Gerjet Kleine-Weischede, Autor bei Ich & mein Job Der Blog rund um Beruf, Bildung und Karriere Mon, 24 Aug 2026 08:23:23 +0000 de hourly 1 https://www.ibb.com/blog/app/uploads/favicon-150x150.png Gerjet Kleine-Weischede, Autor bei Ich & mein Job 32 32 Quarterlife Crisis: Wenn plötzlich nichts mehr passt https://www.ibb.com/blog/quarterlife-crisis-wenn-ploetzlich-nichts-mehr-passt/ https://www.ibb.com/blog/quarterlife-crisis-wenn-ploetzlich-nichts-mehr-passt/#respond Mon, 24 Aug 2026 08:18:26 +0000 https://www.ibb.com/blog/blog/?p=23464

Eigentlich bist du jetzt in einem Alter, in dem alles möglich sein soll. Beruflich loslegen. Den eigenen Weg finden. Unabhängig werden. Vielleicht sogar schon „ankommen“. Und stattdessen stellst du fest: Je mehr Möglichkeiten da sind, desto unruhiger wirst du. Je öfter du dich mit anderen vergleichst, desto mehr fragst du dich, ob du vielleicht irgendwo …

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Eigentlich bist du jetzt in einem Alter, in dem alles möglich sein soll. Beruflich loslegen. Den eigenen Weg finden. Unabhängig werden. Vielleicht sogar schon „ankommen“. Und stattdessen stellst du fest: Je mehr Möglichkeiten da sind, desto unruhiger wirst du. Je öfter du dich mit anderen vergleichst, desto mehr fragst du dich, ob du vielleicht irgendwo falsch abgebogen bist…

Willkommen bei einem Thema, das viele betrifft und über das erstaunlich selten ehrlich gesprochen wird: Quarterlife Crisis.

In diesem Artikel erfährst du:

  • was eine Quarterlife Crisis eigentlich genau ist
  • wodurch sie ausgelöst wird und warum sie auch dich treffen könnte
  • welche Symptome eine Quarterlife Crisis oft mit sich bringt
  • wie du mit konkreten Strategien gestärkt aus der Krise herausgehst

Quarterlife Crisis – was ist das?

Mit dem Begriff wird eine krisenhafte Phase in der „Entwicklungsphase, die den Übergang zwischen Jugend- und Erwachsenenalter bildet und durch Veränderungen/Instabilität in vielen Bereichen sowie eine intensive Exploration der eigenen Identität geprägt ist“ beschrieben.

Denn die Zeit zwischen Schulabschluss und „richtig erwachsen sein“ ist eine extrem spannende, in der viele Erfahrungen gemacht und wichtige Entscheidungen getroffen werden: Berufs- bzw. Studienwahl, Berufseinstieg, Beziehungen, finanzielle Fragen, Wohnort, Zukunft, Sinn, Identität… Bei aller Begeisterung für die vielen Chancen kann diese Situation aber auch der Nährboden für Verunsicherung, Selbstzweifel, Zukunftsangst und Entscheidungsdruck sein. Oft dauert dieser Zustand mehrere Monate an – es geht also nicht um einen „schlechten Tag“, sondern eine Phase, in der dein innerer Kompass plötzlich nicht mehr zuverlässig wirkt.

„Werd doch endlich mal erwachsen!“

Für die Generation deiner Großeltern war die Sache (meist) klar: Schulabschluss, Berufsabschluss, Heirat, Familiengründung, Hausbau – und das alles noch vor dem 30. Geburtstag. Früher waren Lebensläufe oft geradliniger. Heute ist vieles offener und freier. Aber Freiheit hat ihren Preis: Du musst mehr entscheiden, mehr abwägen, mehr verantworten.

Das Problem ist nicht nur, dass du viele Optionen hast. Das Problem ist, dass jede Entscheidung für die Option gleichzeitig eine Entscheidung gegen viele andere Möglichkeiten ist. 2026 gibt es 324 anerkannte Ausbildungsberufe und nicht weniger als 22.426 Studiengängen.

Kein Wunder, dass in einer solchen Gemengelage plötzlich jede Menge Lebensfrage aufploppen:

  • Welcher Beruf passt wirklich zu mir?
  • Ist mein bisheriger Weg richtig – oder sollte ich neu anfangen?
  • Warum scheinen andere schon viel weiter zu sein?
  • Reicht das, was ich kann?
  • Was, wenn ich mich jetzt falsch entscheide?
  • Muss ich mich nicht endlich mal festlegen?


Lust auf ein bisschen Statistik?
2024 lag bei Hochzeiten das durchschnittliche Erstheiratsalter von Frauen bei 32,9 und das von Männern bei 35,3; vor 35 Jahren, also 1991 lag es noch bei 26,1 (Frauen) und 28,5 (Männer).

Bei der Geburt des ersten Kindes lag 2024 das durchschnittliche Lebensalter der Mutter bei 30,4 und das der Väter bei 33,3 – Anfang der 1990er Jahre war die Mutter knapp 27 Jahre alt.

Gar nicht mal so einfach…

Der Übergang von der Schul- bzw. Uniwelt ins Arbeitsleben ist für viele kein sanfter Übergang, sondern eher ein Sprung ins kalte Wasser. Auf einmal geht es nicht mehr nur um Lernen oder Orientierung, sondern um Leistung, Konkurrenz, Geld, Sichtbarkeit und Richtung.

Person bläst in eine braune Papiertüte mit der Aufschrift „WORK“ — Symbol für beruflichen Druck
Vergleichsdruck, der durch Social Media wächst.

Social Media verschärft diesen Vergleichsdruck zusätzlich. Du öffnest dein Smartphone und schon laufen sie wieder an dir vorbei: die Menschen mit dem perfekten Insta-Profil, dem Yoga-Retreat in Portugal, der Teamleiter-Stelle mit 27, der Eigentumswohnung im Stadtzentrum mit Anfang 30 und der Partnerschaft, die selbstverständlich immer glücklich aussieht.

Das Problem daran ist alt, aber digital beschleunigt: Du vergleichst dein Innenleben mit den Schaufenstern anderer.

Wenn dann Unsicherheit auftaucht, fühlt sich schnell nicht nur dein Job fraglich an, sondern die ganze eigene Person.

Psychisches Wohlbefinden unter Druck

Wenn du das Gefühl hast, dass psychische Belastungen bei jungen Erwachsenen zunehmen, dann ist das nicht bloß ein Bauchgefühl. Wissenschaftliche Daten, wie z. B. in einer OECD-Studie, belegen steigenden Raten von Angst, psychischer Belastung und geringerem Wohlbefinden bei jungen Menschen in vielen Ländern. Alte Erfahrungen, frühe Selbstzweifel, familiäre Erwartungen, Perfektionismus oder das Gefühl, immer funktionieren zu müssen – all das reist mit. Wenn dann neue Anforderungen dazukommen, kann sich die Lage schnell verdichten.

Quarterlife Crisis Symptome: Woran du merkst, dass du mittendrin steckst

Nicht jede Phase der persönlichen Unsicherheit ist gleich eine Quarterlife Crisis. Aber es gibt einige typische Signale:

  • du grübelst ständig über Beruf, Zukunft oder Lebensentscheidungen nach
  • du hast das Gefühl, festzustecken, obwohl du eigentlich handeln willst
  • du zweifelst stark an dir und deinen Fähigkeiten
  • du vergleichst dich dauernd mit anderen
  • selbst kleine Entscheidungen fühlen sich plötzlich riesig an

Vielleicht wirkt das auf Außenstehende manchmal übertrieben. Von innen fühlt es sich allerdings selten klein an. Eher so, als würde im Kopf ständig gleichzeitig ein Warnsignal blinken.

Out of the dark: 5 Schritte, die dir wirklich helfen

 

1. Hör auf, sofort dein ganzes Leben lösen zu wollen

Einer der häufigsten Denkfehler in Krisenzeiten lautet: Ich muss jetzt endlich herausfinden, was ich wirklich will – und zwar für immer. Das ist ungefähr so hilfreich, wie bei Nebel mit Vollgas zu fahren, weil man schneller Klarheit haben möchte.

Die bessere Frage lautet meistens nicht: „Was ist mein endgültiger Lebensplan?“ Sondern: „Was ist mein sinnvoller nächster Schritt?“

Zum Beispiel: 

  • ein Gespräch mit jemandem aus einem spannenden Berufsfeld
  • ein individuelles Coaching mit einer Analyse deiner Stärken
  • ein Testlauf in Form eines Projekts, Nebenjobs oder Praktikums
  • eine Bewerbung, die du dich bisher nicht getraut hast zu schreiben
  • eine passende Weiterbildung, die Perspektiven schafft

2. Trenne deinen Wert von deinem Status

Das ist ein heikler Punkt. Viele junge Erwachsene verwechseln unbemerkt zwei Dinge miteinander: Wer bin ich? und Wie gut sehe ich nach außen aus?

Jobtitel, Kontostand, Beziehung, Wohnung, Karriereschritte – all das kann wichtig sein. Aber all das ist nicht dein menschlicher Wert.

Je enger du dein Selbstwertgefühl an äußere Marker koppelst, desto härter trifft dich jede Übergangsphase. Eine robuste Orientierung entsteht eher durch innere Werte als durch gesellschaftlichen Status.

Fragen, die dir helfen können:

  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Unter welchen Bedingungen arbeite ich gut?
  • Was brauche ich eher: Sicherheit, Freiheit, Sinn, Kreativität, Entwicklung?
  • Welches Leben passt zu mir – nicht nur zu meinem Lebenslauf?

3. Behandle dich nicht wie einen Gegner

Viele Menschen reagieren in Krisen mit innerer Härte: „Reiß dich zusammen. Andere schaffen das doch auch. Stell dich nicht so an!“

Das Problem: Diese Strategie macht selten klarer. Sie macht meistens nur erschöpfter.

Eine wichtige psychologische Ressource ist Selbstmitgefühl. Das bedeutet nicht, dich zu bemitleiden. Es bedeutet, dir in einer belastenden Phase mit derselben Fairness zu begegnen, die du einem guten Freund entgegenbringen würdest.

Oder einfacher gesagt: Du musst nicht zusätzlich auf dich einprügeln, während du versuchst, wieder Orientierung zu gewinnen.

4. Nutze soziale Unterstützung

Krisen machen leise. Man zieht sich zurück, sagt weniger, erklärt weniger, schämt sich vielleicht sogar. Gerade deshalb ist soziale Unterstützung so wichtig.

Sprich mit Menschen, die zuhören können, ohne sofort alles besser wissen zu wollen – Freunde, Familie oder Kollegen. Ein gutes Gespräch löst nicht alles. Aber es kann entlasten, sortieren, spiegeln und vor allem eines verhindern: dass aus Unsicherheit Einsamkeit wird.

5. Achte auf die Basics

Schlaf, Bewegung, Tagesstruktur, Pausen, Ernährung, weniger Bildschirmzeit: Das klingt oft enttäuschend unglamourös. Ist aber psychologisch nicht nebensächlich.

Wenn dein Nervensystem dauerhaft auf Alarm steht, wird alles größer: Sorgen, Vergleiche, Zukunftsängste, Entscheidungsdruck. Stabilität im Alltag schafft die Voraussetzung dafür, wichtige Lebensfragen sinnvoll zu klären.

Wenn nichts mehr geht

Es gibt einen Punkt, an dem man ehrlich sagen sollte: Hier geht es nicht mehr nur um „normale Unsicherheit“, sondern um eine psychische Belastung, die den Alltag spürbar beeinträchtigt.

Wenn du merkst, dass du dauerhaft kaum noch zur Ruhe kommst, dich stark zurückziehst, schlecht schläfst, depressive Symptome entwickelst oder dich Hoffnungslosigkeit begleitet, dann ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Die Stiftung Gesundheitswissen hat eine hervorragende Übersicht über professionelle Unterstützungsmöglichkeiten erstellt.

Person sitzt erschöpft an einem Tisch und stützt den Kopf, Laptop vor sich.
Wenn Ruhe zur Ferne wird.

Was die Quarterlife Crisis dir vielleicht sagen will

Ich glaube, viele Menschen verstehen ihre Quarterlife Crisis zunächst falsch. Sie halten sie für einen Beweis des Scheiterns. Für ein Zeichen, dass sie zu spät dran sind, zu unsicher, zu wenig belastbar.

Aber oft ist sie etwas anderes: 

Der Moment, in dem dein Inneres sich nicht länger mit Antworten abspeisen lässt, die nur nach außen gut aussehen.
Das innere Stoppschild, bevor du jahrelang in eine Richtung läufst, die gar nicht zu dir passt.
Die Chance für einen Neuanfang.
Eine Quarterlife Crisis wird oft schlimmer, wenn du Unsicherheit als etwas behandelst, das sofort verschwinden muss. Psychologisch hilfreicher ist es, Unsicherheit als Teil eines offenen Lebens zu akzeptieren.
Wie fasst es der US-Autor Neale Donald Walsch so schön zusammen? „Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone.“

 

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Vom Kurs zur Karriere: Deine Weiterbildung überzeugend in der Bewerbung und Gehaltsverhandlung nutzen https://www.ibb.com/blog/vom-kurs-zur-karriere-deine-weiterbildung-ueberzeugend-in-der-bewerbung-und-gehaltsverhandlung-nutzen/ https://www.ibb.com/blog/vom-kurs-zur-karriere-deine-weiterbildung-ueberzeugend-in-der-bewerbung-und-gehaltsverhandlung-nutzen/#respond Thu, 05 Mar 2026 10:42:37 +0000 https://www.ibb.com/blog/blog/?p=23261

Du hast Zeit, Energie und oft auch Nerven in eine Weiterbildung, einen Kurs oder sogar eine Umschulung gesteckt – vielleicht neben dem Job, in einer Phase der Arbeitslosigkeit oder nach einer längeren Pause. Jetzt soll sich genau das in deiner Bewerbung und beim Gehalt auch wirklich auszahlen.  Genau darum geht es in diesem Blog-Artikel: wie …

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Du hast Zeit, Energie und oft auch Nerven in eine Weiterbildung, einen Kurs oder sogar eine Umschulung gesteckt – vielleicht neben dem Job, in einer Phase der Arbeitslosigkeit oder nach einer längeren Pause. Jetzt soll sich genau das in deiner Bewerbung und beim Gehalt auch wirklich auszahlen. 

Genau darum geht es in diesem Blog-Artikel: wie du deine Weiterbildung so präsentierst, dass Arbeitgeber darin keinen „nice to have“-Punkt sehen, sondern einen konkreten Mehrwert – und warum sie dafür grundsätzlich sehr offen sind. 

Weiterbildungen und Zertifikate sind für viele Personalverantwortliche ein deutliches Signal: 

  • Sie zeigen Motivation und Engagement – du investierst aktiv in deine berufliche Entwicklung. 
  • Sie ergänzen dein Profil, schließen Wissenslücken oder bringen gefragte Zusatzkompetenzen mit (z. B. IT-, Sprach- oder Soft-Skill-Trainings). 
  • Gerade für Quereinsteiger, Berufsrückkehrer und Menschen mit wenig aktueller Berufserfahrung sind Zertifikate ein starker Beleg für Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. 

Außerdem: Wer sich weiterbildet, hat bessere Chancen auf höhere Gehälter und verantwortungsvollere Aufgaben – vor allem mit anerkannten Abschlüssen.
Eine Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung zeigt zum Beispiel, dass Personen mit Meister- oder Technikerabschluss über ihr Erwerbsleben hinweg ähnlich viel verdienen wie Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium.  

Die gute Nachricht: Du kannst aktiv steuern, wie sichtbar deine Weiterbildung wird – und genau damit fangen wir jetzt an.
 

Verstehe den „Wert“ deiner Weiterbildung

Bevor du irgendetwas im Lebenslauf oder Anschreiben schreibst, kläre für dich erst einmal die folgenden Fragen: 

1. Welche fachlichen Inhalte hast du konkret gelernt?
Beispiele: 

  • „Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, DATEV“ 
  • „Social-Media-Kampagnen, Contentplanung, Meta Business Suite“ 
  • „Grundlagen Java-Programmierung, Datenbanken, SQL“ 


2. Welche Tools, Methoden oder Standards beherrschst du jetzt?

Beispiele: SAP S/4 HANA,  Microsoft 365, AutoCAD, Agiles Projektmanagement mit Scrum, Design Thinking etc.  

Diese und viele weitere Bildungsangebote findest du übrigens auch in unserem Kursangebot auf www.ibb.com – schau gerne direkt vorbei. 

3. Welche Soft Skills wurden gestärkt?
Viele Kurse fördern nebenbei auch Präsentation, Teamarbeit, Selbstorganisation und Lernfähigkeit – alles Kompetenzen, die Arbeitgeber explizit nachfragen. 

4. Welche Form des Abschlusses hast du? 

  • Teilnahmebescheinigung 
  • Zertifikat eines Bildungsträgers 
  • IHK-Prüfung oder anderer staatlich anerkannter Abschluss 

Zertifikate dienen dabei als formaler Nachweis – in Deutschland wird großer Wert auf belegbare Qualifikationen gelegt. Das zahlt sich gleich doppelt aus: „94 Prozent der beruflich ausgebildeten Personen finden in Deutschland binnen zwei Jahren eine Arbeit – der höchste Wert aller OECD-Länder. Zudem verdiene diese Gruppe im Durchschnitt 67 Prozent mehr als Menschen mit einem niedrigeren Bildungsgrad.“ [Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/weniger-berufsabschluesse-deutschland-100.html ] 

Praxis-Tipp:
Schreibe dir eine Liste mit 5–10 ganz konkreten Fähigkeiten, die du durch den Kurs gewonnen oder vertieft hast. Diese Liste brauchst du gleich für Lebenslauf, Anschreiben und Gespräch. 

Gerade wenn du nach einer Phase der Arbeitslosigkeit, einer Umschulung oder nach der Elternzeit wieder einsteigen möchtest, hilft dir diese Klarheit, selbstbewusster aufzutreten.


Weiterbildung im Lebenslauf: So wird sie zum Pluspunkt

Viele Bewerbende machen den Fehler, im Lebenslauf nur Titel und Anbieter zu nennen. Besser ist eine prägnante Auflistung der Inhalte, durch die sofort klar wird, wofür dich der Kurs qualifiziert. 

Das kann dann zum Beispiel so aussehen: 

03.2025 – 02.2026 Weiterbildung Finanzbuchhaltung mit DATEV und SAP 

IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH Wilhelmshaven 

  • Debitorenbuchhaltung 
  • Kreditorenbuchhaltung 
  • Belegerfassung 
  • Steuerrecht 
  • mit erfolgreichem Abschluss 
  • mit Zertifikat Fachkraft Rechnungswesen (IHK) 
  • mit SAP-Zertifikat Foundation Level 

Einsortieren kannst du das Ganze entweder als Teil des beruflichen Werdegangs oder in einem separaten Abschnitt, zum Beispiel „Weiterbildungen“, „Fort- und Weiterbildungen“ oder „Qualifizierungen“. 

Weniger ist mehr: Relevanz statt Kurs-Sammlung
Personaler sehen Zusatzqualifikationen im Lebenslauf gern – aber nur, wenn sie für die Stelle relevant und nicht Teil einer endlosen Aufzählung sind. 

  • Wähle die Weiterbildungen aus, die direkt zur Zielstelle passen. 
  • Kleinere Webinare und sehr allgemeine Workshops kannst du zusammenfassen („Diverse Kurzseminare zu XY“) oder weglassen.
     

Weiterbildung im Anschreiben: Vom Kurs zur Lösung für den Arbeitgeber

Im Anschreiben geht es nicht darum, den Kurs „schön zu beschreiben“, sondern aufzuzeigen, dass du durch diese Weiterbildung ein konkretes Problem des Unternehmens (besser) lösen kannst. 

Eine einfache Argumentationsstruktur für das Anschreiben: 

1. Anforderung des Arbeitgebers aufgreifen
„In Ihrer Stellenausschreibung legen Sie großen Wert auf fundierte Kenntnisse in der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung …“ 

2. Weiterbildung als Antwort darauf darstellen
„… genau diese Themen habe ich in meiner Weiterbildung „Finanzbuchhaltung mit DATEV“ vertieft.“ 

3. Praxisbezug ergänzen
„Anhand praxisnaher Fallstudien habe ich u. a. monatliche Lohnläufe, OPOS-Listen und Mahnwesen eigenständig bearbeitet.“ 

4. Nutzen für das Unternehmen formulieren
„Dadurch kann ich Ihr Team schnell bei laufenden Buchhaltungsprozessen unterstützen und Einarbeitungszeiten verkürzen.“ 

Durch relevante Schlüsselwörter, die auch in der Stellenanzeige verwendet werden, wird dein Anschreiben sowohl für Personaler als auch für Bewerbungsmanagementsysteme relevant (also Software, die Bewerbungen automatisch vorsortiert und nach bestimmten Stichworten durchsucht).  

Mehr zum Thema Bewerbungsmanagementsysteme erfährst du übrigens in diesem Blog-Artikel.

2 Frauen sitzen am Schreibtisch zum Bewerbungsgespräch.
Verknüpfe deine Skills möglichst direkt mit den Anforderungen aus der Stellenbeschreibung.

Im Gespräch: Souverän über deine Weiterbildung sprechen

Im Vorstellungsgespräch, Videocall oder Telefoninterview wird häufig nach Weiterbildungen gefragt – besonders, wenn du dich gerade „zwischen zwei Jobs“ befindest oder Quereinsteiger bist. 

Eine gute Struktur für deine Antwort: 

1. Motivation – Warum hast du den Kurs gemacht? 

  • „Ich wollte mich gezielt in Richtung XY entwickeln …“ 
  • „Nach meiner Elternzeit war mir wichtig, fachlich wieder auf dem aktuellen Stand zu sein …“ 

2. Inhalte & Praxis – Was hast du konkret gelernt und angewendet? 

  • „Wir haben z. B. komplette Monatsabschlüsse simuliert …“ 
  • „Im Projektteil habe ich mit zwei Teilnehmern eine kleine Social-Media-Kampagne für ein fiktives Unternehmen geplant …“ 

3. Transfer in den Job – Was davon ist für die Stelle relevant? 

  • „Diese Erfahrung hilft mir, Ihre Prozesse im Bereich XY schnell zu verstehen und aktiv mitzugestalten …“ 

Kurz-Formel: 

„Ich habe den Kurs gemacht, weil … Dort habe ich vor allem … gelernt und praktisch geübt. Für Ihre Stelle ist besonders wichtig, dass ich nun … kann.“ 

Bereite dir 2–3 konkrete Beispiele vor, in denen du beschreibst, wie genau du neues Wissen im Kurs angewendet hast – das wirkt deutlich stärker als eine reine Aufzählung von Inhalten.
 

Weiterbildung als Joker in der Gehaltsverhandlung

Weiterbildungen können auch in der Gehaltsverhandlung ein starkes Argument sein. Das gilt übrigens nicht nur für langjährige Mitarbeitende: Auch wenn du nach einer Umschulung oder als Wiedereinsteiger neu beginnst, kannst du deine Weiterbildung als Argument nutzen – besonders dann, wenn du damit direkt Engpässe im Team schließen kannst. 

Statt nur zu sagen „Ich habe eine Weiterbildung gemacht“, bereite konkret vor: 

  • Welche zusätzlichen Aufgaben kannst du jetzt übernehmen?
    z. B. eigene Projekte leiten, Kennzahlen auswerten, Kunden besser beraten 
  • Welchen Nutzen hat das für das Unternehmen?
    z. B. Verbesserung der Prozessqualität, schnellere Abläufe, höhere Zufriedenheit, Gewinnung neuer Kundengruppen 

Hier ein Beispiel für die Gehaltsverhandlung in einer Bewerbungssituation:
„Durch meine Umschulung zur Fachkraft XY und den zusätzlichen Kurs im Bereich Z bin ich in der Lage, von Beginn an Aufgaben wie … zu übernehmen. Der konkrete Vorteil für Ihr Unternehmen ist … Für diese Kombination aus Berufserfahrung und aktueller Qualifikation halte ich ein Jahresgehalt von … Euro für angemessen.“ 

Wenn du dich noch genauer auf das Gespräch und die Gehaltsfrage vorbereiten möchtest, schau dir gern unseren Beitrag „Das 1×1 des Bewerbungsgesprächs“ an – dort findest du viele weitere Formulierungsbeispiele und Tipps. 

So vorbereitet hast du sehr gute Karten, mit deinem Kursabschluss ein neues Karrierekapitel aufzuschlagen – ob beim Jobwechsel, beim Wiedereinstieg oder als Quereinsteiger. 

Wenn du magst, schreib uns in die Kommentare, welche Weiterbildung du gemacht hast und wo du dir noch Unterstützung bei Bewerbung oder Gehaltsverhandlung wünschst. Wir greifen deine Fragen gern in weiteren Artikeln auf. 

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Jobmessen – Deine Chance, den Traumjob zu finden! https://www.ibb.com/blog/jobmessen-deine-chance-den-traumjob-zu-finden/ https://www.ibb.com/blog/jobmessen-deine-chance-den-traumjob-zu-finden/#respond Mon, 25 Aug 2025 07:08:19 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=22621

Du bist auf Jobsuche oder möchtest dich beruflich neu orientieren? Dann sind Jobmessen ein echter Geheimtipp für dich! Auf solchen Veranstaltungen triffst du auf zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen, kannst direkt mit Personalern sprechen und erhältst Einblicke, die du sonst kaum bekommst. Klingt spannend, oder? Lass uns gemeinsam entdecken, warum sich ein Besuch auf einer …

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Du bist auf Jobsuche oder möchtest dich beruflich neu orientieren? Dann sind Jobmessen ein echter Geheimtipp für dich! Auf solchen Veranstaltungen triffst du auf zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen, kannst direkt mit Personalern sprechen und erhältst Einblicke, die du sonst kaum bekommst. Klingt spannend, oder? Lass uns gemeinsam entdecken, warum sich ein Besuch auf einer Jobmesse für dich richtig lohnen kann.

Warum Jobmessen so wertvoll sind

Eine Jobmesse ist mehr als nur eine Ansammlung von Ständen – sie ist eine einzigartige Gelegenheit, dich persönlich zu präsentieren und direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Anders als bei Online- oder Papier-Bewerbungen kannst du hier sofort einen Eindruck hinterlassen, Fragen stellen und dich von deiner besten Seite zeigen. Viele Bewerber berichten, dass sie durch den direkten Kontakt auf Jobmessen schneller und erfolgreicher zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden. Das persönliche Gespräch schafft Vertrauen und hebt dich aus der Masse heraus.

Außerdem bieten dir Jobmessen eine Übersicht über den Arbeitsmarkt und aktuelle Trends. Du kannst verschiedene Branchen kennenlernen, dich über Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote informieren und sogar an Workshops teilnehmen, die dich fit für den Bewerbungsprozess machen. So bist du bestens vorbereitet, wenn es darum geht, deinen Traumjob zu ergattern.

Echte Erfolge im echten Leben

Viele, die Jobmessen besucht haben, berichten von echten Erfolgserlebnissen. Zum Beispiel eine 62-jährige Bürokraft, die ausgerechnet auf einer Ausbildungsmesse in Wilhelmshaven direkt nicht nur eine, sonders sogar sechs Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten hat – vorher hatte sie sich monatelang erfolglos beworben. Oder ein Elektrotechniker, der auf einer Messe in Osnabrück nicht nur spannende Jobangebote fand, sondern auch wertvolle Kontakte knüpfen konnte, die ihm später bei der Jobsuche halfen. Oder auch eine Umschülerin, die auf einer Jobmesse in Hannover ihren Praktikumsplatz als Industriekauffrau fand.

Diese Erfolgsgeschichten zeigen: Wer aktiv auf Jobmessen geht, der hat nicht nur die Chance, Jobs zu finden, sondern baut auch ein Netzwerk auf, das langfristig Türen öffnet. Und das Beste: Du kannst dich direkt vor Ort über die Unternehmenskultur informieren und herausfinden, ob das Unternehmen wirklich zu dir passt.

Zwei Frauen und ein Mann stehen im Kreis und sind im Gespräch auf einer Jobmesse.
Eine Jobmesse ist die perfekte Gelegenheit, um mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.

Fünf wichtige branchenübergreifende Jobmessen in Deutschland

Damit du weißt, wo du deine Chancen nutzen kannst, hier fünf der wichtigsten Karriere- und Jobmessen, die branchenübergreifend sind und regelmäßig in Deutschland stattfinden:

  • jobmesse deutschland – Diese Messe ist deutschlandweit unterwegs und bietet eine große Vielfalt an Unternehmen aus allen Branchen. Hier findest du von der Ausbildung bis zur Festanstellung alles.
  • Karrieretag – Besonders für Berufseinsteiger und junge Fachkräfte geeignet, mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die auf der Suche nach Talenten sind.
  • Deine Jobmesse – Zielgruppe sind Fachkräfte, Azubis und Abiturienten sowie Akademiker; die Messen finden bundesweit in fast zwei Dutzend Städten statt.
  • Jobwoche Jobmesse – Schwerpunktmäßig in Norddeutschland und im Ruhrgebiet richten sich die Jobwoche Jobmessen an Fach- und Führungskräfte ebenso wie an Young Professionals, Quereinsteiger und Schüler.
  • Stuzubi – Der Name ist Programm: Diese Messe richtet sich mit den Schwerpunkten Studium, Ausbildung und Duales Studium vor allem an ein junges Publikum. Zudem gibt es interessante Online-Events.

So holst du das Beste aus deinem Messebesuch heraus

Damit dein Besuch auf der Jobmesse ein voller Erfolg wird, solltest du dich gut vorbereiten.

  • Informiere dich vorher über die teilnehmenden Unternehmen und überlege dir, welche für dich am interessantesten sind.
  • Bring mehrere Kopien deines Lebenslaufs mit und übe ein kurzes, knackiges Vorstellungsgespräch, das du am Stand halten kannst.
  • Sei offen, freundlich und zeige echtes Interesse – das macht Eindruck! Mache dich im Vorfeld fit – vom Lebenslauf bis zum Personal Branding.
  • Nutze außerdem die Chance, an Workshops teilzunehmen. Viele Messen bieten Tipps zu Bewerbung, Karriereplanung und Selbstpräsentation an. So kannst du deine Chancen weiter verbessern.

Einen super Messe-Guide findet man auf der Seite von karrieretag.org – hier bekommt man Tipps von der Vorbereitung über Smalltalk bis hin zur Kontaktaufnahme nach der Jobmesse.

Fazit: Jobmessen sind deine Karriere-Booster.

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Mit KI zum Erfolg: Clevere Tools für deine optimale Bewerbung https://www.ibb.com/blog/mit-ki-zum-erfolg-clevere-tools-fuer-deine-optimale-bewerbung/ https://www.ibb.com/blog/mit-ki-zum-erfolg-clevere-tools-fuer-deine-optimale-bewerbung/#respond Wed, 28 May 2025 10:19:39 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=19390

Du bist auf Jobsuche und merkst, dass es gar nicht so einfach ist, eine gute Bewerbung zu erstellen? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Die Welt der Bewerbungen hat sich im digitalen Zeitalter stark gewandelt, und es gibt mittlerweile viele Tools, die dir dabei helfen können, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. …

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Du bist auf Jobsuche und merkst, dass es gar nicht so einfach ist, eine gute Bewerbung zu erstellen? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Die Welt der Bewerbungen hat sich im digitalen Zeitalter stark gewandelt, und es gibt mittlerweile viele Tools, die dir dabei helfen können, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. Auch wenn du vielleicht etwas reserviert gegenüber KI-Lösungen bist, gibt es einige praktische und benutzerfreundliche Werkzeuge, die dir die Arbeit erleichtern können. Hier sind einige davon: 

Ansprechendes Bewerbungsfoto

Na, erinnerst du dich auch noch mit Grausen daran, für ein gutes Bewerbungsfoto zum Fotografen zu gehen und für vier Fotos 30 Euro zu bezahlen? Diese Zeiten sind vorbei, denn mittlerweile verfügen die meisten Smartphones über wirklich gute Kameras und entsprechende Filterfunktionen. BewerbungNet erklärt in einem hervorragenden Anleitungs-Video in unter fünf Minuten, worauf du achten musst und wie du ein gutes Foto erstellst. Denn ein professionelles Profilbild kann den ersten Eindruck deiner Bewerbung erheblich verbessern.  

Pfpmaker.com* und Picofme.io sind einfach zu bedienende Tools, mit denen du hochwertige Profilbilder erstellen kannst. Du musst lediglich ein Foto hochladen, und die Tools entfernen den Original-Hintergrund und ersetzen ihn durch Einfarb-, Farbverlaufs-, Office- oder Kreativhintergründe. So kannst du sicherstellen, dass dein LinkedIn-Profil, Deckblatt oder Lebenslauf einen professionellen Eindruck hinterlässt. 

Kreatives Design

Canva ist ein vielseitiges Design-Tool, das dir hilft, ansprechende Header für LinkedIn oder ein attraktives Deckblatt zu gestalten. Ebenso kannst du z.B. eine Bewerbungsvisitenkarte oder einen Bewerbungsflyer damit erstellen. Es bietet eine Vielzahl von Vorlagen, die du einfach anpassen kannst. Selbst wenn du kein Design-Profi bist, kannst du mit Canva professionelle und visuell ansprechende Bewerbungsunterlagen erstellen. Die Benutzerfreundlichkeit und die vielen Anpassungsmöglichkeiten machen es zu einem unverzichtbaren Werkzeug für deine Bewerbung.

Auf einem Laptop steht das Canva-Logo.
Gestalte deine Bewerbung mit dem passenden Tool ansprechend und kreativ!

Rechtschreibung und Grammatik 

Zum Glück hat mittlerweile (fast) jede Textverarbeitung wie z.B. Microsoft Word, Apple Pages, LibreOffice Writer und OnlyOffice eine eingebaute Rechtschreibprüfung. In vielen Berufen ist eine sichere Verwendung der deutschen Sprache wichtig – Personaler achten daher häufig immer noch stark auf Rechtschreibfehler.  

Aber nicht nur ein fehlerfreier Lebenslauf und ein orthographisch korrektes Anschreiben sind wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung, sondern auch eine gute Struktur und überzeugende Grammatik. Languagetool.org* ist ein leistungsstarkes Korrektur- und Stilprüfungstool, das dir dabei hilft, Rechtschreib- und Grammatikfehler zu vermeiden. Es unterstützt mehrere Sprachen und bietet detaillierte Verbesserungsvorschläge. So kannst du sicherstellen, dass deine Texte nicht nur korrekt, sondern auch stilistisch einwandfrei sind.  

Neben der Website gibt es auch praktische kostenlose Add-Ons für alle gängigen Betriebssysteme, Mailprogramme, Browser und Textverarbeitungsprogramme. 

Lesbarkeit des Lebenslaufs checken 

Der CVlizer* von JobCloud HR Tech ist ein innovatives Tool, das dir dabei hilft zu überprüfen, ob dein Lebenslauf auch maschinenlesbar ist. Denn in der heutigen digitalen Welt ist der Bewerbungsprozess stark automatisiert.  

Ein zentrales Werkzeug dabei ist das Applicant Tracking System (ATS); in einem Blog-Artikel haben wir ausführlich beleuchtet, was es damit auf sich hat. 

Mit dem CVlizer kannst du im ersten Schritt deinen Lebenslauf hochladen und erhältst dann eine Übersicht, welchen Datenbankfeldern deine Daten und Angaben zugewiesen wurden. Du erkennst also auf einen Blick, ob die Software deine Arbeitgeber, Positionen, Tätigkeiten, Kontaktdaten etc. korrekt ausgelesen hat. Wenn nicht, dann weißt du, dass du an der Maschinenlesbarkeit noch arbeiten musst. 

Warum diese Tools nutzen?

Vielleicht fragst du dich, warum du diese Tools für die Bewerbung nutzen solltest, wenn du bisher ohne sie ausgekommen bist. Die Antwort ist einfach: Sie sparen Zeit und helfen dir, deine Bewerbungsunterlagen zu optimieren. In einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt kann jedes kleine Detail den Unterschied machen. Ein professionelles Profilbild, ein ansprechendes Design und fehlerfreie Texte können deine Chancen erheblich verbessern 

Auch wenn du vielleicht skeptisch gegenüber KI-Lösungen bist, lohnt es sich, diese Tools für die Bewerbung auszuprobieren. Sie sind benutzerfreundlich und können dir dabei helfen, deine Bewerbungsunterlagen auf das nächste Level zu bringen. Die Kombination aus professionellen Profilbildern, ansprechendem Design und fehlerfreien Texten kann dir den entscheidenden Vorteil verschaffen, den du brauchst, um deinen Traumjob zu landen. 

Probier es aus – du wirst überrascht sein, wie viel einfacher und effektiver der Bewerbungsprozess mit diesen Tools sein kann! 

Übrigens, falls du dir hinsichtlich deiner persönlichen Daten und Infos Sorgen machst: Hinter allen mit einem (*) Sternchen gekennzeichneten Tools stehen europäische Unternehmen, für deren Angebote die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zwingend ist. 

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Personal Branding: Dein Weg zu deiner starken Personenmarke https://www.ibb.com/blog/personal-branding-dein-weg-zu-deiner-starken-personenmarke/ https://www.ibb.com/blog/personal-branding-dein-weg-zu-deiner-starken-personenmarke/#comments Wed, 26 Mar 2025 13:30:36 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=17705

Wenn du gerade arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann der Aufbau einer starken Personenmarke ein entscheidender Schritt sein, um den nächsten Karriereschritt zu machen. Egal, ob du Berufseinsteiger oder Fachkraft bist – mit einer klaren und überzeugenden Personenmarke kannst du dich von der Masse abheben und deine beruflichen Chancen verbessern. In diesem Artikel …

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Wenn du gerade arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann der Aufbau einer starken Personenmarke ein entscheidender Schritt sein, um den nächsten Karriereschritt zu machen. Egal, ob du Berufseinsteiger oder Fachkraft bist – mit einer klaren und überzeugenden Personenmarke kannst du dich von der Masse abheben und deine beruflichen Chancen verbessern. In diesem Artikel erfährst du, wie du Schritt für Schritt deine eigene Personenmarke aufbaust. 

Was ist Personal Branding?

Denk mal an Fast Food … Na, hast du vor deinem inneren Auge auch eine „Goldene Möwe“ gesehen? Marken prägen sich ein. Und das, was große Unternehmen und Konzerne tun, kannst du auch! Personal Branding bedeutet, dich selbst als Marke zu betrachten und gezielt zu präsentieren. Es geht darum, deine Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeitsmerkmale so zu kommunizieren, dass du für potenzielle Arbeitgeber attraktiv und unverwechselbar wirst. Eine starke Personenmarke hilft dir, deine beruflichen Ziele zu erreichen und deine Karriere voranzutreiben. 

Warum ist Personal Branding wichtig?

In der heutigen Arbeitswelt ist es nicht mehr ausreichend, einfach nur gut in deinem Job zu sein. Es geht darum, sichtbar zu sein und sich von anderen abzuheben. Personal Branding hilft dir dabei: 

  • dich klar und überzeugend zu präsentieren 
  • deine Stärken und Kompetenzen hervorzuheben 
  • Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen 
  • Netzwerke zu erweitern und wertvolle Kontakte zu knüpfen 
Du bist einzigartig – mach dich selbst zur eigenen Marke!

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aufbau deiner Personenmarke

 

1. Selbstreflexion: Wer bist du und was macht dich einzigartig?

Bevor du mit dem Personal Branding beginnst, ist es wichtig, dass du dir erst einmal über deine eigenen Stärken, Werte und Ziele im Klaren bist. Nimm dir Zeit für eine tiefgehende und ehrliche Selbstreflexion. Beantworte folgende Fragen: 

  • Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringe ich mit? 
  • Was sind meine beruflichen und persönlichen Stärken? 
  • Welche Werte sind mir wichtig? 
  • Was sind meine beruflichen Ziele?

2. Zielgruppenanalyse: Wen möchtest du erreichen?

Wer für alles offen ist, der kann nicht ganz dicht sein. Deshalb überlege dir im nächsten Schritt, wer überhaupt deine Zielgruppe ist. Möchtest du potenzielle Arbeitgeber ansprechen oder Kollegen in deiner Branche? Je klarer du deine Zielgruppe definierst, desto gezielter kannst du deine Botschaften formulieren. Denke daran: 

  • Welche Bedürfnisse und Erwartungen hat deine Zielgruppe? 
  • Wie kannst du ihnen helfen oder einen Mehrwert bieten?
     
3. Botschaft entwickeln: Was möchtest du kommunizieren?

Jetzt geht es darum, deine Kernbotschaft zu entwickeln. Diese sollte klar und prägnant sein und deine Stärken und Ziele widerspiegeln. Überlege dir: 

  • Was ist das zentrale Thema deiner Personenmarke? 
  • Welche drei Hauptpunkte möchtest du immer wieder kommunizieren? 
  • Wie kannst du deine Botschaft authentisch und überzeugend präsentieren? 

Orientiere dich dabei ruhig an Unternehmen aus der Wirtschaft. Deren Botschaften sind meist sehr prägnant und werden zu einem Werbespruch, einem Slogan zusammengefasst: 

  • „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ (Ritter Sport) 
  • „Das Auto.“ (Volkswagen) 
  • „Just Do It.“ (Nike) 
  • „Think different.“ (Apple) 
  • „Das Beste oder nichts.“ (Mercedes-Benz)
     
4. Online-Präsenz aufbauen: Sichtbarkeit schaffen

Eine starke Online-Präsenz ist heute unerlässlich für erfolgreiches Personal Branding. Nutze Plattformen wie LinkedIn und XING oder erstelle ein Portfolio (z.B. auf Github für Programmierer, Behance für Mediengestalter oder Journo für Journalisten), um dich zu präsentieren. Hier einige Tipps: 

  • Erstelle ein professionelles Profil auf LinkedIn und XING. 
  • Teile regelmäßig relevante Inhalte und Beiträge. 
  • Vernetze dich aktiv mit anderen Fachkräften und Experten in deiner Branche. 
  • Nutze Social-Media-Kanäle wie Instagram, Bluesky oder Facebook, um dich an Diskussionen zu beteiligen und deine Sichtbarkeit zu erhöhen.

5. Netzwerk erweitern: Kontakte knüpfen

Ein starkes Netzwerk ist ein wichtiger Bestandteil deiner Personenmarke. Nutze gute Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu pflegen. Hier einige Ideen: 

  • Nimm an Workshops und Seminaren teil. 
  • Engagiere dich in Fachgruppen und Online-Foren, z.B. auf reddit, um dich mit anderen Fachkräften auszutauschen.

6. Kontinuierliche Weiterentwicklung: Bleibe am Ball

Personal Branding ist kein einmaliger Prozess, sondern erfordert kontinuierliche Arbeit und Anpassung. Bleibe am Ball und entwickle deine Personenmarke stetig weiter. Denke daran: 

  • Lerne ständig dazu und erweitere deine Fähigkeiten. 
  • Passe deine Botschaften und Strategien an aktuelle Entwicklungen an. 
  • Sei offen für Feedback und nutze es zur Verbesserung.

Fazit

Der Aufbau einer starken Personenmarke ist ein wichtiger Schritt, um deine beruflichen Chancen zu verbessern und dich von anderen abzuheben. Mit einer klaren Selbstreflexion, einer gezielten Zielgruppenanalyse, einer überzeugenden Botschaft und einer starken Online-Präsenz kannst du dein Personal Branding erfolgreich aufbauen. Nutze die Chancen, die sich dir bieten, und bleibe kontinuierlich am Ball. Viel Erfolg auf deinem Weg zur starken Personenmarke! 

Wenn du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, stehen wir dir gerne zur Verfügung. In unseren individuellen Coachings helfen wir dir dabei, deine Stärken zu analysieren, deine Zielberufe zu identifizieren und für Arbeitgeber sichtbar zu werden. Lass uns gemeinsam deine berufliche Zukunft gestalten – vereinbare am besten heute noch einen Termin!
  

Weiterführende Ressourcen

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Exklusiv-Interview: Wie Weiterbildung in Krisenzeiten deinen beruflichen Erfolg sichert https://www.ibb.com/blog/exklusiv-interview-wie-weiterbildung-in-krisenzeiten-deinen-beruflichen-erfolg-sichert/ https://www.ibb.com/blog/exklusiv-interview-wie-weiterbildung-in-krisenzeiten-deinen-beruflichen-erfolg-sichert/#respond Fri, 10 Jan 2025 11:33:02 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=17290

2024 war für viele ein finanziell herausforderndes Jahr, sei es durch betriebsbedingte Kündigungen oder die anhaltende Wirtschaftskrise, die Branchen wie Maschinenbau, Einzelhandel, Bau und Automobil stark getroffen hat. In solchen Zeiten wird die Bedeutung von beruflicher Weiterbildung und Fortbildung besonders deutlich. Weiterbildung ist nicht nur ein Mittel, um die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem …

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2024 war für viele ein finanziell herausforderndes Jahr, sei es durch betriebsbedingte Kündigungen oder die anhaltende Wirtschaftskrise, die Branchen wie Maschinenbau, Einzelhandel, Bau und Automobil stark getroffen hat. In solchen Zeiten wird die Bedeutung von beruflicher Weiterbildung und Fortbildung besonders deutlich. Weiterbildung ist nicht nur ein Mittel, um die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch eine entscheidende Strategie, um die beruflichen Perspektiven zu verbessern und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Interview mit der IBB-Bildungsberaterin Kathrin Lopes

Heute geben wir dir einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten beim IBB. Unsere langjährige Kollegin und Bildungsberaterin Kathrin Lopes erklärt dir im Video, wie du die passende Fortbildung findest und welche finanziellen Unterstützungen dir zur Verfügung stehen. Lass dich inspirieren und entdecke, wie du durch gezielte Weiterbildung deine beruflichen Perspektiven nachhaltig verbesserst und deine Karrierechancen maximierst!

 

Dein Weg zur beruflichen Sicherheit: Weiterbildungsmöglichkeiten und Förderungen

Für Jobsuchende und diejenigen, die sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen, schafft berufliche Weiterbildung zahlreiche Vorteile. Das IBB bietet eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten, die auf deine individuellen Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten sind. Ob es sich um Fortbildung, Umschulung, Teilqualifizierung oder Coaching handelt, das IBB unterstützt dich dabei, die passende Weiterbildung zu finden und deine beruflichen Ziele zu erreichen.

Da die Angebote des IBB zertifiziert sind, hast du die Möglichkeit, Weiterbildungen und Umschulungen durch Bildungsgutscheine und weitere Förderungen der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Rentenkasse finanzieren zu lassen. Dies bedeutet, dass die Kosten für die Weiterbildung vollständig abgedeckt werden können, was den Zugang zu diesen wertvollen Bildungsangeboten erleichtert. Aber auch für Berufstätige gibt es Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel das Qualifizierungschancengesetz (QCG), das es ermöglicht, sich berufsbegleitend weiterzubilden.

Mach 2025 zum Jahr, in dem du beruflich neu durchstartest!

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Bewerbungsmappe 2025: Was gehört rein und was nicht? https://www.ibb.com/blog/bewerbungsmappe-2025-was-gehoert-rein-und-was-nicht/ https://www.ibb.com/blog/bewerbungsmappe-2025-was-gehoert-rein-und-was-nicht/#respond Mon, 18 Nov 2024 13:43:15 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=17016

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und mit ihr auch die Anforderungen an eine Bewerbung. Wenn du dich das letzte Mal beworben hast, als Coldplay in den Charts war und Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, dann ist es jetzt höchste Zeit, deine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. In diesem Artikel geben wir dir einen umfassenden …

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Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und mit ihr auch die Anforderungen an eine Bewerbung. Wenn du dich das letzte Mal beworben hast, als Coldplay in den Charts war und Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, dann ist es jetzt höchste Zeit, deine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. In diesem Artikel geben wir dir einen umfassenden Überblick über die aktuellen Standards für eine erfolgreiche Bewerbungsmappe.

 

Die Grundstruktur der modernen Bewerbungsmappe

Was gehört in eine Bewerbung? Eine zeitgemäße Bewerbungsmappe besteht im Kern (weiterhin) aus den folgenden Komponenten:

  1. Anschreiben
  2. Lebenslauf
  3. Zeugnisse und Zertifikate

Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, deine Bewerbung zum Beispiel um ein Deckblatt, Arbeitsproben, Referenzschreiben oder eine „Dritte Seite“ zu ergänzen.

Die wahrscheinlich wichtigste Veränderung der letzten zwanzig Jahre: Die Bewerbungsmappe ist heutzutage digital. Als Standard hat sich durchgesetzt, alle Unterlagen in einer PDF-Datei (max. 5 MB) zusammenfassen und per Mail zu verschicken oder ggf. in Bewerbungsmanagementsystemen der Arbeitgeber hochzuladen. Nur noch extrem selten verlangen Unternehmen die Bewerbung in Papierform. Mehr noch: Manche Firmen erwähnen in ihrer Stellenausschreibung ausdrücklich, dass Unterlagen in Papierform nicht berücksichtigt werden.

Falls du physische Bewerbungsmappen verwenden willst, dann lass bitte die Finger von den sogenannten „Dreifaltigkeits-Mappen“ – meistens sind diese aus Karton gefertigt, mit goldener Schrift verziert und müssen doppelt aufgeklappt werden. Personaler hassen sie, weil es mühsam ist, die Unterlagen herauszufriemeln und nach dem Kopieren oder Scannen wieder an den richtigen Stellen einzuheften. Ärgerlich – ausgeklappt nimmt die Mappe viel Platz auf dem Schreibtisch ein. Wesentlich cleverer und praktischer sind ja Klemmmappen – mit einem Griff sind die gesamten Unterlagen ein- bzw. ausgeheftet. Und sie kosten meist auch nur ein Fünftel dessen, was eine dreiteilige Bewerbungsmappe kostet.

Viel Papier in eine echten Mappe? Diese Variante ist stark auf dem Rückzug – meist geht´s heute digital.

 

Das Anschreiben: Dein persönlicher Türöffner

Auch, wenn es eine wachsende Zahl von Unternehmen gibt, denen Lebenslauf und Zeugnisse als Entscheidungsgrundlage reichen: Das Anschreiben bleibt nach wie vor ein zentrales Element deiner Bewerbung. Es sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Maximale Länge: eine DIN A4-Seite
  • Inhalt: Deine Kernkompetenzen für die Stelle und die Motivation für den Arbeitgeber
  • Fokus: Dein potenzieller Mehrwert für das Unternehmen

Solltest du deine Bewerbung wirklich in Papierform verschicken, dann gehört das Anschreiben übrigens lose auf die Bewerbungsmappe!

 

Der Lebenslauf: Dein Werdegang auf einen Blick

Der Lebenslauf hat sich in den letzten Jahren am stärksten gewandelt:

  • Format: tabellarisch und antichronologisch (neueste Station zuerst)
  • Länge: 1-3 DIN A4-Seiten
  • Übersichtlichkeit: Nutze klare Strukturen und Absätze.
  • Inhalt: lückenloser beruflicher Werdegang, relevante Qualifikationen und Kompetenzen (z.B. Software oder Sprachen)
  • Berufserfahrung: Führe relevante berufliche Stationen auf und beschreibe kurz deine Aufgaben und Erfolge.
  • Foto: optional, aber in Deutschland noch üblich (wenn, dann professionell und aktuell)
  • Digitale Präsenz: In der heutigen Zeit spielt auch deine digitale Sichtbarkeit eine Rolle. Halte deshalb dein LinkedIn-Profil aktuell und gut gepflegt.
  • Unterschrift nicht vergessen – sie bestätigt die Richtigkeit deiner Angaben.

 

Zeugnisse und Zertifikate: Belege deine Qualifikationen

Bei der Auswahl deiner Anlagen gilt: Qualität vor Quantität.

  • Relevanz: Füge nur Dokumente bei, die für die angestrebte Position bedeutsam sind.
  • Arbeitszeugnisse: Belege deine Berufserfahrung.
  • Ausbildungs- und Studienzeugnisse: Zeige deine akademischen Leistungen.
  • Fort- und Weiterbildungszertifikate: Dokumentiere zusätzliche Qualifikationen.
  • Empfehlungsschreiben: Schriftliche Statements von früheren Arbeitgebern oder Kollegen können deine Bewerbung stärken.
  • Aktualität: Bei langjähriger Berufserfahrung reichen die Zeugnisse der letzten 5-10 Jahre.
  • Reihenfolge: entweder chronologisch oder entsprechend der Reihenfolge im Lebenslauf

 

Optionale Elemente: Deckblatt, Portfolio und „Dritte Seite“

 

Das Deckblatt: Der erste Eindruck zählt

Ein Deckblatt kann deine Bewerbung optisch aufwerten:

  • Inhalt: Bewerbungsfoto, Name, Berufsabschluss, Kontaktdaten, angestrebte Position
  • Funktion: Zusammenfassung wichtiger Informationen auf einen Blick
  • Gestaltung: Passend zum Gesamtlayout der Bewerbung

 

Portfolio oder Arbeitsproben: Kompetenz zum Anschauen

In einigen Branchen, wie etwa im Kreativbereich, sind Arbeitsproben unerlässlich. Ein Portfolio zeigt konkrete Beispiele deiner Arbeit und kann z.B. Folgendes umfassen:

  • Designs
  • Projekte
  • Veröffentlichungen
  • Online-Portfolio (z.B. GitHub-Repository) oder Homepage

 

Die „Dritte Seite“: Raum für Zusatzinformationen

Diese optionale Seite bietet Platz für:

  • Detaillierte Darstellung deiner Motivation
  • Hervorhebung besonderer Qualifikationen oder Soft Skills
  • Erläuterung deines potenziellen Beitrags zum Unternehmenserfolg

 

Tipps für eine überzeugende Bewerbungsmappe

  1. Individualität: Pass deine Unterlagen an jede Stelle an.
  2. Konsistenz: Verwende durchgängig dasselbe Layout und dieselbe Schriftart.
  3. Prägnanz: Beschränke dich auf maximal 10 DIN A4-Seiten insgesamt.
  4. Fehlerfreiheit: Lass deine Unterlagen von einer zweiten Person Korrektur lesen.
  5. Aktualität: Überprüfe regelmäßig, ob Ihre Angaben noch aktuell sind.

 

Fazit

Eine zeitgemäße Bewerbungsmappe zeichnet sich durch Klarheit, Relevanz und Professionalität aus. Sie präsentiert deine Qualifikationen und Erfahrungen prägnant und zielgerichtet. So erhöhst du deine Chancen, im Bewerbungsprozess zu überzeugen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Denk daran: Deine Bewerbungsmappe ist dein persönliches Marketinginstrument – nutze es klug, um dich von der Konkurrenz abzuheben!

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Applicant Tracking Software: So optimierst du deine Bewerbung dafür https://www.ibb.com/blog/applicant-tracking-software-so-optimierst-du-deine-bewerbung-dafuer/ https://www.ibb.com/blog/applicant-tracking-software-so-optimierst-du-deine-bewerbung-dafuer/#respond Thu, 10 Oct 2024 07:11:51 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=16821

  Laut einer Umfrage aus 2023 ist knapp die Hälfte der Beschäftigten bereit, den Arbeitgeber innerhalb der nächsten zwölf Monate zu wechseln – das ist einer der Gründe, warum die Zahl der Bewerbungen seit Jahren zunimmt. Nicht wenige Jobsuchende denken, dass die Bewerbung direkt von einem Personaler gelesen wird – aber das ist immer seltener …

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Laut einer Umfrage aus 2023 ist knapp die Hälfte der Beschäftigten bereit, den Arbeitgeber innerhalb der nächsten zwölf Monate zu wechseln – das ist einer der Gründe, warum die Zahl der Bewerbungen seit Jahren zunimmt. Nicht wenige Jobsuchende denken, dass die Bewerbung direkt von einem Personaler gelesen wird – aber das ist immer seltener der Fall. In der heutigen digitalen Welt ist der Bewerbungsprozess stark automatisiert. Ein zentrales Werkzeug in diesem Prozess ist das Applicant Tracking System (ATS). Oft steht die Abkürzung auch für Applicant Tracking Software oder Application Tracking System.

In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen aus Sicht von Bewerbern, um ihnen zu helfen, sich erfolgreich auf Stellen zu bewerben.

Was ist Applicant Tracking Software?

Applicant Tracking Software (ATS) setzen Unternehmen zur digitalen Verwaltung des Personalbeschaffungsprozesses ein. Ein Applicant Tracking System dient als zentrale Datenbank für Stellen- und Bewerberinformationen und automatisiert viele Aufgaben im Recruiting-Prozess. Oft ist das ATS mit eingebunden in die Personalverwaltungssoftware.

Applicant Tracking Software übernimmt häufig folgende Hauptaufgaben:

  • Verwaltung von Stellenausschreibungen und Bewerbungen
  • Automatisiertes Screening und Filtern von Bewerbungen
  • Unterstützung bei der Kommunikation mit Bewerbern
  • Planung und Koordination von Vorstellungsgesprächen
  • Analyse und Reporting von Recruiting-Daten

Das System scannt eingehende Bewerbungen, analysiert Lebensläufe und filtert Kandidaten anhand vordefinierter Kriterien. Dies ermöglicht es Recruitern, sich auf die vielversprechendsten Bewerber zu konzentrieren.

Aus Bewerbersicht hat die Nutzung von Applicant Tracking Software sowohl Vor- als auch Nachteile. Auf der einen Seite wird der Auswahlprozess effizienter, da HR-Teams schnell die am besten geeigneten Kandidaten identifizieren können, als wenn die Bewerbungen von Hand ausgewertet werden. Auf der anderen Seite kann es dazu führen, dass deine Bewerbung abgelehnt wird, wenn sie nicht den spezifischen Anforderungen oder Formaten entsprechen.

In welchen Branchen kommt ein Applicant Tracking System besonders häufig zum Einsatz?

Die Nutzung von Bewerbermanagementsoftware hängt stark von der Unternehmensgröße ab. Während fast alle großen Unternehmen solch eine Software nutzen, tun dies im Bereich der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) deutlich weniger als ein Drittel. Denn abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen sind ATS-Lösungen nicht gerade kostengünstig. Daher kommen sie verstärkt dort zum Einsatz, wo viel Personal beschäftigt ist und häufiger Stellen zu besetzen sind:

  • IT und Technologie, z.B. Großkonzerne
  • Gesundheitswesen, v.a. Krankenhäuser und Kliniken
  • Finanzdienstleistungen, insb. Banken und Versicherungen
  • Industrie
Wer kommt weiter und wer nicht? Applicant Tracking Software durchleuchtet eingehende Bewerbungen.

Tipps für Bewerber

Um deine Chancen bei einem ATS-basierten Bewerbungsprozess zu erhöhen, solltest du die folgenden Punkte beachten:

Formatierung:

  • Verwende ein einfaches, gut strukturiertes Layout. Halte deinen Lebenslauf klar und präzise. Verwende klare Überschriften und Aufzählungszeichen, um Informationen schnell erfassbar zu machen.
  • Nutze gängige Schriftarten (z.B. Times New Roman, Arial, Calibri, Aptos) – diese können vom ATS fehlerfrei eingelesen werden.
  • Vermeide Tabellen, Grafiken oder komplexe Formatierungen, da viele ATS Schwierigkeiten haben, diese zu lesen.

Inhalt:

  • Pass deinen Lebenslauf an die Stellenbeschreibung an. Verwende gängige Jobtitel und Begriffe, die in der Branche üblich sind, um die Auffindbarkeit zu erhöhen.
  • Verwende relevante Keywords aus der Stellenanzeige. Analysiere die Stellenanzeige und identifiziere die relevanten Schlüsselwörter. Integriere sie in deinen Lebenslauf, um sicherzustellen, dass das ATS eine hohe Passung von dir zum gewünschten Profil erkennt.
  • Achte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Ein fehlerfreier Lebenslauf hinterlässt einen professionellen Eindruck.

Dateiformat:

  • Reich deine Unterlagen im gewünschten Format ein – meistens ist das das PDF-Format. Mit Online-Tools wie z.B. PDF24 kannst du kostenlos und schnell PDF erstellen, komprimieren oder bearbeiten.
  • Verwende einen aussagekräftigen Dateinamen (z.B. „Bewerbung_Bahar_Beispiel_Finanzbuchhalterin.pdf“).

Vollständigkeit:

  • Stell unbedingt sicher, dass alle geforderten Informationen enthalten sind.
  • Füll alle Pflichtfelder in Online-Formularen aus (z.B. Staatsangehörigkeit).

 

Was muss ich bei der Erstellung des Anschreibens beachten?

Auch beim Anschreiben gibt es einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest, damit es bei Applicant Tracking Software gut ankommt:

  • Personalisierung: Richte dein Anschreiben, wenn möglich, an eine spezifische Person. Vermeide die allgemeine Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.
  • Schlüsselwörter einfügen: Ähnlich wie im Lebenslauf solltest du relevante Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige in dein Anschreiben einfügen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das ATS eine hohe Passung von dir mit dem Wunschprofil erkennt.
  • Klarer Aufbau: Strukturiere dein Anschreiben mit einer klaren Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Beginne mit einer starken Eröffnung, die dein Interesse an dieser individuellen Position zeigt.
  • Bezug zur Stellenanzeige: Geh konkret auf die Anforderungen der Stellenanzeige ein und zeig anhand von Beispielen, wie deine Erfahrungen und Fähigkeiten dazu passen.
  • Fehlerfreie Sprache: Achte auf Rechtschreibung und Grammatik. Ein fehlerfreies Anschreiben hinterlässt einen professionellen Eindruck.

Auf den Seiten der verschiedenen Anbieter bekommst du weitere spannende Informationen, wie ein Application Tracking System aufgebaut ist und funktioniert:

Indem du diese Punkte berücksichtigst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Bewerbung von der Applicant Tracking Software korrekt erfasst und an die zuständigen Recruiter weitergeleitet wird. Viel Erfolg!

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Vom Scheitern und Aufstehen – wie dir ein Neubeginn gelingt https://www.ibb.com/blog/aufstehen-krone-richten-weiterlaufen-vom-umgang-mit-dem-scheitern/ https://www.ibb.com/blog/aufstehen-krone-richten-weiterlaufen-vom-umgang-mit-dem-scheitern/#respond Mon, 02 Sep 2024 07:05:12 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=2652

„Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spaß, den wir vor wenigen Augenblicken als Familie noch hatten, ist sprichtwörtlich verflogen … „Ich hab‘ keine Lust mehr!“ Mein Sohn ist sauer, denn er hat gerade beim Brettspiel verloren. Er ist Letzter geworden. Ich kann ihn gut verstehen, schließlich ging es mir …

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„Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spaß, den wir vor wenigen Augenblicken als Familie noch hatten, ist sprichtwörtlich verflogen … „Ich hab‘ keine Lust mehr!“ Mein Sohn ist sauer, denn er hat gerade beim Brettspiel verloren. Er ist Letzter geworden. Ich kann ihn gut verstehen, schließlich ging es mir als Kind auch nicht viel anders. Vermutlich gibt es niemanden, der gerne verliert.

Mittlerweile ist mein Sohn ein Teenager und kann mit Niederlagen besser umgehen. Aber trotzdem: Verlieren, scheitern, hinfallen – das tut weh.

Erst recht beruflich: Menschen, die im Job scheitern, die arbeitslos werden, die ein Studium nicht erfolgreich abschließen, sind häufig sehr gekränkte Menschen. Das erlebe ich in meiner Arbeit als Coach täglich. Das Selbstbewusstsein ist beschädigt und die Lebensfreude verletzt.

Nicht wenige Menschen ziehen sich dann zurück, meiden Kontakt und betrauern ihre Situation – leider entwickeln manche aber auch eine gehörige Portion Selbstmitleid.

So menschlich dieses Verhalten auch ist, so schädlich ist es mit Blick auf die persönliche und berufliche Zukunft. Das Selbstmitleid trifft nämlich nicht immer auf Mitleid der Mitmenschen. Die Erde dreht sich weiter, das Leben schlägt neue, spannende Kapitel auf. Menschen, die mit ihrem Scheitern hadern, schlagen aber immer wieder das gleiche Kapitel auf. Sie versuchen, durch die fortwährende Beschäftigung mit der Situation ihr Scheitern zu verarbeiten und zu klären.

Ein Mann am Tisch mit leergetrunkenen Bierflaschen stützt sich niedergeschlagen auf.
Selbstmitleid ist auch keine Lösung: Nach dem Scheitern ist es wichtig, wieder aufzustehen.

So sinnvoll Reflexion häufig ist – in manchen Situationen geht es einfach nur darum, aufzustehen, weiterzugehen und das gesetzte Ziel zu erreichen.

Ein unglaublich inspirierendes Beispiel dafür ist Heather Dorniden.

2008, Big 10 Indoor Track Championship: Heather Dorniden misst sich mit drei anderen Läuferinnen. Knapp 600m vor dem Ziel stürzt sie – als Führende! Sie schlägt mit dem gesamten Körper der Länge nach auf. Die anderen drei Läuferinnen überholen sie und sind nun viele, viele Meter vor ihr. Der so sicher geglaubte Sieg … Das war’s dann wohl!

Aber Heather Dorniden steht auf. Sie läuft. Sie rennt. Sie verausgabt sich. Sie schafft das Unmögliche – und geht als Siegerin über die Ziellinie! Das beeindruckende Video dazu siehst du am Ende dieses Artikels.

Aber was wäre, wenn …
… sie liegen geblieben wäre?
… sie sich nur mit ihren Blessuren beschäftigt hätte?
… sie überlegt hätte, das Laufen aufzugeben?

Dann wäre Heather Dorniden nicht eine der erfolgreichsten Läuferinnen der USA geworden, die seit 2014 drei Jahre in Folge den 1. Platz beim Distanz-Rennen über eine Meile bei den nationalen Meisterschaften belegt hat.

Aus meiner eigenen Arbeitslosigkeit weiß ich zu gut, wie es sich anfühlt, am Boden zu liegen und dass es manchmal einfach nur naheliegend erscheint, aufzugeben. (Fast) all ihre persönlichen Bestleistungen hat sie übrigens nach ihrem Sturz 2008 erreicht.

Aus meiner eigenen Arbeitslosigkeit weiß ich zu gut, wie es sich anfühlt, am Boden zu liegen und dass es manchmal einfach nur naheliegend erscheint, aufzugeben.

Aber am Boden liegen bleiben ist keine Option!

Auf einer meiner Lieblings-Postkarten steht folgender Spruch:

Hinfallen,
aufstehen,
Krone richten,
weitergehen!

Vielleicht denkst du jetzt: „Der hat gut reden! Wie soll ich das denn schaffen?“

 

Deshalb hier einige Tipps:

 

  • Werte deine aktuelle Situation realistisch aus!

Egal, ob du eine Pro-/Contra-Liste erstellst oder mit einer Internet-Recherche alternative Möglichkeiten prüfst – am Ende hast du meistens mehr und bessere Optionen als vorher. So eine Bestandaufnahme hilft dir, deine Situation weniger emotional, sondern mehr aus Fakten heraus zu beurteilen.

  • Schärfe dein Ziel nach!

Vielleicht bist du gestrauchelt, weil du dein Ziel aus dem Blick verloren hast. Aber vertrau darauf: Wenn dein Ziel für dich weiterhin attraktiv ist, dann wird es eine Faszination auf dich ausüben und dir neue Kraft schenken. Falls nicht: Formuliere dein Ziel neu, schärfe es nach, bis es für dich passend ist.

  • Umgib dich mit positiven Personen und Dingen!

Manchmal gibt es Menschen oder Situationen, die dir in deiner gegenwärtigen Lage nicht guttun oder dich sogar aktiv torpedieren. Wenn das so sein sollte, dann triff die einzig richtige Entscheidung: Geh deinen Weg! Das Leben ist zu kurz für schlechte Freunde.

  • Suche dir Unterstützung und Beratung!

Wer will, der findet Wege! Also informiere dich über Chancen – zum Beispiel an einem unserer zahlreichen Standorte deutschlandweit, wo wir dich gerne zu unseren über 1000 Bildungsmöglichkeiten beraten. Oder 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Netz unter www.ibb.com. Neben über 20 IHK-zertifizierten Umschulungsberufen und Hunderten Weiterbildungen und Qualifizierungen bieten wir dir auch Coachings an, in denen wir systematisch deine Situation durchleuchten und mit dir gemeinsam neue Wege planen.

Sollten alle konstruktiven Angebote und Möglichkeiten dir nicht wieder hochhelfen können, dann brauchst du evtl. medizinische Hilfe. In diesem Fall zögere bitte nicht und such einen Arzt auf; schildere ihm, wie es dir geht – vielleicht gibt es körperliche oder seelische Symptome, die behandelt werden müssen. Gesundheit geht immer vor!
In akuten schweren Krisen kann dir eine Nofall-Nummer helfen, zum Beispiel die des psychiatrischen Bereitschaftsdiensts. Bundesweite Tel.: 116 117

So ungern wir versagen und scheitern, bedenke immer: Straucheln und scheitern gehören zum Leben dazu, sie sind ein selbstverständlicher Teil davon. Als ein Mitarbeiter nach dem 1000. Versuch, eine funktionsreife Glühbirne zu entwickeln, zum Erfinder Thomas Alva Edison sagte „Wir sind gescheitert“, erwiderte dieser: „Ich bin nicht gescheitert. Ich kenne jetzt 1000 Wege, wie man keine Glühbirne baut.“[1]

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Bist du schon einmal bei etwas gescheitert, hast es aber wieder geschafft aufzustehen? Wir freuen uns auf deine Mutmach-Geschichten!

 

[1] zitiert nach https://www.magazintraining.com/1000-wege-wie-man-keine-gluehbirne-baut/

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Keine Ausbildung gefunden? – Das kannst du tun! https://www.ibb.com/blog/keine-ausbildung-gefunden-das-kannst-du-tun/ https://www.ibb.com/blog/keine-ausbildung-gefunden-das-kannst-du-tun/#respond Mon, 19 Aug 2024 12:45:54 +0000 https://www.ibb.com/blog/?p=10801

Du hast dich auf zahlreiche Ausbildungsplätze beworben, aber bisher hat es noch nicht geklappt? Das kann frustrierend sein, aber lass den Kopf nicht hängen! Es gibt viele Gründe, warum es manchmal nicht sofort mit einem Ausbildungsplatz klappt. Vielleicht gibt es einfach zu viele Bewerber, oder dein Schulabschluss entspricht nicht den Anforderungen. Manchmal spielt auch der …

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Du hast dich auf zahlreiche Ausbildungsplätze beworben, aber bisher hat es noch nicht geklappt? Das kann frustrierend sein, aber lass den Kopf nicht hängen! Es gibt viele Gründe, warum es manchmal nicht sofort mit einem Ausbildungsplatz klappt. Vielleicht gibt es einfach zu viele Bewerber, oder dein Schulabschluss entspricht nicht den Anforderungen. Manchmal spielt auch der Standort eine Rolle, oder es fehlen dir noch praktische Erfahrungen und wichtige Soft Skills. Persönliche Herausforderungen wie gesundheitliche Probleme können ebenfalls eine Rolle spielen.

Aber keine Sorge, es gibt viele Wege, wie du trotzdem deinen Traumberuf finden kannst. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du hast und wie du aktiv werden kannst, um doch noch den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Bleib optimistisch – es gibt mehr Möglichkeiten als du denkst!

Keine Ausbildung gefunden: mögliche Gründe

Auf den ersten Blick klingt das verrückt: 2023 blieben 26.400 Menschen „unversorgt“, wie es im Behördendeutsch heißt – sie haben also keinen Ausbildungsplatz gefunden, während 73.400 Ausbildungsstellen nicht besetzt werden konnten.[i] Theoretisch müsste also jede und jeder einen Ausbildungsplatz finden. Das ist aber nur auf dem Papier so, denn es gibt gleich mehrere Faktoren, die die Ausbildungsplatzsuche beeinflussen.

  • Zu viele Bewerber: In manchen Berufen gibt es einfach mehr Bewerber als Ausbildungsplätze. Das macht es schwerer, einen Platz zu bekommen. Mehr als ein Drittel aller Ausbildungen finden in den zehn beliebtesten Berufen statt.[ii] Heißt im Klartext also: Wenn du davon träumst, zum Beispiel Fachinformatikerin, Kaufmann für Büromanagement oder Medizinische Fachangestellte zu werden, dann hast du eine große Zahl an Konkurrenten. So kann es durchaus passieren, dass du dich zusammen mit über 400 anderen Personen auf eine Ausbildungsstelle im Einzelhandel bewirbst – die Wahrscheinlichkeit, dass du diesen Job bekommst, liegt also bei gerade einmal 0,25 %.
  • Schulabschluss nicht ausreichend: Rein rechtlich gesehen brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss, um eine betriebliche Ausbildung beginnen zu können. Die Ausbildungsbetriebe können selbst festlegen, welchen Schulabschluss sie bei ihren Auszubildenden voraussetzen – meistens ist das mindestens Hauptschulabschluss, oft auch die Mittlere Reife. Manchmal reicht dein Schulabschluss nicht aus, um die gewünschten Ausbildungsstellen zu bekommen.
  • Falscher Standort: In einigen Regionen Deutschlands gibt es wenig Arbeit als in anderen. Während die Arbeitslosenquote in Bayern bei gerade einmal 3,6 % liegt, ist sie in Bremen mit 11,3 % mehr als dreimal so hoch[iii]. Das gilt auch für Ausbildungsplätze, was die Suche natürlich erschwert. Auch gibt es in Großstädten wie Berlin oder Köln natürlich mehr Chancen auf eine Ausbildung im Medienbereich als in kleineren Städten wie Hoyerswerda oder Ratzeburg.

 

Keine Ausbildung gefunden – was tun? Hier sind unsere Tipps!

  • Suchradius erweitern: Klar wäre es chic, wenn du nur drei Minuten von zuhause zum Betrieb laufen musst. Aber du solltest für deinen Traumjob schon bereit sein, einen längeren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen. Schau also auch in Nachbarorten und angrenzenden Landkreisen nach Ausbildungsstellen. Vielleicht bist du sogar bereit, für deine Ausbildung in eine andere Stadt umzuziehen, wo es mehr Ausbildungsplätze gibt. Winzer wird man nun mal halt eher in Franken oder der Pfalz als in Ostfriesland.
  • Schulabschluss nachholen: Wie bereits gesagt – manchmal reicht dein Schulabschluss nicht aus, um die gewünschte Ausbildung beginnen zu können. Wie wäre es damit, den nächsten Schritt zu gehen und den nächsthöheren Schulabschluss zu erwerben? Mit dem IBB kannst du z.B. deinen Hauptschulabschluss nachholen und mit berufsfachlichen Inhalten kombinieren. Die Bundesagentur für Arbeit informiert auf dieser Seite über weitere unterschiedliche Möglichkeiten wie z.B. Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) und Einstiegsqualifizierung.
  • Alternativen recherchieren: Wusstest du, dass es über 300 anerkannte Ausbildungsberufe in Industrie und Handwerk, im öffentlichen Dienst, in der Hauswirtschaft, der Landwirtschaft, der Seeschifffahrt und in den freien Berufen gibt? [iv] Viele Berufe sind daher nahezu unbekannt, obwohl sie dir tolle Perspektiven bieten und du mit deinen Stärken ein echtes Match bist. Schau also gezielt mit Tools wie z.B. BERUFENET der Agentur für Arbeit, welche alternativen Berufe oder angrenzende Berufsfelder zu dir passen oder vereinbare eine Termin bei der Berufsberatung.
  • Umschulung: Eine reguläre dreijährige Ausbildung kommt für dich nicht in Frage? Dann könnte eine zweijährige Umschulung für dich das Richtige sein! Wenn du Kundin oder Kunde der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Rentenversicherung bist, können die Kosten durch einen Bildungsgutschein zu 100 % übernommen werden. Beim IBB bieten wir dir Umschulungen in Voll- und Teilzeit in über 20 Berufen an – auf unserer Schwerpunktseite findest du alles Wichtige dazu.
Jemand hält einen Kompass vor sich in der Hand.
Keine Ausbildung gefunden? Mit etwas Orientierung findest du gute Alternativen!

Keinen Ausbildungsplatz gefunden: Alternativen zur Wunschausbildung

  • Weiterbildungen und Teilqualifizierungen: Wer keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann sich umorientieren. Denn es muss nicht immer eine Ausbildung sein. Gerade, wenn du schon Berufserfahrung gesammelt hast, können dir Fort- und Weiterbildungen neue berufliche Türen öffnen. Diese vertiefen deine Qualifikationen und verbessern deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bei unseren vielen Hundert Bildungsangeboten ist bestimmt auch für dich das Passende mit dabei. Am besten rufst du uns unter 0800 7050000 an, sendest unter https://www.ibb.com/kontakt eine Sofortnachricht oder kommst zu einem Standort in der Nähe.
  • Freiwilligendienste oder Praktika: Ein Freiwilligendienst bietet dir, ebenso wie ein Langzeitpraktikum oder mehrere Kurzzeitpraktika, gleich mehrere Chancen:
  1. Du sammelst wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen.
  2. Du überbrückst du Wartezeit bis zum nächsten Ausbildungsjahr inhaltlich sinnvoll.
  3. In den Freiwilligendiensten gibt es Bundesfreiwilligendienst (Bufdi), Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Freiwilliger Wehrdienst (FWDL) oder auch Betriebspraktika helfen dir, die Zeit bis zum nächsten Ausbildungsstart zu überbrücken und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
  • Unterstützung durch Coaching: Ein Coaching hilft dir dabei, eine klare Standortbestimmung vorzunehmen und die beruflichen wie persönlichen Segel neu zu setzen, wenn du keine Ausbildung gefunden hast. Denn durch die intensive Zusammenarbeit mit einem professionellen Coach erkennst du deine Stärken und Potentiale besser, formulierst ein klares Ziel und wirst gefördert, dieses Ziel auch zu erreichen. Wie du durch ein Coaching neue Wege beschreitest, kannst du in unserem Blogartikel nachlesen.

 

Bewerbungstipps

  • Bewerbungsunterlagen optimieren: Achte darauf, dass dein Anschreiben, Lebenslauf und deine Zeugnisse vollständig und ansprechend sind.
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche: Übe typische Fragen und informiere dich über das Unternehmen.
  • Gezielte Jobsuche: Nutze Initiativbewerbungen und Jobportale, um passende Ausbildungsstellen zu finden.

Und noch ein Tipp: Unser kostenloser IBB-Bewerbungsratgeber „Erfolgreich zum neuen Job“ hilft dir mit geballtem Wissen, praxiserprobten Tipps und vielen Informationen, eine ansprechende und überzeugende Bewerbung zu erstellen.

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[i] https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1002850
[ii] https://www.ausbildungspark.com/news/beliebteste-ausbildungsberufe-2024/
[iii] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/
[iv] https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/17944

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