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Keine Angst vor Zahlen: Warum Frauen in der IT genau richtig sind

Noch immer arbeiten wenige Frauen in der IT - dabei bringen sie die optimalen Fähigkeiten für einen Job in dieser Branche mit. Auch der Arbeitsmarkt ist rosig, und viele IT-Berufe lassen sich hervorragend mit der Familie vereinbaren.

Buxtehude, 18.02.2022. Sarah hat nach dem Abitur Literaturwissenschaften studiert und danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Da die Stelle nur in Teilzeit war und mit einem geringen Gehalt vergütet wurde, suchte sie nach einem anderen Job. Als Geisteswissenschaftlerin waren ihre Aussichten allerdings schlecht. Freunde von ihr berichteten immer wieder von ihrer abwechslungsreichen Arbeit in der IT. Auch Sarah könnte sich diese Arbeit vorstellen, zweifelt aber an ihren Fähigkeiten. Schließlich war sie in Mathematik kein Ass und Informatik hatte sie in ihrer Schulzeit auch nur kurze Zeit.

So wie Sarah geht es vielen Frauen. Sie können sich aufgrund von Unsicherheit einen Beruf in der IT nicht vorstellen. Dabei sind auch die klassisch „weiblichen“ Stärken in der IT durchaus gefragt. Dazu gehören Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsstärke, logisches Denken, strukturiertes Arbeiten, eine schnelle Auffassungsgabe, Hartnäckigkeit, Kreativität und Selbstbewusstsein.

Zukunftssicherer Job mit sehr guter Bezahlung

IT-Spezialisten werden dringend gesucht. Laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung waren 65 % aller Stellen in IT-Berufen im Oktober 2020 noch in Engpassberufen ausgeschrieben. Engpassberufe sind Berufe, an denen ein hoher Bedarf besteht, aber kein oder nur ein geringes Angebot vorhanden ist. So dauert es ca. 182 Tage, bis ein Unternehmen eine offene IT-Stelle besetzt. 2018 wurden der Agentur für Arbeit 54.000 offene Stellen in der IT-Branche gemeldet. Die Aussichten sind also rosig.

Allerdings arbeiten nur wenige Frauen in diesem Job. Trotz der hervorragenden Arbeitsmarktsituation und spannenden Berufsfelder in der IT wie Data Analyst, VR-/AR-Entwickler, 3D-Artist, IT-Consultant, IT-Projektmanager etc. wirken IT-Berufe auf Frauen noch immer wenig attraktiv. Dabei bereichern sie durch ihre alternative Herangehensweise das Team und finden häufig andere Lösungen als Männer – die ideale Voraussetzung für Innovationen.

Einstieg auch ohne Studium möglich

Nicht immer ist ein IT-Studium Voraussetzung für den Einstieg in die IT-Branche. Vielen gelingt beispielsweise der Zugang über eine Umschulung zur Fachinformatikerin für Systemintegration. Vor allem für Frauen mit Kindern eignet sich der Einstieg in einen Beruf der IT-Branche, da einige IT-Berufe – in Abhängigkeit vom Arbeitgeber – die Möglichkeit bieten, im Homeoffice und bei flexiblen Arbeitszeiten zu arbeiten. Weiterbildungsträger wie das IBB Institut für Berufliche Bildung bieten durch Online-Tools die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus zu lernen. Auf diese Weise können Mütter Umschulung, Kinderbetreuung und Haushalt unter einen Hut bringen.

Der Bund, die Länder und andere Stellen fördern eine IT-Weiterbildung, wenn bestimmte Voraussetzungen dafür erfüllt werden. Zu den Subventionen gehören zum Beispiel der Bildungsgutschein und die Förderung über das Qualifizierungschancengesetz. Damit haben berufstätige und arbeitssuchende Frauen die Chance, einen Beruf in der IT-Branche zu erlernen oder sich in diesem weiterzubilden.

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