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    Umschulung mit 50 – Ihre Erfahrung zählt!

    Mit über 50 noch einmal einen neuen Weg einschlagen? Warum nicht – für Berufserfolg ist man nie zu alt! Gerade in der zweiten Hälfte des Berufslebens kann eine Umschulung besonders sinnvoll sein: zum Beispiel, wenn bisherige körperliche Arbeiten Probleme bereiten oder wenn der vor langer Zeit erlernte Beruf keine Perspektive mehr bietet.

    Sie wissen, was Sie können und was Sie wollen – und überzeugen mit all Ihrer persönlichen Erfahrung. Mit einer geförderten Umschulung kommen neue fachliche Kompetenzen dazu, sodass Sie auf dem Arbeitsmarkt optimal punkten. Auch angesichts des demografischen Wandels und Fachkräftemangels ist Ihre Expertise für Arbeitgeber zunehmend attraktiv und unverzichtbar!

    Gründe für eine Umschulung mit 50

    Arbeitnehmer über 50 sind bereits seit vielen Jahren berufstätig und steuern auf das Renteneintrittsalter zu. Doch auch in diesem Alter kann der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang entstehen. Solch ein Berufswechsel kann freiwillig geschehen oder aber notwendig sein – etwa wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im erlernten Beruf weiterarbeiten kann. Aber ist eine Weiterbildung oder Umschulung mit 50plus noch sinnvoll?

    Wir vom IBB können das ganz klar bejahen! Gerade Umschulungen stellen für die Generation 50plus eine attraktive Chance zur beruflichen Neuorientierung dar. Gute Gründe für eine Umschulung mit 50 gibt es genug:

    1. Gesundheitliche Beschwerden
    Gerade Menschen, die über viele Jahre einen körperlich fordernden Beruf ausgeübt haben, können im Alter gesundheitliche Probleme bekommen. Der Bewegungsapparat wurde stark gefordert und so können etwa Rückenschmerzen oder Bandscheibenprobleme die Folge sein. Daher kann es ab 50 sinnvoll sein, auf eine Tätigkeit zu wechseln, die den Körper weniger belastet. In der Digitalisierung kann so auch eine Chance stecken – übernehmen Sie doch statt körperlicher Arbeit leitende oder auszubildende Tätigkeiten.
    Neben physischen können auch psychische Krankheiten für eine Überforderung am Arbeitsplatz sorgen. Wenn Leiden wie Burn-out oder Depressionen Sie zum Innehalten zwingen, kann eine Umschulung ihr Start in einen neuen Lebensabschnitt bedeuten.

    2. Umschulung wegen Krankheit
    Sind die gesundheitlichen Probleme so stark geworden, dass eine Rückkehr in Ihren erlernten Beruf ausgeschlossen ist? Dann kann die berufliche Rehabilitation ganz neue Türen öffnen. Der Kostenträger zu beruflichen Reha ist in der Regel die Rentenversicherung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Info-Seite zur beruflichen Rehabilitation.
    Wenn die gesundheitlichen Probleme so gravierend sind, dass Sie als erwerbsunfähig eingestuft werden, ist auch eine Umschulung nach Krankheit nicht mehr sinnvoll.

    3. Drohende Arbeitslosigkeit
    Viele Berufsfelder ändern sich schnell und die neuen Anforderungen haben teilweise nur noch wenig mit dem erlernten Ausbildungsberuf zu tun. Mitglieder eines weniger gefragten Berufsstandes müssen sich deshalb neu orientieren. Es kann auch passieren, dass Ihr Beruf weggefallen ist, etwa als Folge der Digitalisierung. Eine Umorientierung macht in diesem Fall Sinn – es entstehen neue Berufe, in denen Arbeits- und Fachkräfte gesucht werden.
    Der Verlust der Arbeit oder drohende Arbeitslosigkeit sind Gründe, die das Arbeitsamt als Motivation für eine Umschulung akzeptiert. Wie Sie die Förderung durch einen Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit beantragen erfahren Sie in unserem Beitrag zur Umschulung durch das Arbeitsamt.

    4. Unzufriedenheit im Beruf / Wunsch nach Veränderung
    Wenn Sie sich innerhalb Ihres Berufes weiterentwickeln wollen, empfehlen wir Ihnen eine berufliche Weiterbildung. Dort können Sie Ihr berufliches Wissen vertiefen, aktualisieren und erweitern.
    Zu viel Stress, wenig Abwechslung bei der täglichen Arbeit oder Probleme wie Mobbing können aber dafür sorgen, dass die Unzufriedenheit wächst. Bevor daraus psychische Probleme entstehen, sollten Sie etwas an der Situation ändern. Verspüren Sie den Wunsch nach einem beruflichen Neustart? Dann wird es auch mit 50plus Zeit für eine Umschulung.
    Inwieweit Ihr Wunsch für eine Förderung durch das Arbeitsamt ausreicht, liegt allerdings immer im Ermessen Ihres Sachbearbeiters. Sie sind von dessen Einschätzung und Bewilligung der Umschulungsmaßnahmen abhängig.

    Erfahren und selbstbewusst – das spricht für die Generation 50plus

    Arbeitnehmer, die älter als 50 sind, bringen ganz andere Kompetenzen mit als junge Bewerber. Diese Vorzüge können Sie auch bei der Auswahl und Umsetzung Ihrer Umschulung einsetzen.

    Umschüler und Umschülerinnen 50plus verfügen über

    • Lebenserfahrung: Durch langjährige Berufserfahrung haben sie viele Situationen bereits erlebt und sind zu einer starken Persönlichkeit gereift. Menschen ab 50 gelten häufig als kommunikativ und können so etwa zur Lösung von Konflikten beitragen. Dank der gesammelten Erfahrungen in ihrem Berufsleben können sie zudem oft Risiken besser abwägen als ihre jungen Kollegen.
    • Selbstbewusstsein: Menschen über 50 wissen meist genau, was sie wollen. Sie treten selbstbewusst und entschlossen auf.
    • Verantwortung: Sie sind erfahren, können Situationen realistisch einschätzen – und sind so auch in der Lage, Verantwortung zu übernehmen.
    • Eigene Karrierepläne: Die Familie ist gegründet, die Welt bereist oder die Stadt gefunden, in der sie leben möchten. Menschen über 50 können sich ganz auf ihre Karriere konzentrieren.

    Diese Werte und Kompetenzen, die der Generation 50plus zugeschrieben werden, reichen allein meist nicht aus, um einen potenziellen Arbeitgeber zu überzeugen. Die Kombination mit einer aktuellen Umschulung dagegen macht Sie gleich zu einem deutlich attraktiveren Bewerber.

    Umschulung mit 50 - welche Berufe sind gefragt?

    Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, welchen Beruf Sie in Zukunft ausüben möchten. Ist er nahe dran an Ihrem Ausbildungsberuf, so dass Sie langjährige Berufserfahrung mit in die Waagschale werfen können? Oder streben Sie einen echten Neuanfang in einem anderen Berufsfeld an, den Sie mit Hilfe Ihrer Umschulung starten wollen?

    Im nächsten Schritt sollten Sie sich dann informieren, welche Tätigkeiten auch in Zukunft gefragt sind. Ihr Umschulungsberuf sollte Ihnen neben persönlicher Zufriedenheit eine berufliche Perspektive bieten. In welchen Branchen herrscht ein Fachkräftemangel oder werden aktuell Arbeitnehmer gesucht? Auf solche Fragen achtet besonders Ihr Jobcenter oder die Agentur für Arbeit, wenn es um die Förderung Ihrer Umschulung geht. Genauere Informationen zu momentan beliebten Berufen finden Sie in unserem Beitrag über die 10 beliebtesten Umschulungsberufe.

    Derzeit gefragte Umschulungsberufe beim IBB:

    Wird eine Umschulung mit 50 gefördert?

    nachdenkliche ältere Frau vor einem Laptop die sich über Umschulungen mit 50 informiert
    nachdenkliche ältere Frau vor einem Laptop die sich über Umschulungen mit 50 informiert

    Die Förderung einer Umschulung ist zunächst einmal unabhängig vom Alter. Zwar darf berücksichtigt werden, ob Sie nach der Umschulung noch eine angemessene Zeit im neuen Beruf arbeiten können. Pauschale Ablehnungen einer Umschulung aus Altersgründen darf es aber nicht geben.

    Wichtiger als Ihr Alter ist für Arbeitsagentur oder Jobcenter, dass der Umschulungsberuf Ihnen eine langfristige Perspektive bietet. Bestehende oder drohende Arbeitslosigkeit soll abgewendet werden und Sie sollen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wenn zu diesem Zweck eine Umschulung sinnvoll ist, wird sie auch gefördert.

    FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Umschulung durch das Arbeitsamt

    Ist eine Umschulung mit 50 noch sinnvoll?

    Ja, auch mit 50plus macht eine Umschulung Sinn. Ob Sie gesundheitliche Probleme haben, Arbeitslosigkeit droht oder Sie sich einen beruflichen Neustart wünschen – Gründe für eine Umschulung gibt es auch ab 50 noch viele.

    Kann man mit 50 noch umschulen? Gibt es eine Altersgrenze?

    Auch mit 50 oder älter kann Ihre Umschulung gefördert werden. Es gibt keine Altersgrenze. Pauschale Ablehnungen einer Umschulung aus Altersgründen darf es nicht geben.

    Welche Umschulungen bieten sich mit 50 oder älter an?

    Ihr Umschulungsberuf sollte Ihnen eine gute Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bieten. Beliebt sind beim IBB aktuell kaufmännische Berufe im Gesundheitswesen, Steuerfachangestellte oder Fachinformatiker.

    Wird eine Umschulung mit 50 gefördert?

    Auch mit 50plus können Umschulungen gefördert werden. Wichtig ist, dass der Umschulungsberuf Ihnen eine langfristige Perspektive bietet. Bestehende oder drohende Arbeitslosigkeit soll abgewendet werden und Sie sollen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wenn zu diesem Zweck eine Umschulung sinnvoll ist, wird sie auch gefördert.

    Finanziert das Arbeitsamt mit 50plus eine Umschulung?

    Es gibt keine Altersgrenze für die Förderung einer Umschulung. Um den Bildungsgutschein und damit eine Förderung Ihrer Umschulung zu erhalten, müssen Sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dies ist etwa der Fall, wenn Sie dadurch Ihre Arbeitslosigkeit beenden oder den drohenden Verlust der Arbeit abwenden können.

    Fördert die Rentenversicherung Umschulungen ab 50?

    Wenn Ihre Umschulung Teil einer beruflichen Rehabilitation ist, kann sie von der Rentenversicherung gefördert werden. Als Antragssteller sollten Sie mindestens 15 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Auch der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente kann als Voraussetzung für eine Förderung gelten.

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    Welche Umschulungen werden angeboten? Wo finde ich die wichtigsten Infos?

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    Förderung durch das Arbeitsamt


    Wie können Umschulungen durch die Agentur für Arbeit gefördert werden?

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    Die Top-10 der Umschulungen


    Welche sind die 10 beliebtesten Umschulungskurse?

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