diesem Prozess ist das Applicant Tracking System (ATS). Oft steht die Abkürzung auch für Applicant Tracking Software oder Application Tracking System.
In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen aus Sicht von Bewerbern, um ihnen zu helfen, sich erfolgreich auf Stellen zu bewerben.
Applicant Tracking Software (ATS) setzen Unternehmen zur digitalen Verwaltung des Personalbeschaffungsprozesses ein. Ein Applicant Tracking System dient als zentrale Datenbank für Stellen- und Bewerberinformationen und automatisiert viele Aufgaben im Recruiting-Prozess. Oft ist das ATS mit eingebunden in die Personalverwaltungssoftware.
Applicant Tracking Software übernimmt häufig folgende Hauptaufgaben:
Das System scannt eingehende Bewerbungen, analysiert Lebensläufe und filtert Kandidaten anhand vordefinierter Kriterien. Dies ermöglicht es Recruitern, sich auf die vielversprechendsten Bewerber zu konzentrieren.
Aus Bewerbersicht hat die Nutzung von Applicant Tracking Software sowohl Vor- als auch Nachteile. Auf der einen Seite wird der Auswahlprozess effizienter, da HR-Teams schnell die am besten geeigneten Kandidaten identifizieren können, als wenn die Bewerbungen von Hand ausgewertet werden. Auf der anderen Seite kann es dazu führen, dass deine Bewerbung abgelehnt wird, wenn sie nicht den spezifischen Anforderungen oder Formaten entsprechen.
Die Nutzung von Bewerbermanagementsoftware hängt stark von der Unternehmensgröße ab. Während fast alle großen Unternehmen solch eine Software nutzen, tun dies im Bereich der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) deutlich weniger als ein Drittel. Denn abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen sind ATS-Lösungen nicht gerade kostengünstig. Daher kommen sie verstärkt dort zum Einsatz, wo viel Personal beschäftigt ist und häufiger Stellen zu besetzen sind:

Um deine Chancen bei einem ATS-basierten Bewerbungsprozess zu erhöhen, solltest du die folgenden Punkte beachten:
Formatierung:
Inhalt:
Dateiformat:
Vollständigkeit:
Auch beim Anschreiben gibt es einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest, damit es bei Applicant Tracking Software gut ankommt:
Auf den Seiten der verschiedenen Anbieter bekommst du weitere spannende Informationen, wie ein Application Tracking System aufgebaut ist und funktioniert:
Indem du diese Punkte berücksichtigst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Bewerbung von der Applicant Tracking Software korrekt erfasst und an die zuständigen Recruiter weitergeleitet wird. Viel Erfolg!
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]]>„Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spaß, den wir vor wenigen Augenblicken als Familie noch hatten, ist sprichtwörtlich verflogen … „Ich hab‘ keine Lust mehr!“ Mein Sohn ist sauer, denn er hat gerade beim Brettspiel verloren. Er ist Letzter geworden. Ich kann ihn gut verstehen, schließlich ging es mir …
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]]>„Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spaß, den wir vor wenigen Augenblicken als Familie noch hatten, ist sprichtwörtlich verflogen … „Ich hab‘ keine Lust mehr!“ Mein Sohn ist sauer, denn er hat gerade beim Brettspiel verloren. Er ist Letzter geworden. Ich kann ihn gut verstehen, schließlich ging es mir als Kind auch nicht viel anders. Vermutlich gibt es niemanden, der gerne verliert.
Mittlerweile ist mein Sohn ein Teenager und kann mit Niederlagen besser umgehen. Aber trotzdem: Verlieren, scheitern, hinfallen – das tut weh.
Erst recht beruflich: Menschen, die im Job scheitern, die arbeitslos werden, die ein Studium nicht erfolgreich abschließen, sind häufig sehr gekränkte Menschen. Das erlebe ich in meiner Arbeit als Coach täglich. Das Selbstbewusstsein ist beschädigt und die Lebensfreude verletzt.
Nicht wenige Menschen ziehen sich dann zurück, meiden Kontakt und betrauern ihre Situation – leider entwickeln manche aber auch eine gehörige Portion Selbstmitleid.
So menschlich dieses Verhalten auch ist, so schädlich ist es mit Blick auf die persönliche und berufliche Zukunft. Das Selbstmitleid trifft nämlich nicht immer auf Mitleid der Mitmenschen. Die Erde dreht sich weiter, das Leben schlägt neue, spannende Kapitel auf. Menschen, die mit ihrem Scheitern hadern, schlagen aber immer wieder das gleiche Kapitel auf. Sie versuchen, durch die fortwährende Beschäftigung mit der Situation ihr Scheitern zu verarbeiten und zu klären.

So sinnvoll Reflexion häufig ist – in manchen Situationen geht es einfach nur darum, aufzustehen, weiterzugehen und das gesetzte Ziel zu erreichen.
Ein unglaublich inspirierendes Beispiel dafür ist Heather Dorniden.
2008, Big 10 Indoor Track Championship: Heather Dorniden misst sich mit drei anderen Läuferinnen. Knapp 600m vor dem Ziel stürzt sie – als Führende! Sie schlägt mit dem gesamten Körper der Länge nach auf. Die anderen drei Läuferinnen überholen sie und sind nun viele, viele Meter vor ihr. Der so sicher geglaubte Sieg … Das war’s dann wohl!
Aber Heather Dorniden steht auf. Sie läuft. Sie rennt. Sie verausgabt sich. Sie schafft das Unmögliche – und geht als Siegerin über die Ziellinie! Das beeindruckende Video dazu siehst du am Ende dieses Artikels.
Aber was wäre, wenn …
… sie liegen geblieben wäre?
… sie sich nur mit ihren Blessuren beschäftigt hätte?
… sie überlegt hätte, das Laufen aufzugeben?
Dann wäre Heather Dorniden nicht eine der erfolgreichsten Läuferinnen der USA geworden, die seit 2014 drei Jahre in Folge den 1. Platz beim Distanz-Rennen über eine Meile bei den nationalen Meisterschaften belegt hat.
Aus meiner eigenen Arbeitslosigkeit weiß ich zu gut, wie es sich anfühlt, am Boden zu liegen und dass es manchmal einfach nur naheliegend erscheint, aufzugeben. (Fast) all ihre persönlichen Bestleistungen hat sie übrigens nach ihrem Sturz 2008 erreicht.
Aus meiner eigenen Arbeitslosigkeit weiß ich zu gut, wie es sich anfühlt, am Boden zu liegen und dass es manchmal einfach nur naheliegend erscheint, aufzugeben.
Aber am Boden liegen bleiben ist keine Option!
Auf einer meiner Lieblings-Postkarten steht folgender Spruch:
Vielleicht denkst du jetzt: „Der hat gut reden! Wie soll ich das denn schaffen?“
Egal, ob du eine Pro-/Contra-Liste erstellst oder mit einer Internet-Recherche alternative Möglichkeiten prüfst – am Ende hast du meistens mehr und bessere Optionen als vorher. So eine Bestandaufnahme hilft dir, deine Situation weniger emotional, sondern mehr aus Fakten heraus zu beurteilen.
Vielleicht bist du gestrauchelt, weil du dein Ziel aus dem Blick verloren hast. Aber vertrau darauf: Wenn dein Ziel für dich weiterhin attraktiv ist, dann wird es eine Faszination auf dich ausüben und dir neue Kraft schenken. Falls nicht: Formuliere dein Ziel neu, schärfe es nach, bis es für dich passend ist.
Manchmal gibt es Menschen oder Situationen, die dir in deiner gegenwärtigen Lage nicht guttun oder dich sogar aktiv torpedieren. Wenn das so sein sollte, dann triff die einzig richtige Entscheidung: Geh deinen Weg! Das Leben ist zu kurz für schlechte Freunde.
Wer will, der findet Wege! Also informiere dich über Chancen – zum Beispiel an einem unserer zahlreichen Standorte deutschlandweit, wo wir dich gerne zu unseren über 1000 Bildungsmöglichkeiten beraten. Oder 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Netz unter www.ibb.com. Neben über 20 IHK-zertifizierten Umschulungsberufen und Hunderten Weiterbildungen und Qualifizierungen bieten wir dir auch Coachings an, in denen wir systematisch deine Situation durchleuchten und mit dir gemeinsam neue Wege planen.
Sollten alle konstruktiven Angebote und Möglichkeiten dir nicht wieder hochhelfen können, dann brauchst du evtl. medizinische Hilfe. In diesem Fall zögere bitte nicht und such einen Arzt auf; schildere ihm, wie es dir geht – vielleicht gibt es körperliche oder seelische Symptome, die behandelt werden müssen. Gesundheit geht immer vor!
In akuten schweren Krisen kann dir eine Nofall-Nummer helfen, zum Beispiel die des psychiatrischen Bereitschaftsdiensts. Bundesweite Tel.: 116 117
So ungern wir versagen und scheitern, bedenke immer: Straucheln und scheitern gehören zum Leben dazu, sie sind ein selbstverständlicher Teil davon. Als ein Mitarbeiter nach dem 1000. Versuch, eine funktionsreife Glühbirne zu entwickeln, zum Erfinder Thomas Alva Edison sagte „Wir sind gescheitert“, erwiderte dieser: „Ich bin nicht gescheitert. Ich kenne jetzt 1000 Wege, wie man keine Glühbirne baut.“[1]
Bist du schon einmal bei etwas gescheitert, hast es aber wieder geschafft aufzustehen? Wir freuen uns auf deine Mutmach-Geschichten!
[1] zitiert nach https://www.magazintraining.com/1000-wege-wie-man-keine-gluehbirne-baut/
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]]>Du hast dich auf zahlreiche Ausbildungsplätze beworben, aber bisher hat es noch nicht geklappt? Das kann frustrierend sein, aber lass den Kopf nicht hängen! Es gibt viele Gründe, warum es manchmal nicht sofort mit einem Ausbildungsplatz klappt. Vielleicht gibt es einfach zu viele Bewerber, oder dein Schulabschluss entspricht nicht den Anforderungen. Manchmal spielt auch der …
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]]>Du hast dich auf zahlreiche Ausbildungsplätze beworben, aber bisher hat es noch nicht geklappt? Das kann frustrierend sein, aber lass den Kopf nicht hängen! Es gibt viele Gründe, warum es manchmal nicht sofort mit einem Ausbildungsplatz klappt. Vielleicht gibt es einfach zu viele Bewerber, oder dein Schulabschluss entspricht nicht den Anforderungen. Manchmal spielt auch der Standort eine Rolle, oder es fehlen dir noch praktische Erfahrungen und wichtige Soft Skills. Persönliche Herausforderungen wie gesundheitliche Probleme können ebenfalls eine Rolle spielen.
Aber keine Sorge, es gibt viele Wege, wie du trotzdem deinen Traumberuf finden kannst. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du hast und wie du aktiv werden kannst, um doch noch den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Bleib optimistisch – es gibt mehr Möglichkeiten als du denkst!
Auf den ersten Blick klingt das verrückt: 2023 blieben 26.400 Menschen „unversorgt“, wie es im Behördendeutsch heißt – sie haben also keinen Ausbildungsplatz gefunden, während 73.400 Ausbildungsstellen nicht besetzt werden konnten.[i] Theoretisch müsste also jede und jeder einen Ausbildungsplatz finden. Das ist aber nur auf dem Papier so, denn es gibt gleich mehrere Faktoren, die die Ausbildungsplatzsuche beeinflussen.

Und noch ein Tipp: Unser kostenloser IBB-Bewerbungsratgeber „Erfolgreich zum neuen Job“ hilft dir mit geballtem Wissen, praxiserprobten Tipps und vielen Informationen, eine ansprechende und überzeugende Bewerbung zu erstellen.
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[i] https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1002850
[ii] https://www.ausbildungspark.com/news/beliebteste-ausbildungsberufe-2024/
[iii] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/
[iv] https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/17944
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