5 Tipps für angenehmes, effektives Arbeiten im Home Office

Der Trend zeigt es: Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten im Home Office. Durch die aktuelle Situation sind allerdings seit einigen Wochen viele Menschen mehr – vielleicht sogar das erste Mal – im Home Office und stehen vor einer ganz neuen Aufgabe und Herausforderung.

Ich möchte dir 5 Tipps verraten, wie man selber effektiv und vor allem glücklich von zuhause aus arbeiten kann.

  1. Der Dresscode

    Die Struktur für den Arbeitstag beginnt an dieser Stelle tatsächlich damit, sich fertig zu machen und zu kleiden als gehe man ins Büro. Klar, die Versuchung ist groß, einfach im bequemen Jogginganzug vor dem Rechner zu sitzen, aber das setzt Studien zufolge die Produktivität herab.

  2. Business as usual

    Auch ein wichtiger Punkt, der unbedingt eigehalten werden sollte: Den Büroalltag so normal es eben von zuhause aus geht beibehalten. Das heißt: Suche den Kontakt zu Kollegen und vor allem zu deinem Vorgesetz so regelmäßig wie möglich. Dadurch schaffst du nämlich Transparenz und das nötige Vertrauen. Welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, sich online zu treffen, erfährst du in diesem hilfreichen Beitrag meines Kollegen.

  3. Mach mal Pause

    Ich kenn das Problem selbst nur zu gut. Zuhause fehlen die Kollegen, mit denen man jeden Mittag zur selben Zeit in der Kantine etwas essen geht und so einfach kurz vom Schreibtisch wegkommt. Trotzdem ist es wichtig, dass du deine Pausen unbedingt auch als solche nutzt. Das heißt, man macht sich nicht um drei Uhr schnell ein Brot und isst es vor dem Laptop, weil man völlig die Zeit vergessen hat. Bereite dir in deinen Pausen also ein normales Essen zu – vielleicht etwas vom Vorabend – und nimm dir Zeit, es in Ruhe zu genießen.

  4. Raum für die Arbeit schaffen

    Zugegeben, dieser Tipp ist nicht für jeden machbar, der von heute auf morgen ins Home Office geschickt wurde … dennoch gilt, dass man am besten von einem eingerichteten Heimarbeitsplatz aus arbeiten kann. Unbedingt vorhanden sein sollten ein eigener Schreibtisch statt der Wohnzimmer- oder Küchentisch, mit Platz zur Ablage von Unterlagen. Außerdem ein vernünftiger Stuhl, auf dem man nicht schon nach 30 Minuten den Orthopäden anrufen muss, weil man sich vor Schmerzen nicht mehr bewegen kann. Wenn man diese volle Ausstattung gerade nicht zur Hand hat, sollte man trotz allem einen kleinen Bereich in der Wohnung frei räumen, an dem man die bestmöglichen Gegebenheiten schafft.

  5. Die liebe Technik

    Beinahe das Wichtigste kommt erst zum Schluss …: Wer von zuhause arbeiten möchte, der braucht vor allem eines – eine stabile Leitung! Es ist nicht selten, dass man sich von zuhause aus zu Konferenzen per Videocall dazuschalten muss (gut, dass wir uns heute Morgen vernünftig angezogen haben und dass unser Arbeitsplatz auch als solcher erkennbar ist 😉 ). Nicht so wirklich optimal ist es, wenn dann ständig das Internet zusammenbricht oder wir uns erst gar nicht einwählen können. Deshalb also ganz wichtig vorab zu klären: Läuft mein Internet problemlos und reicht es für die Online-Anwendungen, die ich brauche?

Jemand sitzt mit Laptop auf dem Boden, runderhum Papiere, eine Tasse, eine Katze.
Der Fußboden als Home Office? Kurzfristig vielleicht okay. Aber wer regelmäßig zuhause arbeitet, sollte sich doch lieber einen richtigen Arbeitsplatz einrichten.

Wenn du alle diese kleinen Tipps beachtest, brauchst du nur noch einen Haufen Selbstdisziplin, um nicht doch der Wäsche im Keller zu verfallen oder das Bad zu putzen, um gut und zufrieden im Home Office durchstarten zu können!

Übrigens: Eine allgemeine Erörterung zum Thema findest du auch im Beitrag Homeoffice als Erfolgsmodell? Und aktuell für viele besonders hilfreich: So beschäftigt ihr „die Kleinen“ sinnvoll!

Und hier der wirklich letzte Tipp für heute: Wie du zum echten Profi im Home Office wirst, erfährst du in dieser Weiterbildung.

Viel Spaß und Erfolg beim Arbeiten im Home Office!

Dajana Niesel

Das Leben mit dem füllen, was einem Spaß macht – dieses Lebensmotto verfolgt Dajana nicht nur privat, sondern auch immer wieder beruflich. Beim Institut für Berufliche Bildung (IBB) kann sie als Bildungsreferentin vielfältige Projekte und Aufgaben bearbeiten, die jeden Arbeitstag aufs Neue spannend und abwechslungsreich werden lassen.

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