Unser neuer Azubi kommt aus Spanien

Bundesarbeitsministerium fördert mit Sonderprogramm MobiPro-EU* ausländische Azubis und Fachkräfte

(Buxtehude, 13.02.2013) Das Sonderprogramm MobiPro-EU* des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) kann deutschen Unternehmen helfen, Auszubildende und Fachkräfte auch im europäischen Ausland zu rekrutieren. Die im Januar gestartete Offensive soll Hemmnisse aus dem Weg räumen, die in der Praxis häufig die Mobilität Jugendlicher und junger Erwachsener aus den EU-Staaten in den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt beeinträchtigen.

Schwierigstes Hindernis für die Vermittlung in eine betriebliche Berufsausbildung oder in eine qualifizierte Beschäftigung in Engpass- und Mangelberufe sind fehlende Sprachkenntnisse. Deswegen ist die Sprachförderung im Her­kunftsland und in Deutschland ein Schwer­punkt des Programms. Möglich ist künftig auch die finanzielle Unterstützung während eines Praktikums oder einer Berufsausbildung in Deutschland. Im Rahmen des Programms können auch Kosten übernommen werden, wenn qualifizierte Fachkräfte ein Anerkennungsverfahren für reglementierte Engpassberufe durch­laufen. Für das Programm stehen bis 2016 bis zu 140 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus der von der Bundesregierung beschlossenen Qualifizierungsinitiative.

Arbeitgeber, die Interesse haben, einen Auszubildenden aus einem EU-Land einzustellen, melden dies beim Arbeitgeberservice ihrer regionalen Arbeitsagentur. Informationen dazu bietet auch das Portal www.thejobofmylife.de.

Arbeitgeber, die ausgebildete Mitarbeiter aus dem europäischen Raum suchen, sollten sich per E-Mail über incoming@arbeitsagentur.de an die ZAV in Bonn wenden.

*Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa (MobiPro-EU)