IBB Institut für Berufliche Bildung AGIhr ausgezeichneter Bildungsträger0800 7050000 (Mo-Fr 7:30 - 22:00)

    Unterstützung bei Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf

    Als Grundlage für einen gelungenen Berufseinstieg ist eine gute Bewerbung entscheidend.

    Für Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsgespräche gilt das Sprichwort: „Der erste Eindruck zählt“. Eine gute Bewerbung ist daher wie eine erste Visitenkarte, die Sie bei Ihren zukünftigen Arbeitgebern abgeben. Die IBB AG bietet Ihnen die passende Unterstützung für die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen, um Ihnen so den Start ins Bewerbungsverfahren deutlich zu erleichtern.

    Seit über 30 Jahren helfen wir unseren Teilnehmenden, ihre beruflichen Träume zu verwirklichen. Profitieren auch Sie von unserer Erfahrung und vertrauen Sie auf unser Know-how im Bereich Bewerbungsmanagement und Vermittlung. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind mit großem Engagement dabei, wenn es gilt, Sie auf Ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. Um dies bestmöglich leisten zu können, verbessern wir stetig unsere Strategien und passen sie den aktuellen Erfordernissen des Arbeitsmarktes an. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist hierbei unter anderem der gute und enge Kontakt zu Arbeitgebern in der Region.

    Zusätzliches kostenloses Serviceangebot

    Unser umfangreiches Angebot im Bereich Bewerbungstraining bietet Ihnen die Gelegenheit, sich optimal auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten und Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich zu verbessern. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Jobcoaches an den Standorten mit Rat und Tat zur Seite. Gerne erarbeiten sie mit Ihnen im persönlichen Gespräch individuelle Strategien, damit Sie schnellstmöglich wieder in Arbeit kommen. Auch dieses Angebot ist für Kunden der IBB AG kostenlos.

    FAQs zur Bewerbung

    Wie erstelle ich ein gutes Bewerbungsanschreiben?

    Während der Lebenslauf relativ statisch aufgebaut ist, bietet Ihnen das Anschreiben eine gute Möglichkeit, in Ihrer Bewerbung flexibel auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle einzugehen und mehr über sich zu erzählen, Hier sollten Ihre Persönlichkeit und Motive, sich auf die konkrete Position zu bewerben, im Vordergrund stehen. Hierbei kommt es vor allem darauf an, anhand von konkreten Beispielen aus Ihrer Berufspraxis zu erläutern, dass Sie bestimmte, in der Stellenbeschreibung gewünschte, Eigenschaften mitbringen.  Eine bloße Aufzählung der in der Anzeige geforderten Eigenschaften sagt nichts über Sie und Ihre Arbeitsweise aus. Vermeiden Sie also Floskeln wie „Ich bin kommunikativ, belastbar und organisationsstark“. Erzählen Sie stattdessen, wann und wie Sie im Job unter Beweis gestellt haben, dass Sie über eben diese Eigenschaften verfügen.

    Beschreiben Sie in kurzen Sätzen, wie Sie in einer bestimmten Situation, in einem Projekt oder einfach in Ihrer täglichen Arbeit agieren. Werden Sie so der "Held" in Ihrer eigenen Erfolgsgeschichte. Durch konkrete Praxisbeispiele ist der Leser dazu in der Lage, sich besser vorzustellen, wie Sie arbeiten und die vakante Position in seinem Unternehmen ausfüllen können. Entscheidend ist hierbei, dass Sie kurz und knackig auf den Punkt kommen.

    Bitte orientieren Sie sich in der Formulierung des Anschreibens grob an drei Absätzen (Einleitung, Hauptteil, Schluss) und formulieren Sie es immer individuell passend zur ausgeschrieben Stelle. Um sich die Arbeit etwas zu erleichtern, können Sie sichzum Beispiel thematische Muster abspeichern, die Sie dann immer neu auf die Stelle und den Arbeitgeber formulieren (Muster Sachbearbeitung, Muster Marketing, Muster Sozialarbeit).

    Extratipp: In Bezug auf die Form des Anschreibens orientieren Sie sich bitte an der Norm DIN 5008. Diese legt die Gestaltungsregeln für den (kaufmännischen) Schriftverkehr fest. Das Anschreiben sollte die Länge von einer Seite nicht überschreiten.

    Wie schreibe ich einen Lebenslauf?

    Anders als beim Anschreiben unterliegt der Lebenslauf keiner konkreten DIN.  Hier können Sie sich durch ein bestimmtes einheitliches Layout oder eine besondere Struktur von Ihren Mitbewerbern abheben und Ihre Persönlichkeit unterstreichen. Allerdings gibt es in Deutschland bestimmte Präferenzen, wie ein optimaler Lebenslauf aussehen sollte. Ordentlich und einheitlich strukturiert, nicht zu extravagant und vor allem in tabellarischer Form. Sicherlich ist das Layout auch immer branchenabhängig und unterliegt in gewisser Weise dem Zeitgeist.  Heute sollte sich eine Ingenieurin anders bewerben als ein Grafikdesigner oder Bäcker. Eins gilt jedoch für alle: Der Lebenslauf sollte nicht länger als 2, bei sehr berufserfahrenen Bewerbern maximal 3 Seiten lang sein. Kommen Sie auf den Punkt!

    Es gibt zwei Varianten einen Lebenslauf zu schreiben. Entweder Sie wählen die antichronoligische Form mit der aktuellsten Position zuerst oder die klassische chronologische, beginnend beim höchsten Schulabschluss (es interessiert niemanden, in welcher Grundschule Sie waren …). Die heute gängigste Variante für Menschen mit Berufserfahrung ist in jedem Fall die antichronlogische Form. Sie beginnen also mit der aktuellsten Berufserfahrung und arbeiten sich dann in die Vergangenheit zurück. Tragen Sie in beiden Fällen akribisch alle Daten mit berufsbezogenem Kontext zusammen. Selbst Lücken oder Zeitender Arbeitssuche sind aufzuführen. Hier sollten Sie, wenn alles steht, noch einmal in Ruhe über mögliche Umschreibungen nachdenken und die Lücken, etc. erklären.

    Extra-Tipp: Speichern Sie immer einen Prototyp ihres Lebenslaufs ab, in dem Sie alle Stationen aufgelistet haben. Erst wenn Sie sich auf eine konkrete Stelle bewerben, speichern Sie eine weitere Variante ab, in der Sie dann nicht relevante Inhalte herauslöschen und ggf. einige Inhalte umformulieren. Der Lebenslauf ist genauso individuell an die Stelle anzupassen wie das Anschreiben.

    Neben der klaren und einheitlichen Struktur fällt ein Faktor erheblich ins Gewicht: Die Aussagekraft! Derjenige der Ihren Lebenslauf liest, muss binnen weniger Minuten sofort erkennen können, was Sie beruflich mitbringen. Kurz, was Sie können. Eine reine Aufzählung der Arbeitgeber und/ oder der Position sagt rein gar nichts darüber aus, was Sie fachlich leisten können. Fügen Sie deshalb unter jede berufliche Station (oder zumindest unter die beruflichen Stationen der letzten 7-10 Jahre) drei bis fünf Stichpunkte an, mit denen Sie die Tätigkeit beschreiben. Somit erhält der Leser ein umfassendes Bild über ihre Fähigkeiten und Kenntnisse.

    Verabschieden Sie sich von dem Gedanken: „Das steht doch aber in meinen Zeugnissen“, sondern werden Sie Dienstleister in eigener Sache!

    Extra-Tipp:  Empfehlenswert ist es außerdem, etwas zu den privaten Beschäftigungen zu schreiben (Interessen, Hobbies, etc.). Das macht Sie einprägsam, interessant und gibt einen kurzen Einblick, ob und wie engagiert Sie generell sind (Vereinszugehörigkeit, Ehrenamt) und ob Sie einen Ausgleich zum Job haben (z.B. Städtetrips, asiatische Küche, Wanderreiten). Zudem kann dieser Punkt in Ihrer Bewerbung ein guter Anlass zum Smalltalk im Vorstellungsgespräch sein.

    Wünschen Sie eine Beratung?

    Wir beraten Sie gerne und unverbindlich zu Weiterbildung,
    Umschulung und Förderungen.

    Wie gestalte ich ein gutes Bewerbungsdeckblatt?

    Ein Deckblatt ist heutzutage nicht mehr zwingend erforderlich für Ihre Bewerbung. Es macht vor allem nur dann Sinn, wenn dort mehr zu sehen ist, als Ihre Kontaktdaten, Ihr Foto und der Hinweis auf die „Bewerbung als … bei der Firma …“. Unabhängig davon, ob Ihre Kontaktdaten auch auf einem Deckblatt stehen, müssen sie unbedingt in Ihrem Lebenslauf integriert sein. Dies ist nicht nur in Zeiten automatischer Auslesetools unverzichtbar, auch der menschliche Personaler liest in der Regel zuerst (und häufig leider ausschließlich) den Lebenslauf. Wenn Sie sich für ein Deckblatt entscheiden, fügen Sie also zusätzlich auch ein kurzes Kompetenzprofil ein, damit auf einen Blick ersichtlich ist, welchen Mehrwert Sie der Firma, bei der Sie sich bewerben, bieten können.

     

    Worauf kommt es bei einem guten Bewerbungsfoto an?

    In Deutschland ist es nicht verpflichtend, ein persönliches Foto den Bewerbungsunterlagen beizulegen(Antidiskriminierungsgesetz, AGG).  Allerdings ist es üblich und deshalb empfehlenswert. Wenn Sie sich für eine Foto entscheiden, dann sollten Sie sich immer mit einem professionellen Foto bewerben. Selfies oder und ein Ausschnitt aus dem Urlaubsfoto sind ein absolutes No-Go!

    Achten Sie darauf, dass Sie sich passend zur Position, der Branche und Ihres Alters entsprechend präsentieren. In manchen Branchen gibt es einen klaren Dresscode.

    Hier noch ein paar Tipps:

    •     Lächeln
    •     Haltung
    •     Dezentes Tagesmakeup
    •     Ordentliche Frisur
    •     Ordentlich gebundene Krawatten
    •     Saubere und faltenfreie Kleidung

    Extra-Tipp: Nutzen Sie das Internet, um zu schauen, ob Sie mit Ihrem Stil in der Branche ankommen würden.

    Was beinhaltet eine aussagekräftige komplette Bewerbung?

    Eine Bewerbung beinhaltet immer das Anschreiben, den Lebenslauf sowie Zeugnisse (max. die fünf letzten, mit Relevanz für die Stelle). Abhängig von der Branche oder Ihrem Schaffen können zudem auch Arbeitsproben (wenn sinnvoll oder erwünscht), eine dritte Seite oder ein Motivationsschreiben mitgeliefert werden.

    Bewerben Sie sich stets auf dem vom Arbeitgeber gewünschten Weg (bspw. per Mail oder über das unternehmenseigene Bewerberportal) und mit den vom Arbeitgeber gewünschten Unterlagen. Einige Unternehmen verzichten zum Beispiel auf ein Anschreiben und möchten zunächst nur einen Lebenslauf erhalten

    Was ist noch bei einer Online-Bewerbung zu beachten?

    Die Dokumente sind in der Regel in einem PDF-Format einzureichen. Bei Bewerberportalen gibt es manchmal die Möglichkeite, Ihr Anschreiben in einem Freitextfeld zu formulieren. Machen Sie sich im Vorfeld schlau, welche Dokumente und Inhalte in welcher Form angefragt werden. Dann können Sie diese schon vorbereiten.

    Bei E-Mail-Bewerbungen sollten Ihre Anhänge max. 2-5 MB betragen. Am besten fügen die Ihre Dokumente in einer Datei zusammen. Das erspart dem Personaler eine Menge Klicks.

    Wie erstelle ich eine Initiativbewerbung?

    Bei der Initiativbewerbung können Sie sich inhaltlich und optisch "austoben". Da es keine konkrete Stelle gibt, gibt es auch keine konkreten Anforderungen, nach denen Sie sich richten könnten. Daher ist es aber extrem wichtig, dass Sie sich sehr gut darüber im Klaren sind, warum Sie in das Unternehmen passen und welchen Mehrwert Sie für dieses Unternehmen mitbringen.

    Überzeugen Sie durch Ihre Persönlichkeit, Ihre beruflichen Erfolge und Ihre eigene Vision. Um dem Unternehmen einen echten Mehrwert bieten zu können, bedarf es einer fundierten Vorabrecherche zum Status Quo sowie den Zukunftsprognosen des Unternehmens.

    Wichtig ist, dass Sie Ihre Bewerbung an einen konkreten Ansprechpartner richten. Informieren Sie sich auch hier vorab sehr gründlich. Im besten Fall konnten Sie im Voraus bereits telefonischen Kontakt aufnehmen und beziehen sich auf das Gespräch. Orientieren Sie sich hierbei an der Unternehmensphilosophie und dem dortigen Wort- und Sprachgebrauch. Auch wenn Sie sich bei einer Initiativbewerbung nicht zwingend an die empfohlenen Gestaltungsregeln einer Bewerbung halten müssen, sollten Sie dennoch auf Übersichtlichkeit achten. Struktur schlägt Layout!

    Extra-Tipp: Zeigen Sie Ihren Wunsch nach Zugehörigkeit zum Beispiel durch die Spiegelung der Farbgebung oder des Firmendesigns in Ihrer Bewerbung.

    Unser Tipp: Nutzen Sie den verdeckten Stellenmarkt

    Kommt Ihnen das bekannt vor? Man gibt sich viel Mühe bei der Bewerbung und landet doch nur auf einem riesigen Stapel von Bewerbungen, denn die Konkurrenz ist zahlenmäßig einfach zu stark. Hier kommt der verdeckte Stellenmarkt ins Spiel. Als verdeckten Stellenmarkt bezeichnen Personalverantwortliche Stellen, die ohne eine öffentliche Ausschreibung besetzt werden. Besonders kleinere und mittelständische Unternehmen vergeben Jobs häufig über persönliche Kontakte und Netzwerke.

    Unternehmen stellen eben lieber jemanden ein, der ihnen empfohlen wird.

    Der verdeckte Stellenmarkt funktioniert informell, diskret und manchmal überraschend schnell. Als Arbeitssuchender muss man erkennbar sein und gefunden werden können, um auf diesem Arbeitsmarkt berücksichtigt zu werden. 95% aller Bewerber reagieren auf ausgeschriebene Stellen. Aber lediglich 30% aller Vakanzen werden veröffentlicht. Nur wer sowohl auf dem offenen als auch auf dem verdeckten Stellenmarkt aktiv ist, nutzt seine Chancen optimal aus. Mit uns als Partner geben wir Ihnen die Möglichkeit, alle Kanäle der Jobsuche effektiv zu nutzen.

    Ihre Vorteile

    In unseren Angeboten zum Thema Bewerbungsunterstützung bringen wir Ihre individuellen Bedürfnisse mit den Anforderungen des Stellenmarktes in Einklang, egal ob bei einer ersten Annäherung an den Arbeitsmarkt oder bei einer beruflicher Neuorientierung. Der fachliche Austausch zwischen den Teilnehmenden wird durch moderierte Diskussionen ermöglicht.

    Durch das Angebot der IBB AG zur Bewerbungsunterstützung bietet sich Ihnen auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeitgebern. Als Teilnehmende unserer Weiterbildungen profitieren somit vom weitverzweigten Netzwerk der IBB AG, unserer Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Ausbildungsbetrieben und Verbänden.

    Zielgruppe

    Die Bewerbungsunterstützung richtet sich an interessierte Teilnehmende, die vor der Herausforderung einer Bewerbung stehen bzw. ihre Bewerbungsaktivitäten professionell überprüfen und verbessern wollen.