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    Phasen der Kurzarbeit sinnvoll nutzen

    Berufliche Weiterbildung kann Leerlaufzeiten produktiv gestalten – Teilnahme vom Homeoffice aus möglich

    (Buxtehude, 18.03.2020) Die Mehrheit der deutschen Unternehmen spürt bereits die Auswirkungen der Corona-Krise, je nach Branche sogar sehr deutlich. Selbst dort, wo die Nachfrage noch nicht einbricht, wird die Produktion gedrosselt – zum Beispiel, weil Lieferketten ins Stocken geraten.

    Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld wurden erleichtert

    Mit dem am 13. März im Eiltempo verabschiedeten „Arbeit-von-Morgen-Gesetz“ zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel hat die Bundesregierung Anreize geschaffen, Zeiten der Kurzarbeit gezielt zur Weiterbildung zu nutzen. So werden unter anderem die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtert und die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Agentur für Arbeit zugesichert.

    „Auch die Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes, das Arbeitgebern Zuschüsse bei zukunftsorientierten Qualifizierungen ihrer Mitarbeiter und bei den Lohnkosten während der Weiterbildungsphase bietet, wurden ausgeweitet“, erklärt Katrin Witte, Vorstand beim Institut für Berufliche Bildung (IBB). Unter anderem wurde das Bewilligungsverfahren erleichtert, außerdem wurden die Zuschüsse für Unternehmen mit besonders hohem Weiterbildungsbedarf erhöht.

    Gezielt auf den digitalen Wandel vorbereiten

    „Der Gesetzgeber hat damit sehr gute Bedingungen geschaffen, um Leerlaufzeiten und personelle Überkapazitäten in Kombination mit staatlichen Förderungen zur beruflichen Weiterbildung zu nutzen“, betont Witte. Unternehmen und ihren Beschäftigten biete sich dadurch die Möglichkeit, aus der aktuell schwierigen Lage zumindest das Beste zu machen. „Mit gezielten Qualifizierungen können betroffene Betriebe sich und ihre Mitarbeiter gut für längerfristige Herausforderungen und Transformationsprozesse wie den digitalen Wandel wappnen und so einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, so die Bildungsexpertin.

    Wer jetzt die Chance zur Weiterbildung nutzen möchte, findet beim IBB eine Vielzahl von Angeboten, um sich zielgerichtet für kommende Aufgaben zu qualifizieren. Dazu gehören zum Beispiel kaufmännische Weiterbildungen, rechtliches Fachwissen, technische Fortbildungen, Software-Schulungen und Angebote aus vielen weiteren Fachbereichen. Unterschiedliche Module zum „Arbeiten 4.0“ bieten sich besonders zur gezielten Vorbereitung auf den digitalen Wandel an.

    Interessierte haben meist die Auswahl zwischen Vollzeit- oder Abendkursen. Einen Überblick über das Angebotsspektrum finden Sie hier. Eine Zusammenfassung spezieller Schnellkurse mit maximal 90 Unterrichtsstunden bietet diese Übersicht.

     „Der Live-Unterricht beim IBB findet online im virtuellen Seminarraum statt, was sich gerade in Zeiten eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder Risiken durch größere Menschengruppen als besonderer Vorteil erweist“, so Katrin Witte. „Man kann sich einfach vom Arbeitsplatz oder von zu Hause aus einloggen und über das Headset in Echtzeit mit den Dozenten und anderen Teilnehmern kommunizieren – genau wie in Präsenzkursen.“

    Tel.: 04161/5165-750
    E-Mail: presse@ibb.com
    Maria da Silva
    Pressereferentin