Mit Coaching auf zu neuen Höhen: Sich selbst neu erfinden!

Habt ihr manchmal das Gefühl, dass sich alles im Kreis dreht und dieser Kreis immer enger wird? Oder vielleicht ist alles so eintönig, dass ihr euch unterfordert fühlt? Oder im Gegenteil – überfordert? Nun, wer in einer dieser Situationen nicht einmal gewesen ist, muss der glücklichste Mensch auf Erden sein. Und ich würde Vieles dafür geben, mit ihm oder ihr bei Kaffee und Kuchen darüber zu reden (das ist kein Scherz – schreibt mir)!

Ich selbst habe bereits erlebt, dass mein geliebter Job auf einmal nur noch Routine wurde. Alle Aufgaben waren bekannt, die Herausforderung bestand lediglich daraus, Akzente anders zu setzen, um der Monotonie zu entkommen. Ich sehnte mich nach etwas, das interessant und fordernd ist, meine kreative Seite anspricht und bedeutend für das Unternehmen und die Kunden sein kann.

Mein Problem war: Ich konnte es nicht mal für mich selbst in Worte fassen, geschweige denn für meinen Chef.

Dabei ging es mir eigentlich ziemlich gut. Denn es gibt traurigere Geschichten, beispielsweise, wenn Menschen plötzlich keinen Job mehr haben – sei es eine betriebsbedingte Kündigung oder auf eigenen Wunsch. Selbstbestimmtes Leben, das uns zum großen Teil durch die Arbeit ermöglicht wird, ist bekanntlich sehr wichtig für unsere Selbstschätzung und unser Selbstbewusstsein. Deshalb erleben so viele Menschen ein unglaubliches Tief, wenn sie auf einmal keine Arbeit mehr haben. Als Ergebnis zeigen sich oft sogar Interessensverluste oder depressive Erscheinungen.

Wenn man sein Leben nicht alleine, sondern mit einer Familie bestreitet, kann ein Jobverlust eine noch unschönere Auswirkung auf das Familienleben haben, sowohl finanziell als auch emotional.

Alles in allem ist es vorstellbar, dass der Kreis sich immer enger anfüllt.

Was kann man tun?

Es gibt mindestens drei Möglichkeiten:

  1. Die Eingangstür von innen abschließen und so lange zuhause bleiben, bis sich etwas ändert.
  2. Selbstständig auf die Suche nach Jobangeboten gehen und schnell fündig werden, denn der Arbeitsmarkt boomt in vielen Regionen (siehe Statistik zu Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland und hier noch eine zu Erwerbstätigkeit von Müttern in Deutschland).
  3. Man fragt nach Rat bei einem Profi in Sachen Job-Coaching.

Diese dritte Möglichkeit möchte ich mit euch gerne etwas näher anschauen, denn sie ist äußerst attraktiv und vielversprechend.

Eine Graphik mit Darstellung von Kernaufgaben eines Coaching-Prozesses
Vielseitige Analyse und Potentialentwicklung mit Coaching! ©rueffelpix/depositphotos
Job-Coaching für neue Perspektiven: Die Geschichte von Laura

Job-Coaching ist schon lange nichts Unbekanntes, doch in den letzten Jahren erlebt es einen sichtbaren Anstieg an Interesse. Dabei wird der Mensch selbst als Experte für sein Anliegen gesehen. Mit der professionellen Unterstützung durch den Coach werden eigene Potentiale entfaltet und die Lösung kreiert.

Vor Kurzem habe ich eine junge Frau kennengelernt. Laura ist 29 Jahre alt, lebt seit 2015 in Düsseldorf und ist wahrlich die Vorzeigefrau von heute: Sie hat ihren Master in Erwachsenenbildung gemacht und Weltreisen mit Arbeitserfahrung in einem Work&Travel-Programm kombiniert. Sie tanzt, fährt mit dem Rad lieber als mit dem Auto, liebt Städtereisen und ist aufgeschlossen gegenüber neuen Erfahrungen.

Nachdem ihr Jahresarbeitsvertrag ausgelaufen war, wurde sie arbeitslos. Da sie bis dahin noch nicht so viel Erfahrung hatte, fehlte ihr der Überblick. Was kann man mit ihrem Abschluss und ihrem Wunsch, unter Leuten zu sein und Sachen zu organisieren und zu planen, machen?

„Wie viele andere habe ich mich bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Eines Tages bin ich zu einer internen Messe dorthin gegangen. Das erste, was ich gesehen habe, war das Gesicht eines Freundes von mir auf einem Plakat! Die Arbeitsagentur war wahrlich nicht der Ort, wo ich so etwas erwartet habe. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Freund von mir für Job-Coaching bei einem Institut geworben hat. Das hat mich neugierig gemacht, und so habe ich mich dafür entschieden, das mal selbst auszuprobieren.“

Zwei Monate lang hat Laura sich mit einer Coachess regelmäßig getroffen und an ihrer Strategie für den beruflichen Erfolg gefeilt. Irgendwann wurde klar: Manager als Beruf soll es weiterhin bleiben, nun mussten nur noch Menschen und Aufgaben her. Diese haben nicht lange auf sich warten lassen: Heute arbeitet Laura als Programm-Managerin bei einem Training-Center. Sie trägt Verantwortung für die Kommunikation zwischen den Kunden in bestimmten Lernprogrammen und dem weiten Netzwerk und potentiellen Arbeitgebern. Dabei kann Laura ihre Kenntnisse aus dem Studium für Erwachsenenbildung sowie ihre Erfahrung als Projektmanagerin einbringen.

  • Die Erfahrung, die sie selbst im Coaching gemacht hat, möchte sie schon bald ihren eigenen Klienten weitergeben, denn Laura hat sich für eine Ausbildung zum Kommunikationscoach entschieden.
Eine junge Frau im weißen Kleid mit weit ausgestreckten Armen auf dem türkis-gelben Hintergrund
Was für ein beflügelndes Gefühl sich selbst entfalten zu können! ©Subbotina/depositphotos

Ich fand die Geschichte von dieser jungen Frau super inspirierend, denn sie hat sich nicht verunsichern lassen und ihren Kreis durchbrechen können. Könnt ihr das auch? Oder habt ihr es auch schon mal gemacht? Wie? Auf eure Rückmeldungen freue ich mich!

Viel Erfolg!
Bis zum nächsten Mal, Eure Anastasia

P.S.

  • In der Woche vom 17. bis 21. September finden in vier Städten bundesweit Workshops ‚Die erfolgreiche Bewerbung‘ in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Für Sie“ statt.
  • Rund um den 26. September kann man außerdem an vielen kostenlosen Aktionen des Deutschen Weiterbildungstages teilnehmen: Zum Beispiel in Cottbus 
  • Übrigens, wenn Du gerade nach einem neuen Job suchst, schau doch gleich bei uns auf der Jobübersicht bei IBB nach!

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