Fördermöglichkeiten

Förderungsmöglichkeiten beruflicher Weiterbildung

 

Was wird gefördert?

Bund und Länder fördern individuelle und berufliche Weiterbildungen bei ausgewählten Bildungsträgern, indem sie teilweise oder auch vollständig die anfallenden Kosten für Ihre Weiterbildung erstatten. Die Förderungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Im Fokus stehen je nach Förderungsprogramm Mitarbeiter kleinerer und mittlerer Unternehmen, junge Absolventen oder auch ältere Beschäftigte. Wenn Sie sich beruflich weiterbilden möchten, haben Sie über diverse Förderprogramme unter Umständen Chancen auf einen Zuschuss von mindestens 50 Prozent der Weiterbildungskosten.

 

An wen richten sich die Fördermöglichkeiten?

Die Förderungen von Bund, Ländern und der Agentur für Arbeit richten sich nicht nur an arbeitslos gewordene Menschen. Berufliche Kompetenz ist auch eine wichtige Grundlage, um drohende Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Für die berufliche Qualifizierung von Beschäftigten stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Arbeitslose: 

In den meisten Fällen ist eine Förderung notwendig, wenn Sie arbeitslos geworden sind. Um Ihr bestmögliches Bildungsziel und die notwendige Dauer Ihrer Weiterbildung zu planen, bietet sich ein Beratungsgespräch bei einer Beratungsstelle des jeweiligen Förderprogramms vor Beginn Ihrer Weiterbildung an.

Berufstätige:

Weiterhin gibt es auch verschiedene Fördermöglichkeiten für Berufstätige. Zum einen haben Sie die Möglichkeit auf eine Förderung Ihrer Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit, wenn Sie von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Eine Bedrohung durch Arbeitslosigkeit liegt beispielsweise dann vor, wenn Sie in einem Arbeitsfeld tätig sind, für das Sie nicht einschlägig qualifiziert sind. Ob dies der Fall ist, wird in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihrem Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit festgestellt.

Fördermöglichkeiten für Wen

Außerdem bieten Bund und Länder spezielle Förderprogramme für ältere Beschäftigte oder Aufstiegsförderungen wie zum Beispiel das Meister-BAföG. Die jeweiligen Förderkriterien können Sie den Richtlinien des entsprechenden Förderprogrammes entnehmen. Weiterhin ist es auch möglich, dass die Förderung Ihrer Weiterbildung beispielsweise aufgrund eines fehlenden Berufsabschlusses bewilligt wird.

 

Wann muss ich die Förderung beantragen?

Wenn Sie eine passende Fördermöglichkeit gefunden haben, ist es wichtig, diese frühzeitig zu beantragen. Unter Umständen kann die Einhaltung von Fristen über die Bewilligung Ihres Förderantrages entscheiden. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Antrag vor Beginn der Weiterbildung stellen und sich schon vorab  über die Voraussetzungen der Förderungsmaßnahmen für die berufliche Weiterbildung informieren.

 

Wie beantrage ich eine Förderung?

Als Arbeitssuchender ist der erste Schritt zur Beantragung einer Förderung  ein persönliches Gespräch mit Ihrem Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. In diesem Beratungsgespräch vor Ort erörtern Sie, ob für Sie eine Weiterbildung sinnvoll ist, um eine dauerhafte Wiedereingliederung ins Berufsleben zu erreichen oder Ihre berufliche Perspektive zu verbessern. Ist dies der Fall, wird geklärt, in welchem Arbeits- oder Themengebiet, in  welchem zeitlichen Umfang und in welchem Ausmaß eine Weiterbildung für Sie individuell in Frage kommt.

Weiterbildung Förderung Antrag

Bei der Förderung von Berufstätigen müssen Sie je nach Förderprogramm spezielle Kriterien erfüllen. Diese entnehmen Sie den Richtlinien des jeweiligen Förderprogramms. Informieren Sie sich zunächst umfassend über die verschiedenen Programme und die entsprechenden Fördermöglichkeiten.

 

Welche Kosten werden im Falle einer Förderung übernommen?

Für Ihre berufliche Weiterbildung als Arbeitsloser oder Beschäftigter  können je nach Förderprogramm unter Umständen beispielsweise folgende Kosten übernommen werden:

  • Weiterbildungskosten bzw. Gebühren
  • Kosten für die Eignungsfeststellung
  • Fahrtkosten
  • Kosten für die Betreuung von Kindern
  • Kosten für Ihre Unterbringung und Verpflegung
Fördermöglichkeiten welche Kosten

 

Wann wird eine Weiterbildung gefördert?

Die Richtlinien und Förderkriterien der verschiedenen Förderprogramme sind sehr unterschiedlich. Durch die breite Auswahl an diversen Förderprogrammen, die unterschiedliche Zielgruppen abdecken, haben Sie eine gute Chance auf einen Zuschuss. Besonders Bund und Länder stellen eine Reihe Förderungszuschüssen zusammen. Diese können von unterschiedlichen Zielgruppen wahrgenommen werden, wie zum Beispiel von älteren Beschäftigten, Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Unternehmen oder auch als Aufstiegsförderungen wie z. B. das Meister-BAföG.

 

Nach welchen Kriterien wird über eine Förderung entschieden?

Ihr individueller beruflicher Hintergrund wird geprüft und anhand dessen Entschieden, ob eine Förderung notwendig ist. Als Arbeitssuchender wird in den meisten Fällen zuerst geprüft, ob die Möglichkeit besteht, Ihnen ohne vorherige Weiterbildungsmaßnahme einen Job zu vermitteln.

Förderungen Vorraussetzungen

 

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

 

Der Bildungsgutschein

Mit dem Bildungsgutschein haben Sie die Möglichkeit, an einer förderfähigen Weiterbildung teilzunehmen, ohne selbst die Kosten dafür zu tragen. Wichtig ist, dass Sie den Bildungsgutschein innerhalb von drei Monaten nach Erhalt bei einem zugelassenen Träger Ihrer Wahl einlösen. Im Bildungsgutschein werden unter anderem Ihr Bildungsziel, die erforderliche Dauer Ihrer Weiterbildung oder Umschulung und der regionale Geltungsbereich ausgewiesen.

Bildungsgutschein

Wer wird gefördert?

Eine Förderung ist möglich, wenn Sie arbeitslos- oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Aber auch für Berufstätige kann eine Weiterbildung infrage kommen, um zum Beispiel Ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Daher können Sie auch als Berufstätiger bei der Teilnahme an berufsbegleitenden Weiterbildungen unter Umständen über den Bildungsgutschein gefördert werden.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Bildungsgutschein?

Voraussetzung ist in der Regel, dass der ausgewählte Bildungsträger sowie die Weiterbildung nach AZAV zertifiziert sind. Um einen Bildungsgutschein erhalten zu können, müssen Sie entweder arbeitslos, arbeitssuchend oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein, bzw. die Fortbildung für Ihre berufliche Eingliederung oder zur Sicherung Ihres Arbeitsplatzes benötigen.

Welche Kosten werden übernommen?

Die Kosten für die Teilnahme an einer förderfähigen Weiterbildung werden in voller Höhe von der Einrichtung getragen, die Ihnen den Bildungsgutschein ausgestellt hat.

Der Bildungsgutschein

 

Die Bildungsprämie

Durch die Bildungsprämie fördert der Bund im Rahmen eines Prämiengutscheins verschiedene Weiterbildungen oder Umschulungen, wenn die jeweilige Weiterbildungsmaßnahme für die Ausübung Ihrer aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant ist. Die Förderung durch die Bildungsprämie richtet sich insbesondere an Personen mit einem niedrigen Einkommen. Diese haben dank der Bildungsprämie die Möglichkeit,  durch eine berufliche Weiterbildung Ihre Kompetenzen zu erweitern und wichtige Kenntnisse zu erlernen.

Fördermöglichkeiten Bildungsprämie

Was wird gefördert?

Die Bildungsprämie fördert individuelle und berufliche Weiterbildung, indem sie teilweise die Kurs- oder Prüfungsgebühren erstattet.

Wer wird durch die Bildungsprämie gefördert?

Einen Prämiengutschein können Sie beantragen, wenn Sie mindestens 25 Jahre alt und mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen darf außerdem eine Summe von 20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigen. Auch wenn Sie sich in Elternzeit befinden, können Sie einen Gutschein erhalten.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Prämiengutschein deckt bis zu 50 % der Weiterbildungskosten, maximal jedoch einen Wert von 500 Euro. Während des Förderzeitraums des aktuellen Förderprogramms von zwei Jahren können Sie maximal einen Prämiengutschein erhalten.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Voraussetzung für die Förderung ist die vorangehende Beratung einer Beratungsstelle, welche Ihnen dann auch den Prämiengutschein ausstellt.

 

Aufstiegs-BAföG

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG) ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) eine Kombination aus einem Zuschuss und einem Darlehen. Die Förderung durch das Aufstiegs-BAföG unterstützt damit die Motivation zur Fortbildung und den Ausbau Ihrer beruflichen Qualifizierung.  

Bafög Förderung

Was wird gefördert?

Das Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG) fördert berufliche Aufstiegsfortbildungen im nicht-akademischen Bereich, das sind beispielsweise Meisterkurse, Fachwirt- und Technikerfortbildungen oder andere vorbereitende Lehrgänge mit einem vergleichbaren Abschluss.

Wer wird gefördert?

Sie können die Aufstiegsförderung im Rahmen des Aufstiegs- bzw. Meister-BAföG beantragen, wenn Sie über eine anerkannte und abgeschlossene Erstausbildung verfügen oder einen vergleichbaren Berufsabschluss vorweisen können.

Welche Kosten werden übernommen?

Die Förderung im Rahmen des Aufstiegs-BAföG bezieht sich auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Unabhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen wird Ihnen ein Zuschuss  in Höhe von höchstens 30,5 Prozent der Kosten sowie ein zinsgünstiges Darlehen gewährt. Wenn Sie die Prüfung erfolgreich bestehen, werden Ihnen außerdem 25 Prozent des restlichen Darlehens erlassen. Abhängig von Ihrem Familienstand, Ihrem Einkommen und Ihrem Vermögen können für eine Vollzeit- Fortbildungsmaßnahme zusätzlich auch Ihre Lebenshaltungskosten übernommen werden.

 

Die Umschulungsprämie

Was wird gefördert?

Wer am oder nach dem 1. August 2016 mit seiner Umschulung begonnen hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen mit satten Erfolgsprämien für das Bestehen der Zwischen- und der Abschlussprüfung rechnen.

Welche Beträge werden ausgezahlt?

Nach dem neuen Weiterbildungsstärkungsgesetz erhalten Sie als Teilnehmer einer abschlussbezogenen Weiterbildung 1.000 Euro für eine erfolgreich abgelegte Zwischenprüfung und 1.500 Euro bei Bestehen Ihrer Abschlussprüfung. Um die Prämie zu erhalten, müssen Sie einen Nachweis über das erfolgreiche Bestehen einer Zwischen- und Abschlussprüfung vor einer Kammer bei Ihrer Agentur für Arbeit vorlegen.

Wer wird durch die Umschulungsprämie gefördert?

Eine Prämienzahlung ist möglich, wenn Ihre Umschulung in einem Ausbildungsberuf erfolgt, für den eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist.

 

WeGebAU - Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen

Das  Sonderprogramm für die Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU) soll die Entstehung von Arbeitslosigkeit verhindern. Durch die Weiterbildung sollen die Beschäftigungschancen der Arbeitnehmer verbessert werden und außerdem einem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Fördermöglichkeiten Wegebau

Was wird gefördert?  

Gefördert werden können abschlussorientierte und berufsanschlussfähige Weiterbildungsmaßnahmen.

Wer wird mit WeGebAU gefördert?

Das Programm WeGebAU fördert die Weiterbildung von gering qualifizierten Personen und älteren Arbeitnehmern. Ebenfalls können die Weiterbildungskosten zum Nachholen eines Berufsabschlusses bei ungelernten sowie angelernten Arbeitnehmern übernommen werden.         

 

Welche Kosten werden durch die WeGebAU Förderung übernommen?

Für Geringqualifizierte:

Unabhängig von der Betriebsgröße werden folgende Kosten übernommen:

  • Lehrgangskosten zu 100 %
  • Zusätzlich entstehende Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten und Kosten für Unterkunft und Verpflegung
  • Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 100 %

Für Beschäftigten in kleineren und mittleren Unternehmen:

Als Angestellter in kleineren und mittleren Unternehmen werden für Sie unabhängig davon, ob Sie einen Abschluss besitzen oder nicht, folgende Kosten übernommen:

  • Lehrgangskosten für Arbeitnehmer ab 45 Jahren bis zu 75 %,
  • Lehrgangskosten für Arbeitnehmer unter 45 Jahren bis zu 50 %.
  • Zusätzlich entstehende Fahrt-, Kinderbetreuungskosten und Kosten für Unterkunft und Verpflegung

Eine volle Übernahme der Lehrgangskosten erfolgt unabhängig von der Betriebsgröße dann, wenn Sie keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss haben und an einer Weiterbildung teilnehmen, die einen anerkannten Berufsabschluss vermittelt.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Förderung nach WeGebAU?

Die Weiterbildungsmaßnahme und der Bildungsträger müssen nach AZAV zugelassen sein. Außerdem muss Ihre Weiterbildung außerhalb des Betriebes erfolgen, dafür müssen Sie als Teilnehmer von Ihrem Betrieb hierfür freigestellt werden und haben weiterhin einen Anspruch auf Arbeitsentgelt. Die Weiterbildungsmaßnahme findet während der betriebsüblichen Arbeitszeiten statt.

 

Das Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen bei der weiteren beruflichen Qualifizierung nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung.

Es fördert fachliche Weiterbildungen, zum Beispiel zum Techniker, zum Handwerksmeister oder zum Fachwirt. Aber auch fachübergreifende Weiterbildungen wie EDV- oder Sprachkurse können gefördert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht auch die Möglichkeit, ein berufsbegleitendes Studium zu fördern.

 

Die Rehabilitanden-Förderung

Die Rehabilitanden-Förderung wird oft auch als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei Behinderung, Berufsunfähigkeit oder Krankheit bezeichnet. Mit ihr sollen die Faktoren, die eine Berufsausübung erschweren, beseitigt oder entschärft werden.  

Für den Fall, dass der erlernte Beruf beispielsweise durch Berufsunfähigkeit oder Krankheit nicht länger ausgeübt werden kann, wird die Integration von Rehabilitanden am Arbeitsmarkt durch die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung wie die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), die Landesversicherungsanstalt für Arbeiter (LVA) oder auch die Berufsgenossenschaften gefördert.

Als Rehabilitand der Rentenversicherer und Berufsgenossenschaften erhalten Sie die sogenannten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Im Rahmen dieser Leistungen können Sie zum Beispiel Weiterbildungen oder Umschulungen absolvieren, die dann zu 100 Prozent gefördert werden können.

Um diese Art der Förderung kümmern sich speziell qualifizierte Beratungskräfte bei den Agenturen für Arbeit. Als Mensch mit Behinderung oder anderer Einschränkung werden Sie hier individuell und umfassend zu Ihren Möglichkeiten, am Arbeitsleben teilzuhaben, beraten.

 

Förderung durch Landes- und Bundesprogramme

Viele Bundesländer bieten eigene Programme zur Finanzierung beruflicher Weiterbildung an. Die Inhalte, Förderungsvoraussetzungen und Zielgruppen werden von den jeweiligen Ministerien festgelegt. Die Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung ist jeweils ein erster Wohnsitz im jeweiligen Bundesland.

Förderung Landes- und Bundesprogramm

Beispiele für regionale Förderprogramme

Fördermöglichkeiten in Schleswig-Holstein

Es kann unter Umständen ein Zuschuss von 45 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten gezahlt werden. Diese setzen sich aus den zuwendungsfähigen Seminarkosten und aus den pauschalierten Lohnkosten zusammen. Die pauschalierten Lohnkosten fallen nur dann an, wenn der Arbeitgeber den Beschäftigten für die Dauer der Weiterbildungsmaßnahme freigestellt hat.

Wenn die pauschalierten Lohnkosten angerechnet werden, können insgesamt bis zu 100 % der Seminarkosten bezuschusst werden. Für den Fall, dass der Betrieb den Beschäftigten nicht freistellt und die pauschalierten Lohnkosten nicht angerechnet werden, hat der Arbeitgeber 55 % der Seminarkosten zu tragen – die restlichen 45 % können bezuschusst werden.

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Fördermöglichkeiten in Bremen

Der Bremer Weiterbildungsscheck ist ein Gutschein zur Ermäßigung von Kursgebühren aus dem Bereich der beruflichen Weiterbildung. Das Programm unterstützt unter anderem Klein- und Kleinstbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten mit Sitz im Land Bremen, Beschäftigte ohne Ausbildung / mit veralteten Berufsabschlüssen, Personen im SGB-II Bezug, die nicht mit Mitteln des SGB II gefördert werden, und Personen ohne Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung, die einen Berufsabschluss nachträglich erwerben wollen.

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Fördermöglichkeiten in Hamburg

Als Beschäftigter eines kleinen oder mittleren Unternehmens mit Sitz in Hamburg können Sie Fördermittel von bis zu 50 % der Weiterbildungskosten bis max. 750 Euro pro Person beantragen. Dies gilt für Einzelseminare, für langfristige berufsbegleitende Lehrgänge oder für Vollzeitmaßnahmen.

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Fördermöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern

Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird die berufliche Weiterbildung für Unternehmen bei zertifizierten Weiterbildungsträgern gefördert. Der mögliche Zuschuss beträgt dabei maximal 75 Prozent, höchstens 500 Euro je Weiterbildungsmaßnahme.

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Fördermöglichkeiten in Brandenburg

In Brandenburg können Sie als Beschäftigter einmal jährlich einen Bildungsscheck bekommen, den Sie dann für Ihre individuelle berufliche Weiterbildung einsetzen können. Gefördert werden bis zu 70 % der Weiterbildungskosten, jedoch maximal bis zu einer Höhe von 500 Euro.

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Fördermöglichkeiten in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen fördert die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen mit dem Programm "Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen“ (IWIN). Dabei kommen vorrangig Unternehmen als Antragsteller in Betracht. Ferner können aber auch Betriebsinhaber von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten gefördert werden. Es werden Kosten von bis zu 20 Euro je Stunde übernommen, die maximale Fördersumme im Jahr beträgt 2.000 Euro pro Unternehmen. Für Weiterbildungen mit dem Zielgebiet „Regionale Wettbewerbsfähigkeit“ beträgt die maximalgrenze 3.000 Euro pro Jahr.

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Fördermöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen

Hier gibt es einen Bildungsscheck in Höhe von 500 Euro pro Jahr. Erhalten können Sie diesen Zuschuss als Beschäftigter in kleinen und mittleren Unternehmen, als Berufsrückkehrer, Unternehmer oder Freiberufler in den ersten fünf Jahren seit der Unternehmensgründung. Ein Antrag auf Förderung kann von Ihnen individuell oder vom Unternehmen gestellt werden.

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Fördermöglichkeiten in Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische Landesregierung fördert die Teilnahme von Beschäftigten an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen durch den QualiScheck. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie zur Fachkräftesicherung.

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Fördermöglichkeiten in Sachsen

Der „Weiterbildungsscheck - individuell“ richtet sich an Beschäftigte, Auszubildende und Berufsfachschüler (ab 18. Jahren), Wiedereinsteiger und Berufsrückkehrer, die sich beruflich weiterbilden möchten. Dabei können bis zu 80 Prozent Ihrer Weiterbildungskosten durch einen Zuschuss gefördert werden.

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Fördermöglichkeiten in Thüringen

Mit dem Weiterbildungscheck werden Maßnahmen unterstützt, um Ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und aufzubauen. Ihre Beschäftigungschancen werden erhöht, die Ausbildung und die Qualifizierung gefördert und Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt soll entgegengewirkt werden.

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Fördermöglichkeiten in Hessen

Das Land Hessen setzt im Rahmen des Programms Qualifizierung von Beschäftigten in KMU das Förderinstrument „Qualifizierungsschecks“ ein. Mit dem Qualifizierungsscheck werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro pro Person und Jahr gefördert.

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Steuerliche Förderung

Sie können die Kosten für Ihre Weiterbildung als Werbungskosten vollständig in Ihrer Einkommenssteuererklärung absetzen. Wenn Sie sich durch eine Weiterbildung gegen Arbeitslosigkeit absichern wollen, können die dadurch entstehenden Kosten als sogenannte Werbungskosten Ihr zu versteuerndes Einkommen reduzieren. So können mindestens die Ihrem persönlichen Steuersatz entsprechenden prozentualen Anteile Kurskosten gespart werden. Eine Anerkennung als Werbungskosten für das ganze Jahr ist nur möglich, wenn diese über dem Arbeitnehmerpauschalbetrag von 1.044 Euro liegen.

Weiterbildung Steuerlich absetzbar

Außerdem sollten Sie als Nachweis für die aufgewendeten Kosten im Rahmen der Weiterbildung eine tabellarische Aufstellung anfertigen und die entsprechenden Belege aufbewahren. Zu den durch eine Fortbildung entstehenden Kosten zählen zum Beispiel die Kursgebühren, Literaturkosten, Fahrtkosten zum Lehrgang und zu Prüfungen, Übernachtungskosten oder Verpflegungsmehraufwand.

 

Förderung für Betriebe

Betriebe können Fördermöglichkeiten für ihre Mitarbeiter beantragen. Wenden Sie sich an Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

 

Stiftung Warentest berät über Weiterbildungs-Finanzierung 

Die Stiftung Warentest hat die wichtigsten Förderungen für Verbraucher im Leitfaden „Weiterbildung finanzieren“ zusammengestellt, den Sie hier finden.

 

Hinweis zu Fristen und Laufzeiten der Förderprogramme 

Sowohl die Bildungsprämie des Bundes als auch die verschiedenen Förderprogramme für Weiterbildung der Länder werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Zuverlässige Informationen zum aktuellen Stand der jeweiligen Laufzeiten und Förderperioden finden Sie in der Förderdatenbank des Bundes unter Förderdatenbank.